Linken-Fraktionsvorsitzende Heyenn vom Genossen Norbert Hackbuch "weggehackt"

Bei den Beratungen der Linken am Sonntag wurde die Fraktionschefin Dora Heyenn demontiert. Von elf Abgeordneten stimmten sechs gegen sie.
Man entschied sich für eine Doppelspitze, die jetzt Sabine Boeddinghaus und Cansu Özdemir einnehmen.

Die Fünfundsechzigjährige, die für das Höhere Lehramt an der Uni Hamburg Biologie und Chemie studiert hatte, gehörte von 1971 bis 1999 der SPD an, die sie aus Protest gegen Kanzler Schröders Politik verließ.

Wenn ich ihr in der Bürgerschaft zuhörte, hatte ich nicht den Eindruck einer dogmatischen, sondern eher der einer kompromissbereiten Politikerin. Ich konnte ihre Herkunft von den Sozialdemokraten heraushören.

Immerhin holte sie am 15. Februar gegenüber der Wahl von 2011 rund 2,1 % mehr Stimmen heraus auf beachtliche 8.5 Prozent. Allein 28.000 persönliche Stimmen
sprechen für sich!

Darüber, dass sie den politischen Gegnern in der eigenen Partei zu "liberal" war, oder die Eitelkeit der Männer das bewirkt hat, kann man nur spekulieren.
Sie war wie Katja Suding bei der FDP das Gesicht der Linken während des Hamburger Wahlkampfs.

Auch Gregor Gysi gefiel dieser "linke" Stich in den Rücken nicht, er wollte sie zu einer weiteren Kandidatur überreden.

Gut, dass sie es abgelehnt hat. Mit ihren "geholten" 8,5 Prozent kann sie stolz sein und hat es nicht nötig, auf Abweichler oder Mitleid zu spekulieren!
Die Linke hat ein Eigentor geschossen!
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