Hertha-Triathleten mit 12 Aktiven beim 26. Hamelner Triathlon

Alle Aktiven von Hertha Otze beim 26. Hamelner Triathlon ind ihren neuen Kapuzenjacken.
 
Auch Raimund Schultz war mal wieder in Hameln dabei. Er kommt nicht, wie alle anderen, mit dem Auto, sondern fährt schon mal ein paar Kilometer (ca. 60) von Hannover nach Hameln mit seiner Rennmaschine.
 
Friedhelm Döbel kurz vor dem Start im Südbad Hameln.
Hameln: Weserberglandstadion | Es war ein besonderer Anlass, dass so viele Hertha-Triathleten beim Hamelner Triathlon dabei sein wollten.
Vor 10 Jahren, am 22. Mai 2005, brach Joachim Wartmann nach dem Wettkampf zusammen und musste reanimiert werden.
Alles ist damals gut ausgegangen. Zu diesem Jubiläum, und dem Umstand, dass erstmalig Staffeln zugelassen wurden, hatten sich die Herthaner mit 12 Aktiven in der Rattenfängerstadt angemeldet. Drei Einzelstarter und drei Staffeln wollten am 10. Mai 2015 eine kleine Mannschaftsfahrt machen.
Da die 3 Einzelstarter zu den älteren Jahrgängen gehören, und diese den Wettkampf frühmorgens eröffnen, war frühes Aufstehen und losfahren angesagt. Für die knapp 80 km von Otze nach Hameln braucht man morgens aber nur ca. eine Stunde Fahrzeit. Der Start der ersten Startgruppe (M 55 und älter) ist traditionsgemäß um 8:55 Uhr.
Die Vielstarter von Hertha Otze, Heinz Döbel (schon 11 mal in Hameln am Start), Arnim Goldbach (13. x) und Friedhelm Döbel (14. x) hatten ihre Wechselsachen im Weserberglandstadion abgelegt und hatten noch Zeit sich mit anderen Senioren, die auch fast alle "Wiederholungstäter" in Hameln sind, zu unterhalten. Pünktlich zur Wettkampfbesprechung im Südbad (liegt direkt neben dem Stadion) waren alle Bahnen mit 5-6 Schwimmern belegt. Die Bahnverteilung wird schon im Vorfeld vorgenommen, so kommt es zu keinen Verzögerungen.
Und dann fiel pünktlich der Startschuss. Der Wettkampftag hat begonnen.
Schon nach wenigen Metern zog sich das Teilnehmerfeld im 50 m Becken auseinander. Die 500 m schwammen die schnellsten Athleten bei der ersten Startgruppe unter 8 Minuten, die langsamsten waren fast doppelt so lange im Wasser.
Nach dem Schwimmen mussten alle Teilnehmer die recht lange Laufstrecke bis zum Rad so schnell wie möglich überbrücken. Das waren bestimmt 400 Meter. Radsachen und -schuhe an, Helm auf los ging es bis zur Straße und dann aufs Rad. Die 20 km lange Strecke hat zwar keine großen Höhenunterschiede, doch der Wind machte allen Teilnehmern zu schaffen. Der Rechteckskurs mit Entgegenkommenverkehr musste zweimal gefahren werden. Auf der ersten Runde hatten die "Alten" nur wenig Fahrer, die entgegen kamen. Doch dann wurde es mehr, da die nächsten Startgruppen im Abstand von nur 15 Minuten nach und nach auf die Strecke gebracht wurden. Wo war immer was los.
Und so sollte es dann auch auf der Laufstrecke werden.
Hier hatten sich die Organisatoren von Eintracht Hameln sich etwas neues einfallen lassen. Da die Laufstrecke in den Jahren zuvor nicht ganz 5 km lang war (ein Rundkurs), wurde auch für die 3. Disziplin eine neuer Laufkurs präsentiert. Auch auf dem 1,25 km langen Kurs begegneten sich die Läufer mehrmals. Diese Strecke musste 4 x absolviert werden, so waren es genau 5 km bis man ins Ziel laufen durfte. Und das war auch erstmalig im Weserberglandstadion direkt vor der Haupttribüne. Das war eine gute Entscheidung, so hörte man von den meisten Aktiven und auch Zuschauern.
Als einige Starater der ersten Startgruppe schon im Ziel waren (gegen 10;05 Uhr) waren die meisten Starts noch nicht erfolgt. Es gab in diesem Jahr 12 Startgruppen bei den Erwachsenen, bzw. beim letzten Start waren die Staffeln fast pünktlich um 12:00 Uhr auf die Strecke geschickt worden.
Somit war auf allen Strecken, im Wasser, auf der Radstrecke und auf dem Laufkurs immer Betrieb. So konnte man schon mal den Überblick verlieren, wer denn aus welcher Stratgruppe in Führung lag.
Die Zeiten von schnellsten Teilnehmer bis zum langsamten Sportler war schon sehr groß. Bei den 425 Finishern war ein Zeitunterschied von mehr als einer Stunde. Und wenn man bedenlt, dass der Sieger Julius Mumme aus Hildesheim keine 58 Minuten brauchte ist klar, dass es ein paar Athleten auf mehr als 2 Stunden brauchten,
