VfL Handball: Vorschau Seniorinnen + Senioren

Endlich, am Samstag um 19.30 Uhr empfangen die VfL Handballer in der früheren Europapokalhalle die SpVgg Altenerding zum ersten Heimspiel. Nachdem der Mittelfußbruch von Andi Konopa pünktlich zu den Semesterferien und seiner besten Trainingszeit schon eine schwer zu bewältigende Aufgabe darstelle, wurde die Prüfungsbedingungen für die jüngste Mannschaft der Liga durch zwei Auswärtsspiele zum Auftakt noch einmal deutlich verschärft. Für den vielen Handball in Günzburg reichen die freien Wochenenden in der Rebayhalle kaum noch. 0:4-Punkte dokumentieren schwer gefallene Handballarbeit der letztjährigen jugendlichen Überflieger. Die Mannschaft freut sich jetzt sehr auf das eigene Publikum, mit dem im vergangen Jahr so viel Handballschönes erlebt wurde, auf die Parkplatzsuche, die vielen guten Freunde, den liebgewonnenen Handballlärm, den direkten Weg in die Altstadt (...)
Am Samstag kommt ein Gast, der in der letzten Saison Ähnliches durchlebte. Die Altenerdinger, die in einem der drei Stadtteile Erdings wohnen, wurden wegen "chronischer Handballschwäche" besonders in der Mitte Bayerns letzte Saison in die Nordgruppe geopfert. Dort musste die damals mit Abstand jüngste Landesligamannschaft insbesondere auswärts zunächst einmal Lehrgeld bezahlt werden. Mit der Unterstützung des Publikums stellten sich zunächst dank unbekümmerten Tempohandball zu Hause die ersten Erfolge ein. In der Fremde blieb das Brot hart und das Punktekonto karg. Nach und nach wurde es besser, in Erding mitten im sturen Fußballbayern begeisterte plötzlich herzerfrischender Handball in einer vollen Halle. Am Ende wurde der Relegationsplatz erreicht; diese schwere Prüfung mit Bravour bestanden und die Liga sportlich gehalten. Der Trainer und vier Spieler verließen das Team. Von der HSG Freising kam Erik Brasko als neuer Chef auf der Bank und brachte die Spieler Konstatin Vopel und Ernad Huzejerovic gleich mit. Zwei Spieler zum Einstand als Mitbringsel sind ja bekanntlich nie schlecht.
Obwohl die "Altenerding Bibers" mittlerweile als Landesliga-hart gelten, haben sie einen Saisonauftakt zum Heulen hinter sich. Ständig in Führung verloren die Oberbayern jäh beim starken TSV Herrsching und vermasselten eine Woche später ihren Heimauftakt gegen den TSV Niederraunau mit 24:30. Nur das Ergebnis sieht klar aus, die Handballrealität war eng, umkämpft und die Niederlage schmeckte umso bitterer. 0:4-Punkte dokumentieren die ganze Härte des schönen Mannschaftssportes.

Auf die 0:4-Gemeinsamkeit könnten beide Teams gut verzichten. Sie verspricht aber auch zusätzliche herrliche Brisanz für den Handball-geneigten Zuschauer. Beim VfL kränkelte Tizian Schmid ein wenig, für ihn würde Dennis Mendle aus der A-Jugend nachrücken. Außerdem setzt Trainer Hofmeister nach guten Trainingsleistungen gegen die ganzen "Bibers" eh voll auf den einzigartigen VfL-Bieber. Nachdem die Günzburger Youngsters nach dem lockeren BOL-Aufstieg und dem JBLH-Schaulaufen der letzten beiden Jahre gleich zu Rundenbeginn die befürchteten schlechten Erfahrungen mit dem mittleren Männerhandball machten, stimmt die Leistungssteigerung gegen den TV Immenstadt, dem neuen Lieblingsverein von Trainer Hofmeister, optimistisch. Mittlerweile werden auch ohne Andi Konopa neue Lösungsmöglichkeiten gefunden. Besonders Lucas Barthel übernahm hier erfolgreich wichtige Verantwortung für das Team. Auch diesmal werden sich die Spieler steigern müssen, doch am Ende sollen die Punkte in einer konzertierten VfL-Aktion zwischen Fans, Sponsoren, Freunden und Mannschaft an der Donau bleiben. Es wäre die Krönung des ersten großen Landesligatages 2015/2016, denn das Vorspiel bestreiten die gleichklassigen Damen und Balsam auf die jungen Handballseelen.. Nach langer Handballpause kommen die Fans also voll auf ihre Kosten. Pünktlich zum großen Handballtag wird auch das neue Saisonheft erstmals ausgelegt. Außerdem werden Saisondauerkarten verkauft.
Damen 1

