VfL Handball: Vorschau zum Handball " SUPERBALL "

WIR FREUEN UNS SEHR AUF DEN TSV HOHEN- UND NIEDERRAUNAU

Sonntag ist Tag der Begegnung. Beide Männerteams duellieren sich. Im großen Derby geht es um den Aufstieg im kleinen um den Nichtabstieg.

Am Sonntag, dem 21.02. steigt das Spiel der Spiele in der Handball Landesliga Süd, wenn der Tabellenzweite VfL Günzburg (25:7-Punkte) den Tabellenersten TSV Hohen- und Niederraunau (30:2-Punkte) empfängt. Es ist nicht nur das DERBY der Landesliga Süd, sondern es geht auch um eine gute Ausgangsposition für den Aufstieg in die Bayernliga.


Der Erste steigt direkt auf, der Zweite darf in die Relegation gegen den Zweiten der Landesliga Nord. Beide Teams sind in der Rückrunde noch ungeschlagen. Der TSV Hohen- und Niederraunau hat noch überhaupt kein Spiel verloren. Der VfL Günzburg brauchte die ersten beiden Rundenspiele um sich an die neuen Anforderungen zu gewöhnen, der 0:4-Start schuf den Abstand der aktuell stärksten Teams der Liga.

Seit Wochen wird über das größte Handball-Highlight im Landkreis Günzburg seit vielen, vielen Jahren diskutiert. Viele Kartenanfragen gab es. Auch deswegen richtete der VfL Günzburg eine Vorverkaufsstelle bei „Physiotherapie Körpermitte“ in der Sedanstraße 10 ein. Der VfL Günzburg möchte nämlich allen Handballfans, ganz besonders auch denen aus Krumbach und Umgebung ein guter Gastgeber sein und Anstellen ist schließlich „out“.

Der Eventcharakter wird dadurch verstärkt, dass das Vorspiel von beider Reservemannschaften ab 14.30 Uhr ausgetragen wird. Hier geht es zwar nicht um die Meisterschaft, dafür aber um knallharten Nichtabstiegskampf in der Bezirksoberliga. Auch der Nachbarlandkreis ist mit dem besten Schiedsrichtergespann der Region Frank Sand (TV Lauingen) und Michael Schaarschmidt (TV Gundelfingen) am Derby vertreten. Mehr Lokalkolorit geht also nicht und bessere Handballer gibt es im ganzen Landkreis nicht. .

Wenn der TSV Niederraunau das Spiel gewinnt, hat er das Tor zur Bayernliga ganz weit aufgestoßen und sieben Punkte auf den ehrgeizigen Zweiten herausgespielt. Gewinnt der VfL, verkürzt er auf drei Punkte zu den Krumbacher Vorstädtern und hält den wichtigen Abstand auf den Dritten und Vierten, der sich durch die Niederlagen des TV Immenstadt und des TSV Ottobeuren am Wochenende vergrößert hat. Dadurch käme in der Meisterschaftsrunde noch einmal Spannung auf.

Für die Region wäre es ohnehin das beste, wenn das Derby in der kommenden Saison eine Liga höher stattfindet. Das ist – egal wie das Spiel ausgeht – immer noch drin. Verschämt wird in Krumbach und Günzburg immer mal über eine gemeinsame Derbyzukunft in Bayerns höchster Spielklasse gesprochen. Beim Spiel dürfte vorübergehend aber das Ende aller Gemeinsamkeiten erreicht sein. Da wird nach allen Regeln der Handballkunst um jeden Millimeter Hallenboden gerungen.

Karten gibt es an der Abendkasse auf alle Fälle jede Menge. Knapp 2500 Zuschauer haben in der alt-ehrwürdigen Europapokalhalle in der Rebayhalle schließlich Platz.
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