VfL Handball: Vorschau Seniorinnen + Senioren

Am Sonntag um 15.30 Uhr treten die Günzburger Handballer bei der Spielgemeinschaft Blumenau/Süd an. Das Handball-Schaulaufen vor einer unglaublichen Landesliga-Kulisse gegen TSV Niederraunau gehört der Vergangenheit an.

Besonders mit der Abwehrleistung, aber auch mit der Geistesleistung im Angriff war Trainer Hofmeister durchaus unzufrieden. Seine Mannschaft konnte das gut nachvollziehen. Das wird auch notwendig sein um auswärts am Bayernliga-Traum weiter zu „basteln“.
Die SG Blumenau/Süd ist mit 18: 16-Punkten aktuell Fünfter und einer der starken Aufsteiger. In anderen Ligen könnte man sich da schon einmal selbstzufrieden auf die Wurfarmschulter klopfen, nicht so in einer bayrischen Landesliga. Ungefähr vier Teams steigen nämlich ab und der Viertletzte hat immerhin 14:20-Punkte. Das bedeutet für die Oberbayern bei neun ausstehenden Begegnungen immer noch latente Abstiegsgefahr. Da ist jeder Punkt wichtig, auch gegen einen Tabellenzweiten aus Günzburg. Im letzten Spiel setzte es gegen Tabellenführer TSV Nieder- und Hohen Niederraunau eine hohe 27:40-Niederlage. Das Spiel wurde aber zur Nebensache, da ihr sympathischer Trainer Markus Wuttke ins Krankenhaus verbracht werden musste. Bis zum Saisonende wird der erfolgreiche Handballlehrer ausfallen. Hektisch musste nach einem Nachfolger gesucht werden. Mit Rudi Heiss wurde dem Vernehmen nach der Wunschkandidat verpflichtet. Das macht ein Auswärtsspiel nicht leichter. Denn Motivationskunst ist besonders zu Beginn einer Ära leicht. Immerhin ist „neuen Besen“ ein ganzes volkstümliches Sprichwort gewidmet (…)
Bei den Schwaben, den Erfindern der Kehrwoche, will man sich aber auch von einem neuen oberbayrischen „Besen“ nicht überraschen lassen und setzt auf die laustarke Unterstützung durch weinrote Handballfreunde. Nicht nur bei den Heimspielen wird beim VfL fortan auf die Magie des Günzburger Publikums gesetzt. „Ab sofort fährt immer ein großer VfL-Reisebus hin zu den Auswärtsspielen und ein lauter Handball-Partybus zurück“, so Abteilungsleiter Armin Spengler. Abfahrt ist am Sonntag um 12,00 Uhr vor der Rebayhalle. Samstags bleibt für die schwäbische Bürgerpflicht „Kehrwoche“ also jede Menge Zeit – gut geplant! Anmeldungen bei Dieter Pohl oder Familie Groß. „Die Mannschaft würde sich über lautstarke Unterstützung sehr freuen, dafür werden wir deutlich besser decken als zuletzt“, schlägt Abwehrchef Axel Leix einen fairen Deal vor.
Der Kader der Vorwoche ist kerngesund und voller Handballtatendrang.

Damen 1
Nach der Auswärtsfahrt ins Allgäu mit vielen Widrigkeiten erwartet die Damenmannschaft des VfL zu Hause das Tabellenschlusslicht, den TSV Gilching. Der Anpfiff ist auf Samstag, 27.02., um 17:30 angesetzt.
Die Gilchinger Mannschaft – in dieser Saison aufgestiegen – konnte sich in der Landesliga Süd bisher nicht etablieren. Mit nur 2 Pluspunkten aus 18 Spielen – in eigener Halle konnten sie Allach mit nur einem Tor Vorsprung schlagen – müsste schon ein Wunder geschehen, um den Abstieg in den verbleibenden 8 Partien noch verhindern zu können. Trotzdem gibt sich die Mannschaft aus dem Münchner Vorort nicht unbedingt geschlagen. Noch Ende Januar hielt Leistungsträgerin Amelie Siegel den Abstieg für abwendbar. Inzwischen muss sie selbst jedoch wegen einer Verletzung für längere Zeit pausieren.
Das Hinspiel in Gilching konnten die Weinroten klar für sich entscheiden (14:32). Eigentlich sollte die Begegnung ein Pflichtsieg für den VfL sein. Doch die Personalmisere der Günzburger Damen hat sich nicht gebessert. Es werden – wohl wie gegen Biessenhofen-Marktoberdorf – wieder 5 Stammspielerinnen, also beinahe eine ganze Feldmannschaft, fehlen. Andererseits haben die Günzburgerinnen in der Rebayhalle fast immer eine mindestens ordentliche Leistung abgeliefert. Der aktuelle Leistungsstand der Mannschaft ist schwer einzuschätzen. „Die fehlenden Stammkräfte machen uns schon ordentlich zu schaffen. Aber wenn wir wieder etwas besser das Tor treffen und genügend Schwung im Angriff zeigen, behalten wir die beiden Punkte sicher in Günzburg. Immerhin konnte Gilching bislang nur einen einzigen Sieg verbuchen“, so die Einschätzung und Erwartungen von Trainer Markus Sandtner für kommenden Samstag.

Männer 2 + Damen 2

Die Damen müssen nach Aichach und die Herren genießen Heimrecht gegen Bobingen


BOL-Damen
Am Samstag um 17.15 Uhr treten die VfL-Damen beim Tabellenvierten TSV Aichach an. Die Gastgeberinnen sind gut in Form. Gewannen zuletzt mit 30:24 beim TSV Schwabmünchen. In der Hinrunde konnten die routinierten Oberbayerinnen aus der Rebayhalle mit 23:18 beide Punkte entführen. Diesmal meint Trainer-Fuchs Wolfgang Behm allerdings ein wenig bessere Karten in Händen zu halten, da sein junges Team mittlerweile voll in der Liga angekommen ist. Zwar wird Julia Ziegler, die zuletzt sehr stark aufspielte, fehlen. Dafür kann aber die zuletzt schmerzlich vermisste Ina Deutschenbauer wieder mitwirken.
BOL-HERREN
Zur früheren Erstliga-Spielzeit, am Samstag um 19.30 Uhr, empfängt die Landesligareserve den TSV Bobingen, der hinter vier Meisterschaftsverdächtigen das Mittelfeld bar jeglicher Abstiegssorgen anführt. Der VfL Günzburg kann den Nichtabstiegskampf mittlerweile aus eigener Kraft schaffen. Wer hätte das vor der Runde gedacht? Aktuell haben die Spieler um Routinier Philipp Rembold drei Punkte Vorsprung auf ein Trio, hinter dem noch der SV Mering mit weiteren vier Minuspunkten mehr steht. Zwei sehr schwere Begegnungen gegen Titelanwärter Haunstetten II und eben dem TSV Bobingen stehen noch an. Der Klassenerhalt soll entweder im Heimspiel gegen den TSV Aichach oder auswärts beim direkten Nichtabstiegskonkurrenten Lauingen-Wittislingen realisiert werden. Das Spiel gegen die Bobinger ist im Prinzip ein angenehmer Freischuss mit der beim Team sehr beliebten Außenseiterchance. Vielleicht geht ja doch was? Die Mannschaft um Torwart Dominik Ziegler könnte sich so echte Stressspiele ersparen.


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