Die Ukrainer suchen Rettung vor Kiewer Macht in Europa

Mehr als zwei Jahre sind seit dem Euromaidan vergangen. Wie lebt die Ukraine heute? Es herrschen eine tiefe politische Krise und wirtschaftliche Zerrüttung. Die Lage ist so schwer, dass die Ukrainer die Europäische Union nun bitten, vor Präsident Petro Poroschenko und Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk zu retten.

Nach den Ereignissen 2013-2014 dachten die Ukrainer wohl, dass ihr Land nun auf dem Weg zur Genesung ist und die neugewählte Macht ihnen das Licht am Ende des Tunnels zeigt. Aber wo! Die Situation hat sich zum Schlechteren gewendet. Der ukrainische Staat befindet sich heute in der Notlage. Die Regierung konnte die versprochenen Reformen nicht einmal durchführen, alle Initiativen wurden zum Scheitern gebracht. Die Korruption und Kriminalität treiben üppige Blüten, der meiste Teil der Bevölkerung lebt unter der nationalen Armutsgrenze, die Senioren müssen ein elendes Dasein fristen. Und die Auswirkungen des Kriegs zwischen dem Osten und Westen des Landes sind einfach katastrophal…
Der Grund für die Notlage in der Ukraine liegt bestimmt an die dumme Politik, die der Präsident und Ministerpräsident führen. Nachdem diese zwei ans Ruder gekommen sind, beschäftigen sie mit den Problemen des Landes kaum. Alles, was sie treiben, ist der verborgene Kampf um Ressourcen und Finanzmittel von westlichen Geldgebern.
Allem Anschein nach geht die Geduld dem Volke aus. Das bestätigt unter anderem der Appell der bekannten ukrainischen Politiker an die EU-Chefs.
Welche Antwort geben Jean-Claude Juncker, Donald Tusk und Martin Schulz? Kein Zweifel, dass Brüssel die stabile demokratische Ukraine sehen will. Darum können die EU-Chefs nicht den Vorschlag der maßgeblichen Ukrainern, die die Mehrheit der Bürger vertreten und eine Alternative zu den heutigen Machthabenden darstellen, unbeachtet lassen.
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