Amerikanische und afrikanische Klänge verzauberten am 2. Advent Birkenried

Gàbor Bardfalvi & Daniel T. Coates
 
Sonntagsmatinee Galerie Lärchenhaus in Birkenried
Birkenried: Kulturgewächshaus | p>Daniel T. Coates & Gàbor Bardfalvi begeistern im Kulturgewächshaus Birkenried mit handgemachter amerikanischer Musik und die afrikanische Künstler-Legende Tom Blomefield aus Simbabwe erzählt, trommelt und tanzt in der Galerie „Little Zim“

Im heimeligen Ambiente der "Galerie Lärchenhaus" spielten am 2. Advent der Amerikaner Daniel T. Coates und sein ungarischer Freund und Bassist Gàbor Bardfalvi eine Sonntagsmatinee, die den zahlreichen Besuchern in bester Erinnerung bleiben wird. In drei wunderbaren Sets spannten sie dabei den Bogen von eigenem Material wie „Laura Jean“, „I Don’t Listen To My Radio“, „Up On The Hill“ oder „Jenny Works In There“ über die großen Country Hits anderer Künstler wie „Bandy, the Rodeo Clown“, „Choices“, “How Mountain Girls Can Love”, „Baby’s Got Her Blue Jeans On“, “I’m On Fire” oder „Have You Ever Seen The Rain” bis hin zu weihnachtlichen Lieder wie „Rudolph The Rednosed Reindeer“, „Santa Claus Is Coming To Town“ oder „Away In A Manger“. Das große Spektrum der unterschiedlichen Stile aus der Country Music ist bei der Daniel T. Coates kompetent aufgehoben. Der aktuelle Nummer 1 Hit von Eric Church, „Springsteen“, war das modernste Lied in einem sehr ausgewogenen Programm.

"Der letzte Ami in Deutschland"


Daniel T. Coates, der als Germanistikstudent nach Bayern kam, hatte mit seinen Ansagen aus dem amerikanisch-deutschen Wortschatz immer die Lacher auf seiner Seite. Wichtiger aber, dass er als Gitarrist und Sänger das Publikum jederzeit bei bester Laune gehalten hat, unterstützt von seinem langjährigen Freund Gàbor Bardfalvi am Kontrabass, den er vorzüglich bedient und die Akzente setzte. In dieser einfachen Form mit Gitarre und Kontrabass und erstklassigem Entertainment kann man Country Music auch hierzulande den Fans näher bringen, ohne das hierzu „TV-Stars“ notwendig wären. Zum Ende der Darbietungen gab es noch Zugaben mit der lustigen Eigenkomposition „Der Letzte Ami In Deutschland“ und einer herrlichen Version des Eagles-Klassiker „Tequila Sunrise“. Auch Daniel und Gàbor waren beeindruckt von der angenehmen und schönen Atmosphäre in Birkenried und sie kommen sehr gerne wieder!

Die afrikanische Künstler-Legende Tom Blomefield zu Gast in Little Zim


Im Anschluß an das tolle Konzert wartete Franz Ludwig Keck, der Gründer der Galerie „Little Zim“ noch mit einem besonderen Gast auf: Tom Blomefield, den legendären Gründer des Künstlerdorfes Tengenenge in Simbabwe. Die ehemalige Tabakfarm Tengenenge ist eine international bekannte Künstlerkolonie auf dem Gebiet der Bildhauerkunst in Simbabwe. Die Siedlung befindet sich im Guruve-Distrikt der Provinz Mashonaland Central. Ihr Name bedeutet der „Anfang vom Anfang“. Tom Blomefield, inzwischen 87 Jahre alt (erfreute sich zuvor sichtlich an der Musik von Daniel & Gàbor) ist für eine Woche ins Birkenried gekommen um dort sein Buch „Stone Rich in Africa“ vorzustellen. Nach einer kurzen Einführung in der Galerie, wechselte die kleine Fangemeinde dann in die Galerie „Little Zim“, wo Tom Blomefield Geschichten und Anektoten aus seinem Buch zum Besten gab. Wo es notwendig war, moderierte und übersetzte Franz Keck. Der Afrika nach Birkenried gebracht hat und selbst fast ein Jahrzehnt in Simbabwe gelebt hat, in souveräner Manier. Auch im „Little Zim“ kam die Musik nicht zu kurz und dazu wurden auch die Besucher miteinbezogen. Lamellophone sind in der traditionellen afrikanischen Musik verschiedenartige Formen von Musikinstrumenten, die zu den Zupfidiophonen gezählt werden. Mehrere Lamellen sind auf einem Brett oder Resonanzkasten befestigt und werden mit den Fingern angezupft. Zu den je nach Region unterschiedlichen Lamellophonen zählen mbira bei den Shona in Simbabwe. Veraltete Bezeichnungen aus der Kolonialzeit sind Zupfzungenspiel oder Daumenklavier. Nun, der Musiker mit dem Daumenklavier zauberte afrikanische Klänge in die Galerie und dazu trommelte Tom Blomefield und die anwesenden Besucher wurden mit Rasseln versorgt, die das Klangbild vervollständigten. Zum Ende der Veranstaltung wagte Tom Blomefield noch ein Tänzchen und bewies, dass Musik und Tanz jung und fit hält.

Weitere Informationen zu Tengenenge und Tom Blomefiled findet man bei wikipedia unter >>> http://de.wikipedia.org/wiki/Tengenenge zur Galerie „Little Zim“ unter http://www.littlezim.de und zum Kulturgewächshaus Birkenried unter
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