Nach dem Saisonbeginn mit zwei Auswärtsspielen in der Münchner Region freuen sich die Damen auf das erste Heimspiel der Saison in der Rebay-Halle.
Anpfiff ist am Samstag, 26. September, um 17:30. Als Gegner ist die Mannschaft aus Kissing zu Gast.
Die Kissingerinnen nahmen letzte Saison einen Mittelfeldplatz in der Landesliga ein, nachdem sie zuvor von der Bayernliga abgestiegen waren. Der Saisonstart der Gäste verlief ähnlich wie bei den Günzburgerinnen. Die Kissingerinnen haben ihr Spiel in Herrsching verloren und mit großem Abstand gegen die Zweite aus Ismaning gewonnen. In den beiden Vergleichen der vergangenen Saison trennten sich die Kontrahenten einmal mit einem Unentschieden in Kissing (28:28) und einem deutlichen Sieg der VfL Damen (36:15). Es ist trotzdem mit einem knappen und spannenden Spiel auf Augenhöhe zu rechnen.Kissing hat mit Steffi Schmid eine ausgezeichnete Rückraumspielerin in ihren Reihen, die es gilt in den Griff zu bekommen. Auch Kathi Winter am Kreis ist brandgefährlich und wird immer wieder von ihren Mitspielerinnen gut in Szene gesetzt.
Die Günzburgerinnen haben sich vorgenommen, die Fehler des letzten Spiels in Taufkirchen weitestgehend zu vermeiden. Sie sind guter Dinge und hoch motiviert, um mit kräftiger Unterstützung des Publikums weitere zwei Punkte auf ihr Konto einzufahren.

Damen 2
VfL Günzburg II gegen den VSC Donauwörth
Am Sonntag um 15.00 Uhr empfangen die Günzburger BOL-Handballerinnen zum Saisonauftakt gleich einen ganz harten Brocken, nämlich den letztjährigen Vizemeister VSC Donauwörth. Nur einmal, gegen den überragenden Meister TV Gundelfingen, mussten sich die Gäste in der Rückrunde noch geschlagen geben. 28:8-Punkte stehen in den Annalen des schwäbischen Handballoberhauses für 2014/2015 als Erfolgsbeweis für den VSC. Doch das ist Geschichte. Verstecken werden sich die Schützlinge von "Handballpapa" Wolfgang Behm dennoch nicht vor den großen Namen: Denn der ebenso ehrgeizige wie erfahrene Coach hatte seinen Schützlingen ein strammes Vorbereitungsprogramm mit etlichen gut bestandenen Testspielen verordnet und "seine Damen" ließen sich nicht zweimal bitten und zogen engagiert mit. Die gesunde Mischung aus ganz jungen und erfahrenen Spielerinnen soll den Aufsteigern eine gute Handballsaison bereiten. Da sind die fünf Spielerinnen, die eigentlich noch A-Jugend spielen könnten, ein paar Spielerinnen wie Lorena Rösch und Melissa Matthes, die kürzlich erst das Aktivenalter erreicht haben und erfahrene Spielerinnen wie Ina Deutschenbauer, Juliane Wieser, aber auch Torwartlegende Janine Schuler. Besonders den ehemals höherklassig Bewährten kann man natürlich nichts mehr vormachen. Auf sie wird es besonders ankommen. Sie werden auch am Sonntag das Team führen müssen.
Leider muss Trainer Behm auf Juliane Wieser verzichten. Die ehemalige Bayernligaspielerin hat sich leider vor Wochen das Kreuzband gerissen und wird mit ihrere Erfahrung der Mannschaft fehlen.


Herren 2
VfL Günzburg II gegen den TV Gundelfingen
Am Sonntag um 17.00 Uhr empfängt die Günzburger Landesligareserve den Nachbarverein TV Gundelfingen. Das letztjährige BOL-Aufeinandertreffen, damals noch gegen die "VfL-Erste" war der Derby-Kracher der abgelaufenen Saison. Über 800 Zuschauer bei bester VfL-Fankultur feierten damals den Sturz des vormaligen Tabellenersten TVG durch die junge Günzburger Mannschaft. Und auch diesmal rechnet man beim Duell der guten Nachbarn mit großem Publikumsaufkommen. Es gibt sogar extra VfL-Burger vom Grill, da Handball bekanntermaßen nicht nur Erfolgs-durstig, sondern auch hungrig macht. Die favorisierten Gäste starteten mit einer knappen Heimniederlage gegen Landesligaabsteiger Haunstetten II, in dessen Team sich eine ganze Reihe von Akteuren mit Bayernligaerfahrung befinden. Die 31:32-Niederlage ist dennoch kein Grund für die Schützlinge Trainer Oliver Bleher die Ambitionen auf einen Spitzenplatz ad acta zu legen, schließlich gelten Haunstetten II und der TSV Schwabmünchen als die Top-Favoriten der Liga. Günzburgs Trainer Peter Kees war nach dem Leistungseinbruch seiner Mannschaft in der zweiten Hälfte nur kurz enttäuscht. Die Freude über die bärenstarke erste Halbzeit überwog schnell. Darauf lässt sich gut aufbauen. Das Gleiche noch einmal, nur noch ein wenig intensiver und anhaltender und die Zuschauer können sich auf eine enge und packende Derbybegegnung einstellen. Personell kann die "Günzburger Zweite" wieder aus dem Vollen schöpfen. Beim Gast ist Mattis Bachter nach einem Auslandsaufenthalt und einem Gastspiel bei TuS Stuttgart ins Team zurückgekehrt.


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