Am Abend des 24.07.1943 Startete die Operation Gomorrha

Hamburg: Hamburg - Deutschland | Operation Gomorrha, was war das? Es war der Feuersturm in Hamburg, der Versuch die Moral der Bürger zu schwächen, Mord an Kinder, Frauen, alten Menschen. Eine Aktion, der man sich heute schämt, aber damals als notwendig ersehen wurde. In Hamburg gab es kriegswichtige Industrie, jedoch wurde die Innenstadt bombardiert. Pay-back für London, so wurde es den Piloten gesagt. Kurz nach Mitternacht wirft die Royal Air Force aus 700 Fliegern Ihre totbringende Ladung an Spreng-Brand und Phosphorbomben ab. Die Stadt brannte, Tiere brannten, Menschen brannten und viele erstickten in ihren Luftschutzkeller, weil das Feuer sich den Sauerstoff zog. Die B17 Bomber werfen in nur 10 Minuten eine Bombenlast von 186 Tonnen ab. Das Ganze wird auf Film festgehalten. Einige Piloten sind von den Auswirkungen geschockt. Sie erahnen, was am Boden ausgelöst wurde. Frauen bekommen ihre Kinder auf den Straßen. Die Geburt ausgelöst durch den Schock. Dies sollte nur der Anfang sein. Am Mittag des 26. Juli fliegt die USAAF die zweite Welle des Schreckens. Am 27. und 28. Juli flogen wieder britische Bomber. Diesmal 739 mit gleicher Fracht nach Hamburg. Die Stadt brannte mit einer Hitze von ca. 1000 Grad Celsius. Die Luft, die durch das Feuer angesaugt wurde, erreichte eine Geschwindigkeit von ca 270 km/h. Ein Feuersturm, der fast alles Leben auslöschte. Viele Leichen auf den Straßen waren regelrecht eingeschweißt. Geschätzte Opferzahl 30.000 Menschen.
Hamburg wurde bis zum 3. August weiter bombardiert.
Wer noch konnte, floh aus der Stadt. Wie ein Phönix aus der Asche bauten die Hamburger ihre Stadt wieder auf. Sie sind stolz auf ihre Stadt. Sie gedenken der Toden dieser Zeit mit dem Projekt Erinnerung.
Die Phosphorbomben wurden nach dem 2. Weltkrieg geächtet. Man hat erkannt wie unberechenbar, wie grausam diese Art zu töten ist. Man hat erkannt das diese Bombe keinen Unterschied zwischen Soldat und Zivilist macht. Die beigefügten Links sollten nicht von Kindern angesehen werden. Jugendliche sollten jemanden zum darüber Reden haben, wenn sie die Berichte anschauen.



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14 Kommentare
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 24.07.2016 | 08:22  
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Walter Schönheit aus Gräfenthal | 24.07.2016 | 08:53  
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Reinhold Peisker aus Burgdorf | 24.07.2016 | 08:55  
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Karin Franzisky aus Bad Arolsen | 24.07.2016 | 09:11  
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Nicole Freeman aus Heuchelheim | 24.07.2016 | 09:15  
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Walter Schönheit aus Gräfenthal | 24.07.2016 | 11:00  
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Romi Romberg aus Berlin | 24.07.2016 | 14:46  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 24.07.2016 | 17:11  
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Holger Finck aus Langenhagen | 24.07.2016 | 20:56  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 26.07.2016 | 01:23  
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Holger Finck aus Langenhagen | 26.07.2016 | 20:02  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 26.07.2016 | 23:38  
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Holger Finck aus Langenhagen | 27.07.2016 | 22:22  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 29.07.2016 | 00:41  
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