Kindesmisshandlung, Tayler aus Hamburg, Lebensgefährte sitzt in Untersuchungshaft

Tayler , eines von vielen getöteten Kindern in Hamburg (Foto: ©pixapay)
Hamburg: Brunnen | Zu Tode geschüttelt in Hamburg ! Was bleibt ist die Erinnerung

Im August 2015 kam der kleine Tayler das erste mal in ein Krankenhaus in Hamburg.
Diagnose: Schlüsselbeinbruch. Die Ärzte reagieren sofort und unterrichten das zuständige Jugendamt in Hamburg Altona. Dort kommt man zu dem Entschluss, der Junge soll zu einer Pflegefamilie.
Die damals 22-jährige Mutter hatte erklärt sie sei mit dem Säugling von einem Trampolin gestürzt.

Kurz darauf nimmt der Freie Träger „ Das Rauhe Haus Hamburg „die sozialpädagogische Betreuung auf, dort wird festgestellt die Mutter kümmert sich Liebevoll um den kleinen Taylor und dessen älteren Bruder. Die Besuche werden daraufhin reduziert.

Oktober 2015. Der Verdacht gegen die Mutter hat sich nicht erhärtet, Taylor darf zurück in die Familie.

Im Dezember 2015 bekommt die Familie Besuch von einer erfahrenen Sozialpädagogin.
Sie stellt bei dem Säugling Blaue Flecken am Körper fest. Es kommt zu einem einen fatalen Rückschluss, das dem Kind das Leben kosten wird. "Die wachsende Mobilität des Jungen durch das Laufen und Stehen sei der Auslöser ".

Einen Tag nach diesem Besuch kommt der Junge in das Krankenhaus Hamburg-Eppendorf mit schweren Hirnverletzungen. Er wird sofort notoperiert. Die Ärzte können dem Jungen nicht mehr helfen. Er erliegt am 19. Dezember seiner Hirnblutung.

Der ältere Bruder wird in Obhut genommen, gegen die Mutter und Ihren Freund beginnt ein Ermittlungsverfahren. Beide werden aber vorerst wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Sozialsenatorin von Hamburg Melanie Leonhardt ( SPD) fordert Lückenlose Aufklärung, räumt aber gleichzeitig ein das es beim Thema Kindstötung in Hamburg anscheinend ein Problem gibt.
Sie kündigt an den Fall extern untersuchen zu lassen, auch den Träger „ Rauhes Haus „

Zwei Monate nach dem Tod des Jungen wird dem ADS in Hamburg-Altona der Vorwurf gemacht eine „sorgfältige und wiederholte Risikobewertung hätte das Leben des Kindes retten können. Neue Regeln würden nicht beachtet.

Nachdem in diesem Fall unklar war, wer der Täter ist, gibt es nun eine neuen Entwicklung.

Nach monatelanger Untersuchungen der Rechtsmediziner konnte nun endlich der Tatzeitpunkt festgestellt werden. Demnach verhärtet sich der Verdacht das der 26-jährige Freund der Mutter, der nicht der Vater des Kindes ist. Er soll den 13 Monate alten Säugling so schwer geschüttelt haben.
Er sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.


Es wird nachberichtet
gb
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1 Kommentar
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Gaby Floer aus Garbsen | 26.04.2016 | 07:31  
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