Auftakt in die Kubb-Saison

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Am Sonntagmorgen eröffneten die Mitglieder des SSC Inkognito 12 die diesjährige Kubb-Saison. Nach einer kurzen Einweisung wurden Teams gebildet und mit der Grundversion des Spiels losgelegt. Alle waren mit Begeisterung dabei und es wurde ein gesunder Ehrgeiz an den Tag gelegt. Zum Abschluss wurde noch ein Speed-Kubbspiel absolviert um die verschiedenen Bandbreite des Spiels aufzuzeigen. Demnächst möchte der Verein an mehreren Turnieren, z.B. in Oldendorf, Esperde, Lengerde und Berlin teilnehmen um weitere Erfahrungen zu sammeln.

Kubb ist ein skandinavisches Holzwurfspiel. Im deutschsprachigen Raum ist es auch unter dem Titel „Hägars Wikingerschach“, „Wikingerspiel“ oder „Wikingerkegeln“ bekannt. Es wird von 2-12 Personen in zwei Mannschaften gespielt und eignet sich hervorragend für Gruppen jeder Art. Das Spielfeld symbolisiert ein Schlachtfeld, auf dem sich die streitenden Parteien gegenüber stehen. Die Spieler versuchen die gegnerischen Holzklötze (Kubbs) nach bestimmten Regeln mit runden Wurfhölzern zu treffen. Als letztes muss noch der König getroffen und zu Boden gebracht werden.

Kubb kommt vom schwedischen Wort "vedkubbar" und bedeutet Hackklötze, Holzscheite oder Holzklötze. Im 14. Jahrhundert soll KUBB in Nordeuropa sehr verbreitet gewesen sein. Es wurde auch in Deutschland, Frankreich und England gespielt. Dann geriet es fast in Vergessenheit bis 1995 auf der schwedischen Insel Gotland die ersten Weltmeisterschaften im Kubb ausgetragen wurden. Seitdem erlebt das Spiel eine Wiedergeburt und gewinnt in ganz Europa immer mehr Liebhaber. Im Jahr 2013 ging sogar der Weltmeistertitel nach Deutschland.

Bürgerreporter:in:

Helmut Niehoff aus Berlin

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