Helmut und die dreisten Kubber

Die dreisten Kubber v.l. Norbert, Olaf, Helmut
 
Die Trophäen

5. Kubb-EM Berlin 2015


- Mit seinem neuem Team "Die dreisten Kubb'er" war Helmut Niehoff vom SSC Inkognito 12 Hameln genauso erfolgreich wie im letztem Jahr bei seiner ersten EM-Teilnahme.

Von 92 gemeldeten Teams traten am 25. Juli 2015 übrigens 90 zur EM im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark an.

Weil seine Mitspieler absagten musste sich Niehoff kurzfristig ein neues Team suchen und kam bei den "Dreisten Kubb*ern" aus Berlin unter.

Die ersten beiden Vorrundenspiele wurden gewonnen, Spiel Drei ging leider verloren. Im ersten Duell wurde es gleich International. Der Gegner "Disser Bis" aus Belgien bescherte gleich den ersten Erfolg. Die "Dreisten" Olaf, Norbert und Helmut gewannen knapp mit 3:2. Im 2. Spiel stand man gegen das Team "Klotzallem" aus Freiburg auf den Prüfstand. Mit 4:1 wurde die Prüfung bestanden. Im abschließendem Gruppenspiel unterschätzte man das junge Team "Bierland Franken 2" aus Fürth und verlor 1:4.

Die dreisten Kubber, die in dieser Konstellation zum ersten Mal miteinander spielten trafen, nach 2 guten Spielen, diesmal nicht einen Kubb. Trotzdem wurde man Gruppensieger und schaffte den Sprung in die nächste Runde.

Hier haderte man allerdings mit dem Modus, denn nicht alle Gruppensieger kamen in die Siegerrunde, sondern die Teams aus 23 Gruppen mit dem meisten Zeitpunkten.

Nun denn, in der Ko-Runde wartete die "Horstcrew" aus der Schweiz. Noch nicht ganz erholt verlor man leider 1:4. Danach steigerte sich das Team der dreisten Kubber wieder. Kleine Wackler gabs aber noch im folgendem Spiel gegen das Team "K(l)ubb der toten Dichter". Trotz klarer Überlegenheit konnten
3 Königswürfe nicht verwertet werden (Niehoff 2x, Olaf 1x). Das Spiel wurde aber trotzdem mit 3:2 gewonnen. "Meine ersten Fehlwürfe auf dem König" meinte Niehoff nach dem Spiel.

Trotzdem schenkten ihm seine neuen Teammitglieder weiterhin das Vertrauen und durfte (sollte, musste) den Königswurf weiterhin ausführen, wenn er denn anstand. Einmal ging es in den folgenden 5 Spielen nochmal daneben, aber dann klappte es wieder mit dem Königswurf.

Gegen den 1. Kubb-Club Austria aus Ternberg (Österreich) funktionierte wieder alles und man gewann das Spiel mit 4:1.

Im 7. Spiel des Tages, bei übrigens sehr warmen Sommertemperaturen, bescherte der Spielplan nocheinmal das Team "Bierland Franken 2". Die Möglichkeit zur Revanche. Diesmal unterschätzte niemand mehr die jungen Spielerinnen und Spieler aus Fürth. Hoch konzentriert fegte man die Franken in wenigen Minuten mit 5:0 vom Platz.

Auch die weiteren Platzierungsspiele wurden von Erfolg gekrönt. Als nächstes musste das gemischte Team aus Norwegen und Deutschland "Good Kubb, Bad Kubb" daran glauben. Auch hier gab es einen 5.0 Sieg. Gegen die "Biersekte" aus Rostock/Dresden wurde es im folgendem Spiel wieder etwas knapper. Es zeigte sich ein eingespieltes Team, dass aber etwas unkonzentriert zur Sache ging. So siegten die "Dreisten" verdient mit 3:2.

Im letztem Spiel gegen "Ein Thor kommt selten allein" mit Grit, Pauline und Mady aus Neuruppin und Finkenheerd überzeugten die "Dreisten Kubb'er" noch einmal und gewannen mit 5:0. Die Damen nahmens mit Humor und feierten sich selbst.

Mit dem 49. Platz kann das Team der Dreisten Kubb'er sehr zufrieden sein, auch wenn mehr drinn gewesen war. Es war halt im entscheidenem Moment sehr knapp.

Europameister wurden zum vierten Mal hintereinander die Kubb'ings aus Rostock. Im Finale bezwangen sie die gastgebenden Gipfelstürmer. Platz 3 ging an das RZKKHC-Team aus Dresden/Paderborn. Nachdem die ersten drei Plätze nach Deutschland gehen folgen die Plätze 4 - 6 an die Schweiz. Platz 4 ging an "Öpfelbaum2" aus Baden, Pl. 5 erreichte "Black Salt" aus Leuggern
vor "Öpfelbaum1".

Es war wiederum eine sehr gelungene Veranstaltung mit doch kurzen Pausen. Vielen, vielen Dank an Heiko Kreuzburg und seinem Orgateam und an die vielen Teilnehmer, die für größtenteils entspannte Spiele sorgten.

Abschließend traf man sich im zum Essen und Schwoof und konnte zur Live-Musik das Tanzbein schwingen, wer noch konnte und Lust hatte. Es war ein langer Tag, der sich eine lange Nacht anschloss.
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