Ist die Hansestadt bald Heimat der beiden Innenverteidiger Paul Scharner und Carlos Zambrano oder macht Eintracht Frankfurt das Rennen um den Peruaner?
Während sich Eintracht Frankfurt offiziell von einer möglichen Verpflichtung von Paul Scharner distanziert, trifft sich HSV-Trainer Thorsten Fink mit dem Innenverteidiger. Und nicht nur am Österreicher scheinen die Hanseanten Interesse zu haben: Auch Carlos Zambrano, Frankfurts erklärter Wunschkandidat für die Abwehrzentrale, sei im Gespräch. Landen am Ende beide Spieler beim Hamburger SV, sodass Eintracht Frankfurt leer ausgeht?
Es scheint, als würde Bundesliga-Aufsteiger Frankfurt mit Trainer Armin Veh und Manager Bruno Hübner die Vorarbeit leisten und ihre Pendants beim HSV, Thorsten Fink und Frank Arnesen, darauf vertrauen, dass Veh und Hübner den richtigen Riecher haben. Paul Scharner hielt sich zuletzt im Feldkirchener Trainingslager der Eintracht in seiner Heimat Österreich fit und wurde deshalb als Kandidat für die Lücke in Frankfurts Innenverteidigung gehandelt. Doch laut dem Transfer-Ticker der Tiroler Tageszeitung stellte eine Vereinssprecherin am Montag in Feldkirchen klar, dass Scharner nicht für die Adler spielen werde. Er hat das Trainingslager bereits am Wochenende verlassen. Eintrachts Wunschkandidat für die Position sei nach wie vor Carlos Zambrano.
Hamburger SV: Gespräche mit Scharner
Am gestrigen Montag traf sich der 32-jährige Österreicher wohl mit HSV-Trainer Fink in Wien. Sobald Fink zurück in Hamburg ist, will er sich mit Sportdirektor Arnesen über den Innenverteidiger unterhalten. Mit dem 1,93 Meter großen Scharner wäre eine wichtige Alternative für die zuletzt beim „Liga total Cup“ enttäuschenden Jeffrey Bruma und Michael Mancienne gefunden. Sein Vertrag beim Premier League-Verein West Bromwich Albion ist ausgelaufen – er könnte also ablösefrei zu den Hanseaten wechseln. Allerdings ist er nach über 200 Spielen in der englischen Spitzenliga ein hohes Gehalt gewöhnt.
Hat Fink auch Interesse an Zambrano?
Bild: Rainer Sturm/pixelio.deFink forderte vor dem Bundesligastart einen Innenverteidiger, der mit Scharner gefunden sein könnte. Oder will er die Hamburger Abwehrzentrale sogar mit einem Doppeltransfer verstärken? Laut bild.de, die sich auf St. Paulis Sportchef Rachid Azzouzi bezieht, habe nicht nur Eintracht Frankfurt Interesse an Zambrano. Auch der Hamburger Nachbar habe angeklopft. Schnappen Fink und Arnesen ihren Kollegen Veh und Hübner den Wunschkandidaten weg? Für den Peruaner stehen jedenfalls alle Zeichen auf Wechsel – und zwar in die Bundesliga. Dort erwartet ihn ein höheres Gehalt. Geld ist auch der Grund dafür, warum Eintracht Frankfurt den 23-Jährigen noch nicht verpflichtet hat. Zwei bis drei Millionen Euro Ablöse soll er kosten. Von dieser Summe würde das meiste an eine Schweizer Agentur gehen.
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