"Frida Kahlo" beim ökumenischen Frauenfrühstück

Nathalie Walter zeigte in einer Power-Präsentation ein schillerndes Porträt der deutsch-mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo auf

Gundelfingen an der Donau: Pfarrheim | "Frida Kahlos faszinierendes Leben von einer großartigen Referentin an uns weitergegeben", so resümierte Friedlies Hopf -Schirm die Vortragsveranstaltung am Pfingstsamstagvormittag im katholischen Pfarrheim, bei der sie nahezu fünfzig Frauen begrüßen konnte. Evangelische, katholische und muslimische Teilnehmerinnen waren angetan von den Ausführungen Nathalie Walters, die ihnen in einer detaillierten Power-Präsentation das Leben und Werk der deutsch-mexikanischen Künstlerin nahe brachte. Bücher, Poster, Bilder und Ausschnitte aus ihrem Tagebuch illustrierten zusätzlich den Werdegang einer außergewöhnlichen Persönlichkeit. Die Referentin, die sechs Jahre in Mexiko lebte, hatte Stationen Frida Kahlos vor Ort aufgesucht. So konnte Nathalie Walter authentische Aussagen machen. Frida, die Tochter des Deutschen Wilhelm Kahlo aus Pforzheim, wurde 1907 in Mexiko-City geboren, ihre Mutter war Mexikanerin. Sie wuchs behütet auf und konnte als erstes Mädchen ein Gymnasium besuchen. Bei einem schrecklichen Busunfall wurde sie schwer verletzt, sie fing zu malen an. Sie heiratete Diego Rivera, einen der bekanntesten Muralisten Mexikos. Aufenthalte in den USA und in Europa wirkten sich auf die malerische Entwicklung Frida Kahlos aus. Ihr "Blaues Haus" (casa azul) wurde zum künstlerischen Mittelpunkt; dort beherbergte sie 1937 Leo Trotzki. 1941 starb ihr Vater, sie selbst im Jahre 1954, erst 47 Jahre alt. Nathalie Walter stellte viele der 150 Ölgemälde Frida Kahlos im Bild vor und brachte sie in Zusammenhang mit den verschiedenen Lebensabschnitten. Vor allem die zahlreichen Selbstporträts kennzeichneten eine Malerin, die zwischen Realismus und Surrealismus changierte. Kriemhild Wahl dankt der Referentin für das ausgezeichnete Referat und dem Team, das wiederum großartig das diesmal mexikanische Frühstück zubereitet hatte.

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