Bei den drei "alten" Otzer Einzelstartern lagen auch schon genau 18 Minuten dazwischen. Friedhelm war nach 1:19:20 Std. im Ziel, da waren Arnim und Heinz noch in ihrer ersten Laufrunde. Sie hatten sich ja auch schon auf der Radstrecke mehrere Male gesehen. Dort fuhr Heinz sogar mit seinem Trekkingrad, also ohne Rennrad, Das macht sich naürlich in der Zeit bemerkbar. Aber auch sie beendeten den Wettkampf gesund und sehr zufrieden und wurden von den mitgereisten Frauen und einigen Vereins-Staffel-Startern im Ziel begrüßt. Für Abteilungsleiter Heinz war es nach über anderthalb Jahren sein ersten Triathlon.
Zu diesem Zeitpunkt waren alle neun Hertha-Staffelstarter eingetroffen. Sie erkundigten sich erst einmal, wie der Ablauf sein wird, denn die meisten von ihnen waren noch nie in Hameln beim Triathlon. Durch den Staffelwettbewerb sind so sehr viele zum ersten Mal dieser Veranstaltung.
Somit waren alle Herthaner zusammen und ein Gruppenfoto konnte gemacht werden.
Das Wetter war inzwischen sehr schön geworden, die Sonne schien, aber Wind war immer noch recht heftig.
Die Einzelstarter konnten im Stadionbereich duschen (auch ein Vorteil der neuen Örtlichkeit) und hatten mit den "Fans" die Möglichkeit zum Schwimmstart der Staffeln zu gehen.
Bei der Wettkampfbesprechung hörten alle genau zu, so dass alle auch am richtigen Standpunkt den Zeit-Transponder übergeben konnten.
Die drei Hertha-Staffeln belegten eine Bahn. Die Reihenfolge war dann schon nach 50 Metern klar, wie sie aus dem Wasser steigen würden. Marko schickte dann als erster Herthaner den ersten Radfahrer (Rainer) auf die Strecke. Manche Schwimmer hatten aber ganz schön mit der langen Laufstrecke bis zum Rad ihre Schwierigkeiten. so erging es auch Reinhild, zwar nicht aus der Triathlon-Abteilung aber auch Herthanerin, schickte Ingo auf die Strecke. Reinhild sprang als dritte Schwimmerin ein, da sonst zwei Otzer nicht dabei sein konnten; DANKE dafür.
Als dritter Herthaner war Joachim aus dem Wasser. Er hatte bei der langen Wechselzone am meisten Schwierigkeiten. Aber auch konnte den Transponder an "Meyer-Berlin" übeergeben. Nun waren sie alle auf der Strecke. Insgesamt 10 Staffeln hatten bei dieser Premiere gemeldet.
Nun warteten die Läufer auf "ihren" Radfahrer. Als erstes "Hertha-Team" durfte Mannschaft "1" zum letzten Mal wechseln. Das war aber auch keine große Überraschung, den Radfahrer Rainer legte eine sehr schnelle Zeit hin. Er übergab seinen "Staffelstab" an Andreas, der dann auf die 5 km Laufstrecke lief.
Kurz bevor er auf seine zweite Runde lief, waren die beiden anderen Hertha-Läufer Helmut und Josef auch auf Reise geschickt worden. Die Siegerstaffel vom TVN (Triathlon-Verband-Niedersachsen) war da gerade ins Ziel gelaufen (unter 1 Stunde). So sahen sich die Herthaner Läufer auf der Strecke. Nach 1:12:28 Std. lief Andreas für die erste Hertha-Staffel ins Ziel. Das sollte der 6. Platz sein. Auch die anderen beiden Vereinsstaffeln folgten bald danach.
Somit waren alle Herthaner gesund und heil im Ziel und hatten ein schönes Gemeinschaftserlebnis in den Mannschaften gefinisht.
Das war ja auch ein Grund, dass die Otzer nach Hameln gefahren waren. Solch eine große Gruppe von SV Hertha Otze war noch nie bei einem Triathlon dabei gewesen; Aktive wie auch Fans.
Alle hatten diesen Tag geniessen können und der Hauptgrund, der Jahrestag von dem Herzinfarkt vor 10 Jahren von Joachim, hatte einen schönen Abschluss gefunden. Er gab für alle Herthaner noch einen aus.
Bei der Siegerehrung für die schnellsten Akteure waren sie natürlich nicht dabei. Aber diese Spitzenportler, aber auch alle anderen Finisher, hatten großes geleistet.
Bei der sehr gut ausgestattetn Tombola hatten die Otzer leider kein Glück.
Ein schöner Wettkampf mit vielen Erlebnissen ging zu Ende.
Ein Dankeschön an die Organisatoren von Eintracht Hameln.
Bestimmt werden im nächsten wieder einige Otzer dabei sein.
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