HAVAG: Linie 7, vom Marktplatz nach Büschdorf, (2)

 
Stadtmauer, Waisenhausring
Halle (Saale): Hallorenwerke |

Von Marktplatz nach Büschdorf

Die Marktkirche im Rücken fährt der interessierte Reisende am Eselsmarkt vorbei, dort steht i. M. eine Mini Version des Esels, die Ähnlichkeit mit dem Esel aus dem Film Shrek ist verblüffend. Am Alten Markt wohnte während seiner Studienzeit Georg Wilhelm Steller, Stellersche Seekuh! Im Botanischen Garten zu Halle folgt der Besucher dem Stellerpfad... .

Nach dem Franckeplatz erscheint rechter Hand die impossante und weltberühmte Franckens Stiftungen, mit dem längsten Fachwerkhaus Europas.
Gleich danach erscheint linker Hand, Reste der alten Stadtmauer und Sekunden später auf der gleichen Seite der Leipziger Turm. Der Runde Turm ist 44 m hoch, steht seit Mitte des 15. Jh. und war Teil der Befestigungsanlage rund um die Stadt Halle.

Rechter Hand erscheint die Waisenhaus Apotheke, 1698 von Francke gegründet und von vielen talentierten Mitarbeitern am laufen gehalten.

Der Bahnhof kommt in Sicht, Ludwig Wucherer hatte hier seine Hand im Spiel. http://www.buergerstiftung-halle.de/bildung-im-voruebergehen/wucherer/
und weiter geht's zur

Landsberger Straße.
Wer auf Wandbilder steht, ist hier genau richtig, die Landsberger Straße und die anliegenden Straßen sind ein Hit.
http://www.freiraumgalerie.com/
In der Freiimfelder / Reideburger gibt es eine kleine Eisdiele.

Haltestelle
Fiete Schulze Straße, hier steht die älteste Schokoladenfabrik Deutschlands, gegründet 1804. Die Halloren Schokoladenwerke kommt mit Cafe, einem Schokoladenmuseum - dort sieht nicht nur der Schokoholiker ein Biedermeierzimmer aus Schokolade, samt Katze ...Pralinenseminare ...
https://www.halloren.de/wisl_s-cms/extern/schokoladenmuseum.php.html?PHPSESSID=3f547eb29f618c277825751f4ae72ed6

An der Endhaltestelle Büschdorf fahren Busse nach Reideburg- Bus 27,
zum beliebten HEP - Bus 31, umsteigen in die 26,
nach Kanena der Bus 31 und nach dem Umsteigen in die Linie 43,
die ebenfalls ins HEP fährt.

http://www.hallescher-einkaufspark.de/einkaufen-geniessen/

Ein waschechter Büschdorfer meinte, im Gasthof Büschdorf hätte er die schönste Zeit seines Lebens verbracht, dort wurde schwoft, gelacht und... .
Der schloß allerdings schon vor etwa fünf Jahren, hatte einen großen Saal und einen kleinen Biergarten.

In der Käthe Kollwitz Straße, steht die kleine Büschdorfer Kirche St. Nikolaus, die schon im 12. Jhd erbaut wurde. Natürlich gab es Um- und ausbauten, die letzte Sanierung liegt etwa zehn Jahre zurück. Einen alten Dorfkern gibt es eigentlich nicht so richtig , nur eine alte Inschrift aus dem 18. Jhd... Für den kleinen oder großen Hunger
http://www.bueschdorfer-hof.de/
Diese Straße führt auch zum Hufeisensee, ein ehemaliges Tagebaurestloch und weiter nach Kanena. Auf der Landstraße bitte rechts halten, am blühenden Rapsfeld vorbei. Mündet die K. Kollwitz Straße in die Wallendorfer Straße ist der See nur einige Schritte entfernt, rechter Hand geht es über die kleine Brücke und weiter dem Pfad entlang. Sonnenanbeter und Spaziergänger tummeln sich dort. Auch treffen sich dort öfter Seniorengruppen, die um den See oder Abschnitte gehen, immer mit einem beschlagenen Exkurssionsleiter.
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/schmetterlinge/tagfalter/04431.html

Wer nicht um den See laufen mag, am Parkplatz rechts gehen, am Nordufer entlang und den Trampelpfad folgen, kommt irgendwann ein kleiner Pfad in Sicht der zurück zur Straßenbahn führt. Der Weg zur Haltestelle Bitterfelder Straße führt durch ein Neubaugebiet mit Wiese.

http://www.havag.com/fahrplan/linienfahrplaene

Büschdorf und Reideburg waren zwei der Küchen- oder Gemüsedörfer die für die Bewohner Halles Obst und Gemüse anbauten.
Büschdorf kam wahrscheinlich als eines der Pfründe zu Bischof Wichmann, das Bischofsdorf lag etwas südlich des Handelswege nach Kursachsen.

In Reideburg gibt es einen Gasthof durch dem die kursächsische Grenze führte.
Im Goldenen Löwen saßen die Werber und oft fand sich ein betrunkener oder angetüterder Student am nächsten Morgen bei einem der rekrutierenden Regimenter...
Eine alte sorbische Burg erhob sich in der Nähe der Kirche St. Gertrud. Das Gasthaus Sagisdorf mit großem Park...jetzt eine Ruine...mit Wohnhäusern gebaut.
Im Mittelalter war R. stark um kämpft, da es strategisch sehr wichtig war.
Außenminister a. D. Hans-Dietrich Genscher verbrachte dort seine Jugend.

http://www.hdg.de/lemo/biografie/hans-dietrich-genscher.html

In Kanena, eine alte Sorbensiedlung, erwarb die Frankesche Stiftung 1736 ein Rittergut. Der Ertrag diente zum Unterhalt der viele Schüler und Studenten, meist kamen diese Güter durch Schenkunge zur Stiftung und manchmal auch durch Kauf. Franke war der einzige Bürgerliche, der sehr viel Land kaufen durfte.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.