Bennigser ( Kunst ) Turner besuchen Hamburg

Köhbrandbrücke
  Hamburg: Hafenrundfahrt | Die Bennigser Seniorinnen und Senioren der Turn-und Gymastikgruppe besuchten,mit ihrer Übungsleiterin,Hamburg.
In den frühen Morgenstunden ging es mit einem schönen Reisebus der Fa,"Reise Heiko" flott los,bis kurz vor Hamburg.
Hier stauten sich die LKWs und es gab kein durchkommen,sodass sich der,bis dahin noch frohgelaunte Busfahrer,entschloss einen anderen Weg nach Hamburg zu nehmen.
Obwohl das Navi zur Umkehr mahnte, landeten wir in einer Sackgasse und mussten mit viel Geschick,zwichen Kohlenhalden und LKWs, wenden und umkehren.
So kamen wir in den Genuss noch über die Köhbrandbrücke zu fahren und hatten eine schöne Aussicht über Hamburg und doch ein "flaues"Gefühl in der Magen-
gegend.
Hatte unser Busfahrer,nachdem er schon zum vierten Male meinte"es gibt Tage da sollte man lieber im Bett bleiben" uns mit der Bemerkung überraschte,dass die Köhbrandbrücke wieder abgerissen werde,da eine Renovierung der Brücke teurer als ein Abriss sei.
Das alles erzählte er uns, als direkt vor uns ein Schwertransporter ,auf der vermeintlich "maroden" Brücke in 70 Metern Höhe,vor uns fuhr.
Zum Glück hat die Brücke noch gehalten.
Mit etwas Verspätung erreichten wir die Landungsbrücken am Hafen und begaben uns sofort auf einen schönen Ausflugsdampfer mit dem wir,im trockene sitzend, bei Kaltgetränken und einem launigen "Lotsen" eine schöne Hafenrundfahrt machten.
Weiter ging es in Eile,denn wir lagen noch immer in unserem Zeitplan zurück.
Wir wollten doch noch im Hamburger Fischerhaus die Fisch-Spezialitäten gemeinsam genießen.
Seniorengerecht war im ersten Stock für uns eingedeckt.
Für uns kein Problem,sind wir doch durch unsere Übungsleiterin Daniela alle in Topform und sprangen munter die Sufen hoch,oder taten wenigsten so.
An nett eingedeckten Sechsertischen gab es, von netter Bedienung,eine riesige Fischplatte mit verschiedenen Fischen,die alle seniorengerecht weich gekocht waren und sehr lecker schmeckten.
Schon ging es mit dem Bus weiter.
Ein "Junger Mann" wahrscheinlich ein Student führte uns mit sachkundigen und auch launigen Sprüchen,durch sein Hamburg.
Alles war sehr interessant und lehrreich,und auch das Wetter endschied sich,gerade als alle im Bus waren,zu regnen.
Nach der Busfahrt konnten wir,nun wieder bei Sonnenschein,Hamburgs Altstadt
bzw.die Reeperbahn erkunden.
Plötzlich standen wir vor einem Bauzaun,der den Zugang zu der Straße versperrte mit einem Hinweisschild"Für Jugendliche und Frauen ist der Zugang untersagt".??
Warum ? ? ?
Wahrscheinlich waren dort verwinkelte Gassen,Frauen und Kinder haben ja ein schlechtes Orientvermögen und verlaufen sich ,wie in einem Irrgarten und finden dann nicht wieder raus.
Also trennte sich die Gruppe und wir Männer sahen uns die Straße mal genau an.
Sofort erkannten wir mit geschulten Blick die Bausünden der vergangenen Epoche.
Viel zu große Fenster,keine Gardinen und so war es auch vollkommen klar das bei der heutigen "Klimaerwärmung" den armen Frauen dermaßen heiß war,das sie es nur mit der notwendigsten Bekleidung hinter den Fenstern aushalten können.
Auf unsere besorgten Fragen, ob wir helfen konnten,antworteten fast alle "Fünfzig
Euro"
Wahrscheinlich fehlte diese Summe um die Miete zu bezahlen oder um Gardinen kaufen zu können.
Kleingeld,das wir ihnen anboten wurde aber abgelehnt,sie hatten auch ihren Stolz.

"Ich werde mal über diese Zustände an den Hamburger Senat schreiben".

Auf der Reeperbahn gab es auch noch schöne alte Kneipen.
Man konnte von außen in die alten Räume einsehen ,am Tresen saßen die Männer vor ihrem Feierabendbier und die Frauen mußten allein tanzen da die Männer durch die harte Arbeit am Hafen total erschöpft waren.
Hier konnte man deutlich sehen,dass das Gewerbeaufsichtamt dort überall tätig war.
Weiß man doch das in den Kneipen die Fliesen auf den Fußböden oft durch das verschüttete Bier,rutschig sind, und da die müden Männer nicht mit den Frauen tanzen wollen,haben die Frauen nichts wo sie sich festhalten können.
Da kam man auf die tolle Idee,dass sich die Frauen an silbernen Stangen,beim Tanzen,festhalten können.
Weshalb es auch in diesen Räumen so heiß sein muss obwohl kaum ein Sonnenstrahl in die Kneipe scheint,den Frauen es aber doch so warm sein muss,denn auch hier waren sie nur knapp bekleidet,konnten wir in der kurzen Zeit die wir nur hatten, wir nicht mehr klären.
Ob hier auch der Klimawandel Schuld ist ? ? ?
Am interessantes war noch die Davidswache und die tolle Beschriftung der Polizeiautos.
Zum Abschluss besuchten wir noch das " Hard Rock Cafe" wobei uns die Belegschaft besonders nett behandelten.
Es kommt wohl nicht so oft vor das sich Oldies dorthin verirren.
Doch gerade für uns waren die Ausstellungsstücke , die überall an den Wänden hingen,besonders interessant,hatten wir doch noch die Zeiten von Chuck Berry,Elvis,Elten John und Jonny Cash,selbst miterlebt.
Auf der anschließenden Heinfahrt fielen den einem oder anderen schon mal die Augen zu und auch der Busfahrer war dann froh,dass er doch nicht im Bett geblieben war.

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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Deister-Anzeiger | Erschienen am 28.09.2012
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