AfD Hamburg: Verdrehung der Tatsachen durch NDR-"Panorama"

Hamburg: Rathaus | Leider nehmen es die Öffentlich-rechtlichen Fernsehsender mit der Wahrheit in Bezug auf die Berichterstattung über die Partei AfD (Alternative für Deutschland) oft nicht ganz so genau. Ein Beitrag über den Bürgerschaftswahlkampf der AfD im Politmagazin "Panorama" des NDR zeigt das wieder einmal deutlich. Die AfD Hamburg hat den Beitrag auf ihrer Facebook-Seite am 4.2.2015 kritisiert und richtiggestellt.

Die Kritik wendet sich u. a. gegen die verzerrende Art und Weise der Darstellung des AfD-Straßen-Wahlkampfes durch das "Panorama"-Team des NDR: "In der Zeit der Anwesenheit des NDR-Teams wurden vom Spitzenkandidaten Jörn Kruse einige Dutzend Flyer verteilt und einige Gespräche mit Bürgern geführt. Daraus wurde von Panorama ein Zusammenschnitt gemacht, in dem er keinen einzigen Flyer loswurde."

Besonders die Arbeitsweise des NDR-Redakteurs Boltz wird als hochgradig unfair gewertet: "Er versuchte in diversen längerdauernden Drehterminen und Interviews durch die immer gleichen Fragen zu den immer gleichen wenigen Themen mißverständliche Sätze einzufangen oder solche, die man durch geeignete Schnitte zu solchen machen könnte, bzw. Peinlichkeiten und Skandale. Er hat offenbar keine gefunden, so dass er jetzt eine Petitesse durch Schnitttechnik aufblasen musste. Ist das der Qualitäts-Journalismus, der durch die Gebühren der Bürger finanziert wird?"

Angebliche "Täuschung" der Fernsehzuschauer war offenbar eine Erfindung des "Panorama"-Teams

Die angebliche "Täuschung" der Fernsehzuschauer stellte sich tatsächlich wohl wie folgt dar: "Der von beiden Seiten (NDR und AfD) anvisierte Termin passte zufällig damit überein, daß wir (AfD) an diesem Tag auch noch eigene Aufnahmen für unseren TV-Wahlwerbespot machen wollten. Diese Aufnahmen wollten wir nicht mit Schauspielern, sondern mit eigenen, echten Leuten machen. Wir hatten also zwei Drehs gleichzeitig. Unseren eigenen und den des NDR für "Panorama"."

Das NDR-Panorama-Team hat also offenbar schlicht die Aufnahmen für den AfD-Wahlwerbespot abgefilmt und das dann hinterher als "Schwindel", "Täuschung" oder "Vorgaukeln von Wählerinteresse" dargestellt.

Wenn man dann noch eine raffinierte Schnitttechnik einsetzt, lässt sich in der Tat fast jede Behauptung "beweisen" - oder auch ihr genaues Gegenteil.

Schließlich stellt die AfD auch Überlegungen an, was der Grund für eine dermaßen unfaire Berichterstattung sein könnte: "Ob uns der NDR übel nimmt, dass wir eine Abschaffung der Zwangsabgabe "Rundfunkbeitrag" fordern? Oder warum werden Beiträge wider besseren Wissens so zusammengeschnitten, dass die AfD in einem schlechten Licht erscheint?"

Hier der Facebook-Beitrag der AfD Hamburg.

AfD vor der Hamburg-Wahl mit immer besseren Umfragewerten

In den NDR-Umfragen zur Hamburger Bürgerschaftswahl hatte die AfD in den vergangenen Wochen immer bessere Werte zu verzeichnen. So wollten am 11.12.2014 noch 4 Prozent der Hamburger AfD wählen, am 14.1.2015 waren es dann schon 5 Prozent und am 29.1.2015, also zwei Wochen vor der Wahl, lag das Umfrageergebnis für die AfD bei mittlerweile 6 Prozent.
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1 Kommentar
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 05.02.2015 | 00:04  
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