Raus aus dem sauren Milieu

Gundelfingen an der Donau | Der Oktober hat sich dem Ende zugeneigt; da wird es höchste Zeit, sich für den Winter zu rüsten. So mancher hat seinen ersten Schnupfen schon hinter sich, bevor die nasskalten Tage anbrechen. Jetzt müssen wir unserem Stoffwechsel Beine machen, unser Immunsystem auf Vordermann bringen und der Übersäuerung keine Chance geben.
Denn: Übersäuerung ist die Ursache vieler gesundheitlicher Probleme. Sie überfallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern basieren auf einem aus dem Gleichgewicht geratenen Milieu.
Säuren und Basen verhalten sich gegensätzlich, sie sind "Gegenspieler in Harmonie". Sie müssen im Körper vorhanden sein.
Diese Wechselwirkung gibt es auch in der Natur: Tag und Nacht, Wärme und Kälte, Ebbe und Flut; beim Menschen: Anspannung und Entspannung, Freude und Ärger.
So unterliegt auch der Körper Säuren- und Basenfluten. Sie sind spürbar in der Tagesleistungskurve.
Wichtig ist: Treffen ein Säuremolekül und ein Basenmolekül zusammen, so entsteht ein neutrales Salz, das schadlos ausgeschieden werden kann.
Ihr Gleichgewicht ist die Basis für ein reibungsloses Funktionieren des Stoffwechsels. Sind mehr Neutralsalze im Organismus, als ausgeschieden werden können, bilden sich
Ablagerungen, also Schlacken.
Schlacken sind abgelagerte Neutralsalze. Sie beeinträchtigen unser Wohlbefinden empfindlich. Zu Ablagerungen kommt es bei hoher Säure- und Giftaufnahme durch
Bewegungsarmut, durch unsachgemäßen Sport, fortlaufendem Stress und einseitiger Ernährung mit zuviel säurebildenden Lebensmitteln.
Die möglichen Folgen reichen von Verdauungsbeschwerden über Störungen des vegetativen Nervensystems bis zur Schwächung des Bindegewebes.
Auch Hautzellen verschlacken, Cellulite entsteht. Zusätzlich noch begünstigt durch weißen Zucker, er über eine erhöhte Insulinausschüttung die Fettverbrennung hemmt und den Fettaufbau im Hautgewebe fördert.
Das Ziel heißt, durch Zufuhr von basisch wirkender Kost, Bewegung und basischer Körperpflege den Unpässlichkeiten buchstäblich den Nährboden zu entziehen und dagegen ein mehr an Lebensfreude und ein Plus an Energie zu setzen.
Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts! Man muss in Gesundheit investieren, weil sie die beste Altersvorsorge ist.
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wolfg@ng brugger aus Dillingen am 28.02.2010 um 19:44 Uhr  
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