Über 600 Teilnehmer waren in diesem Jahr am Start. Als erste Starter sind die "alten Mehrkämpfer" aufgerufen. Um 8:55 Uhr starten die M 55 und ältere Triathleten. Diese Gruppe wird immer teilnehmerstärker. Bei dem ersten Start waren auch schon einige Athleten aus dem Altkreis Burgdorf am Start. Aus Otze und Lehrte waren Starter dabei. Zu diesem Zeitpunkt zeigte das Thermometer noch nicht einmal 5 Grad Celsius an. Das Wasser im beheizten Südbad hatte angenehme 22 Grad.
Trotzdem wollte jeder Starter so schnell wie möglich nach den 500 Metern Richtung Fahrrad, das im angrenzenden Weserberglandstadion abgestellt worden war.
Über 500 Starter mussten die Distanzen 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und knapp 5 km Laufen absolvieren. Nur die Kinder und Jugendlichen hatten kürzere Strecken zu bewältigen. Sie starteten aber erst gegen Mittag, als die Temperaturen schon angenehmer wurden.
Zu diesem Zeitpunkt waren die "alten Säcke" schon auf der Strecke, bzw. schon im Ziel. Die drei Herthaner aus Otze brachten es schon zusammen auf 30 Starts in der Rattenfängerstadt. Schon zum 11. Mal war der jüngste von ihnen, immerhin auch schon in der AK M 55, Friedhelm Döbel, dabei. Er schaffte wie sein Bruder Heinz und dem 3. Herthaner, Arnim Goldbach, nicht ganz die Zeit der vergangenen Jahre. Dazwischen "mogelten" sich noch die ältesten Lehrter Triathleten Marc Lehmann-Rentsch und Hans Ahrens.
In den jüngeren Altersklassen waren weitere 10 Athleten aus Lehrte am Start.
Als diese ins Wasser durften, war die erste Startgruppe schon fast komplett im Ziel. So konnten die Herthaner mit ihren "Fans", u. a. Joachim Wartmann den Tag geniessen. Das Wetter sollte den ganzen Tag noch angenehm sein.
"Jo" Wartmann hat ja eine besondere Beziehung an diesen Wettkampf, denn vor 7 Jahren (im Jahr 2005) war er bei dieser Veranstaltung zusammengebrochen und war ins Koma gefallen. Nur die die gute medizinische Versorgung konnte er ins Leben zurückgeholt werden. Aus diesem Grund ist es für ihn "Pflicht" dieser Veranstaltung beizuwohnen. Die Veranstalter haben auch jeden Herthaner persönlich begrüßt, denn die vergessen diesen Vorfall auch nicht.
Es war auch wieder ein großes "Familientreffen" der Mehrkämpfer, denn die meisten kennen sich schon über viele Jahre. Und Hameln ist der erste Triathlon, wo sich alle wieder treffen. Und deshalb ist das Weserberglandstadion auch für viele eine "Pflichtveranstaltung"!
Durch die vielen Starts im Schwimmbad zieht sich der Tag natürlich sehr lang hin. 600 Starter müssen auch erst einmal abgewickelt werden. Eine große logistische und zeitliche Meisterleitung. Aber dieses Team um Hauptverantwortlichen Peter Neugebauer ist erfahren, so dass es selten zu Komplikationen kommt.
Die Schnelligkeitsunterschiede der Athleten sieht man schon darin, dass der spätere Sieger, Jonas Schomburg, nur knapp 52 Minuten für alle drei Disziplinen benötigte und die Langsamsten eine Stunde länger unterwegs waren. So überholten die schnelleren Starter sogar Athleten aus den Startgruppen, die 15 Minuten vorher gestartet waren. Auf der Radstrecke ist richtig was los, weil auch alle zwei Runden fahren müssen. Die komplett gesperrte Strecke lässt das aber auch zu.
Diese Veranstaltung hat in zwei Jahren großes Jubiläum (der 25.).
Bericht wird fortgesetzt.









