Was macht eigentlich Mehdi Mahdavikia? HSV, Eintracht Frankfurt, Teheran
Was macht eigentlich Mehdi Mahdavikia? Dieser Flügelflitzer, der so herrlich flanken konnte? Der Nationalspieler aus dem Iran hatte in der Bundesliga beim HSV und bei Eintracht Frankfurt gute und schlechte Zeiten hatte. In der einen Saison noch top, zählte er zu den besten Vorlagengebern der Liga - in der nächsten Saison saß er dann meist auf der Bank.
Mehdi Mahdavikia spielte bei zwei WM-Turnieren (1998 und 2006) mit, bevor er wegen manipulierter Medienberichterstattung über die iranische Nationalmannschaft zurücktrat. 2003 wurde der Flügelspieler, der vornehmlich die rechte Außenbahn bekleidete, als Asiens bester Fußballer ausgezeichnet.
2009 lief die Uhr für Mahdavikia in der Bundesliga ab. Im Januar 2010 wechselte er in die Heimat zurück. Dort spielt der 33-Jährige für Azin Steel Teheran.
Der VfL Bochum war 1998/1999 Mahdavikias erste Station in Deutschland. Sein Club Persepolis Teheran verlieh den hochtalentierten Spieler ins Ruhrgebiet, wo unter anderem der Hamburger SV auf ihn aufmerksam wurde. Die Hanseaten sicherten sich die Dienste des Iraners anschließend für zwei Jahre, ebenfalls auf Leihbasis.
Im Sommer 2001 wechselte Mahdavikia dann fest zum HSV. Insgesamt acht Saisons streifte er sich das Trikot mit der Raute über. Dann verließ er die Hansemetropole in Richtung Finanzmetropole. Sein Glück in Frankfurt war von vergleichsweise kurzer Dauer. Nun lässt er seine Karriere in Teheran ausklingen.


Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .