Blackjack - Regeln, Counting & Kartenzählen vom Profi erklärt!

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Kartenzählen

Seit 1700 wird ein Kartenspiel mit dem Namen „Vingt-et-un“ in französischen Spielkasinos gespielt, in dem der Spieler 21 Punkte erreichen muss, um zu gewinnen. Es entstand mit angepassten Regeln im weiteren Verlauf das Blackjack, das heute das am meist gespielte Kartenglücksspiel in Spielbanken ist. Es wird weltweit mit einem festen oder sehr ähnlichen Regelwerk gespielt. Hierbei werden einige Regeln jedoch regional oder in einzelnen Spielkasinos angepasst oder weg gelassen. Wer das Kartenspiel 17 und 4 kennt, der versteht das Grundprinzip vom Blackjack, da in beiden Spielen die Karten die gleichen Werte haben und das Ziel von 21 Punkten erreicht werden soll.

Das Besondere am Blackjack ist, dass nicht jeder Teilnehmer ein gleichwertiger Mitspieler ist, wie es beim Poker oder Doppelkopf wäre. Es wird an einem speziellen Blackjack Tisch gespielt, auf dessen einer Seite der Croupier das Spiel bedient, es können auf der anderen Seite bis zu sieben Spieler mitspielen. Die Spieler versuchen ein besseres Ergebnis als der Croupier zu erreichen sowie es einzelne Gewinnsituationen gibt, bei denen sie das Ergebnis vom Croupier nicht mehr abwarten müssen. Sollte der Croupier ein besseres Ergebnis erzielen, dann verlieren alle Spieler. Kommt ein einzelner Spieler über 21 Punkte hinaus, hat er bereits verloren, auch dann, wenn der Croupier ebenfalls über 21 Punkte kommt.

Welche Regeln gibt es beim Black Jack?


Der Spieler kann beim Blackjack sehr eigenständig spielen. Er kann den Wert von Assen als 1 oder 11 ausgeben, kann immer eine weitere Karte verlangen, solange er 21 Punkte nicht überschritten hat, er kann Punktgleiche gleiche Karten teilen und mit zwei Händen spielen, er kann nach Erhalt der zweiten Karte den Einsatz im Nachhinein verdoppeln und sollte der Croupier eine gute Karte aufdecken, dann kann er eine Blackjack Versicherung abschließen. Der Croupier hingegen hat feste Regeln zu beachten. Er legt sich eine eigene Karte offen auf den Tisch und das Spiel nimmt seinen Lauf. Erst nachdem der letzte Spieler keine Karten verlang kann der Croupier sein eigenes Spiel beenden. Solange der Croupier nicht mehr als 16 Punkte hat, muss er eine Karte ziehen. Hat er wenigstens 17 Punkte, dann darf er keine Karte mehr ziehen. Dennoch hat der Croupier einen entscheidenden Vorteil, mit dem die Bank im Schnitt einen kleinen Gewinn einhalten kann: Hat das Haus über 21 Punkte, dann verliert es. Jedoch sind erst die Spieler an der Reihe und wenn diese über 21 Punkte kommen, haben diese bereits verloren und die Einsätze gehen an die Bank.

Dem Namen nach ist es das Ziel vom Spiel, einen Blackjack mit einem Ass und einer Zehn oder einer Bildkarte mit zusammen 21 Punkten zu erreichen. Sollte der Spieler einen Blackjack schaffen, der Croupier jedoch nicht, dann erhält er nicht wie Üblich seinen Einsatz doppelt ausgezahlt, er erhält ihn im Verhältnis 3 zu 2 zurück. Hätte der Croupier einen Blackjack, würde der Spieler jedoch nur im Verhältnis 1 zu 1 verlieren. Hat der Spieler 21 Punkte aber keinen Blackjack auf der Hand und der Croupier erreicht dieses Ziel, dann hat der Spieler verloren. Haben beide einen Blackjack, so ist es wie bei Punktgleichstand ein Unentschieden und der Spieler erhält seinen Einsatz zurück.

Ein noch höheres Blatt als der Blackjack ist der Siebener Drilling, dieser wird jedoch nicht in jedem Spielkasino nach dieser Regel bewertet. Hat der Spieler den Siebener Drilling, dann muss er den Spielverlauf nicht mehr abwarten sondern hat direkt im Verhältnis 3 zu 2 gewonnen. Alle anderen Teilnehmer spielen jedoch weiter.

Viele Spielbanken bieten vor Kartenausgabe den Bust an. Der Spieler kann darauf wetten, dass der Croupier über 21 Punkte hinaus schießt und die Bank somit das Spiel verliert. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses passiert, beträgt immerhin 28,16%. Die Einsetze werden im Verhältnis 5 zu 2 ausgezahlt. Der statistische Bankvorteil dieser Wetten beträgt nur 1,44%. Sollte der Spieler eine Insurance als Versicherung gegen Black Jack abschließen, würde diese mit 2 zu 1 ausgezahlt, wenn die Bank wirklich einen Blackjack erhält. Hier liegt der Bankvorteil jedoch bei sehr unattraktiven 7,692% als Schnitt.

Zwei Asse - Was ist zu tun?


Eine Besonderheit vom Spiel ist es, wenn ein Spieler zwei Asse auf die Hand erhält. Bei einem 17 und 4 Spiel gilt, dass das Spiel damit gewonnen ist, beim Blackjack jedoch nicht. Hier dürfen die 21 Punkte nicht überschritten werden und somit werden die beiden Asse nicht mit 22 Punkten gewertet sondern mit zwei oder zwölf Punkten, da sie mit einem oder elf Punkten gewertet werden können. Da die Chancen mit einem Ass auf einen Blackjack sehr hoch liegen, sollte das Blatt geteilt werden. Sollte ein erneutes Ass ausgespielt werden, kann das Blatt wieder geteilt werden. Der Spieler nutzt jedoch die Chance auf einen Blackjack, mit dem er zumindest nicht mehr verlieren kann. Mit zwei Assen auf der Hand das Blatt zu teilen ist ein Standartzug wobei ein Teilen mit anderem Blatt häufig unterlassen wird. Wer z.B. zwei Karten mit zehn Punkten auf der Hand hat und darauf spekuliert, ein Ass zu bekommen, könnte wiederum teilen. Jedoch sind die Chancen mit bereits 20 Punkten so gut, dass man ein sicheres Blatt aufgeben würde, um sich erneut dem vollen Risiko auszusetzen. Neben den beiden Assen wäre eine weitere typische Situation für das Teilen von zwei Karten mit gleicher Punktzahl, dass diese zusammen über 11 Punkte kommen. Wer 12 oder 14 Punkte hat, der hätte mit dem Ziehen einer Karte mit zehn Punkten bereits verloren und genau dieses sind die im Spiel am häufigsten vorkommenden Karten. Viele Spieler teilen bei der Möglichkeit ab einem Punktestand von 12 Punkten bis 16 Punkten ihr Blatt auf.

Einsätze abgeben


Beim Blackjack gehen nicht alle Einsätze in einen Pott, der an den Gewinner ausgeschüttet wird. Jeder Spieler hat sein eigenes Feld, in dem er einen minimalen Einsatz hinein legen muss oder bis zu einem maximalen Einsatz hoch gehen kann. Wäre der maximale Einsatz nicht erreicht, kann ein anderer Spieler in dieses Feld eine eigene Wette darauf abgeben, dass der Speiler gewinnt, er hat jedoch keine Entscheidungsgewalt über die Spielzüge des Spielers. Sollte der Spieler im Spielverlauf über 21 Punkte kommen, dann werden alle Einsätze aus seiner Box direkt eingezogen und sind unwiderruflich weg, auch wenn der Croupier ebenfalls überzieht. Sollte der Spieler einen Siebener Drilling auf der Hand halten, dann werden ihm die Gewinne direkt ausgezahlt. Ansonsten wird bis zu dem Punkt gewartet, an dem der Croupier sein Blatt auf dem Tisch liegen hat, um nun von allen noch im Spiel befindlichen Spielern die Einsätze einzuziehen oder die Gewinne auszuzahlen.

Der Croupier verteilt zuerst an sich selber und jeden Spieler eine Karte und die Spieler können der Reihe nach weitere Karten fordern. Jeder Spieler kann nachdem Erhalt der zweiten Karte seinen Einsatz noch verdoppeln. Tut er dieses, dann wird ihm in jedem Fall noch genau eine Karte gegeben. Somit wäre ein Verdoppeln mit 18 Punkten auf der Hand sehr aussichtslos. Ein Verdoppeln mit über 11 Punkten auf der Hand wäre ein erhebliches Risiko, da die Karten mit zehn Punkten einen hohen Anteil im Spiel haben und somit ein Ergebnis über 21 Punkte wahrscheinlich wäre. Ein Verdoppeln ist somit mit bis zu 10 Punkten am aussichtsreichsten. Selbst wenn jetzt eine 6 kommen würde, kann der Croupier immer noch überziehen und man hätte dennoch gewonnen. Sollte man selber verdoppeln und ein Mitspieler hätte auf einen gesetzt, dann kann er ebenfalls verdoppeln. Er muss es jedoch nicht und kann es nur, wenn der Boxinhaber selber verdoppelt.

Was ist Counting bzw. Kartenzählen?


Counting oder zu Deutsch Zählen, ist eine Strategie beim Blackjack, die diejenigen, die die Technik beherrschen, zu Gewinnern gemacht hat. Sie wurde 1961 als Spielsystem vom Mathematiker Edward O. Thorp aus den USA entwickelt. Es ist eigentlich erstaunlich, dass vorher noch niemand darauf gekommen ist, den Spielverlauf zu beobachten, um zu erkennen, welche Karte noch im Spiel sein müssen. Ursprünglich wurde mit einem einzelnen Kartenspiel über mehrere Partien gespielt, bis die verbrauchten Karten gemischt wieder dem Stapel zugefügt wurden. Jede Karte im Spiel kann über eine Sequenz mehrerer Spiele nur einmal ausgespielt werden. Die Kartenzähler haben den Spielverlauf sehr genau beobachtet, um die hohen Karten mit zehn und elf Punkten zu zählen. Sind diese in den ersten Spielen kaum ausgespielt worden, müssen sie noch im Stapel sein wodurch die Gewinnchancen erheblich steigen. Deswegen sind diese Spieler nun mit hohen Einsätzen in das Spiel gegangen wobei sie vorher nur Minimumeinsätze gesetzt hatten. Dieses Counting ist nicht illegal denn wer sollte einem verbieten, den Spielverlauf zu beobachten, um diesen für sich nutzen zu können? Jedoch haben die Kasinos damit begonnen, erst mit vier und in der Gegenwart meist mit sechs Kartenspielen zu spielen wobei es neue Kartenmischer gibt. Die Karten einer Runde werden direkt zurück gegeben und wieder in den Stapel rein gemischt. Zudem haben die Kasinos die Kartenzähler ausfindig gemacht, um ihnen Hausverbot zu geben. Dieses bedeutet, dass der Spieler sich durch das Kartenzählen einen erheblichen Vorteil sichern konnte, dafür jedoch schnell den Zugang zum Spieltisch verloren hat. Leider funktioniert das Counting bei Onlinecasinos nicht. Zudem sind nur sehr konzentrierte Spieler dazu imstande. Das Counting ist eine Technik, um das Haus auszunehmen und nicht um sich einen tollen Abend zu machen (mehr auf Wikipedia zum Thema).

Counting Teams


Nach der Veröffentlichung des Buches „Beat the Dealer: A winning Strategy fort he game of Twenty One“ durch Edward O. Thorp haben viele Spieler sehr erfolgreich das Counting probiert, um dann mit Hausverbot geahndet zu werden. Diesbezüglich wurden neue Systeme entwickelt, um unentdeckt die Karten zählen zu können. Denn wenn jemand die ganze Zeit am Tisch sitzt und niedrig rein geht, dann auf einmal maximale Wetteinsätze riskiert und gewinnt, ist dieses sehr auffällig. So bildete sich unter anderem das MIT Team um Edward O. Thorp. Es sitzen einige Kartenzähler am Tisch und bleiben bei niedrigen Einsätzen. Sobald das Blatt jedoch gute Chancen aufweist, geben sie weiteren Mitgliedern Signale, die in das Spiel mit Höchsteinsätzen einsteigen und die Gewinne abräumen. Alles wirkt ganz natürlich und solch ein Team aufzudecken ist extrem schwierig. Es gelingt vor allem dann nicht, wenn unterschiedliche Kasinos aufgesucht werden und die Personenkonstellationen in den einzelnen Kasinos ständig wechseln. Das MIT Team war jedoch der Vorläufer vom MIT Black Jack Team, das sich professionell aufbaute und sich in zwei Gruppen teilte, die unabhängig zueinander vorgingen sowie dabei mehrere Strategien verfolgten. Gewinne von hunderttausenden Dollar an einem Spieltag waren keine Seltenheit. Der zweite Club hatte sehr hohe Aufnahmekriterien wohingegen es im ersten Club eher um Spielspaß unter interessierten Studenten ging.

Ken Uston


Einer der berühmtesten Kartenzähler ist Ken Uston, geboren in den USA am 12.01.2035 mit japanischen Wurzeln. Er wurde während der schweren Kriegszeit stark stigmatisiert, konnte aufgrund hervorragender schulischer Leistungen einige Klassen überspringen und beendete sein Studium mit nur 20 Jahren, um über mehrere Etappen kariere zu machen, zuletzt an der Börse. 1965 beendete er diese Kariere, da er das Blackjack kennen lernte. Als Mensch mit genialen mathematischen Fähigkeiten perfektionierte er das Mannschaftskartenzählen, um die Kasinos um viele Millionen zu erleichten und um zudem viele Werke zum Thema zu schreiben, von denen es mehrere zu Bestsellern geschafft haben. Nach weiteren 22 Jahren starb Ken Uston bereits im Alter von 52 Jahren wobei die Todesursache von Herzinsuffienz von vielen Fans in Frage gestellt wurde. Für Ken Uston war es immerhin normal, in Kasinos erkannt und verprügelt zu werden, sich nicht nur mit seiner Frau sondern auch mit Kasinos vor Gericht auseinander zu setzen und von vielen Leuten gehasst zu werden.

Weitere weltbekannte Blackjack Spieler:


• Barry Meadow
• Big Chuck Gorson
• Brian Zembic
• Erica Schoenberg
• Max Rubin
• James Grosjean
• Stanford Wong


Ein Spiel mit hohen Gewinnchancen


Viele der wirklich erfolgreichen Blackjack Spieler verdanken ihren Erfolg dem Kartenzählen. Aber auch ansonsten kann Blackjack ein sehr lukrativer Zeitvertreib sein, da sich der Bankvorteil mit der richtigen Strategie auf unter 0,5% senken lässt. Da die Chancen bei einem Spiel gegen den Croupier recht ausgeglichen sind, sind die Gewinne in einem Spiel überschaubar. Somit wird nicht alles in einer Stunde verzockt wobei die Chancen auf lukrative Spielabende gegeben sind. Das Regelwerk ist überschaubar, dennoch sollte der Anfänger erst einmal mit kleinen Einsätzen starten oder in einem Onlinekasino mit Spielgeld die Gesetzmäßigkeiten des Blackjack Spiels kennen lernen. Wer sich wirklich für Blackjack interessiert, sollte in jedem Fall alle Regeln vom favorisierten Kasino studieren und die Strategie entsprechend anpassen.

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