VfL Handball: Vorschau Seniorinnen + Senioren

Am Sonntag um 16:30 Uhr treten die Günzburger Ballwerfer beim TV Immenstadt an. Die Oberallgäuer landeten in der vergangenen Saison auf einem guten sechsten Platz. In unserem Raum zu Unrecht belächelt, baut die dortige Handballregion auf eine Vielzahl ausländischer Spieler um seinen Fans und Jugendlichen möglichst attraktiven Handball bieten zu können. Internationale
Verbandswechsel, Wohnungen und Arbeitsplätze zu besorgen, ganze Existenzen umzubauen, ist sicher nicht einfacher als gute Jugendarbeit zu bieten und verdient Respekt. Ohne die vielen ausländischen Spieler sähe es in der südbayrischen Handballdiaspora noch ärmlicher aus. Bei Wechsel des gesamten Lebensmittelpunktes kann im Detail gleich Einiges schief gehen. Diese schmerzliche Erfahrung mussten die Sonntagsgastgeber in der letzten Saison machen und so zogen die ausländischen Hoffnungsträger weiter. Oft übrigens zu Nachbarvereinen, was zu ordentlichen, neu begründeten regionalen Erbfeindschaften geführt hat. Lange stand der Immenstädter Landesligahandball dadurch auf der Kippe. Mit dem hünenhaften bis riesengroßen rumänischen Kreisläufer Matei Serban und dem mittlerweile 47-jährigen Handballkünstler Mihly More, der viele Jahre den früheren Regionalliga-Spitzenhandball in die Ottobeuren prägte, konnten schlussendlich erneut auffällige Stars verpflichtet werden.

Natürlich ist das Team noch nicht so eingespielt, zeigte aber beim Pokalsieg gegen Liga-Konkurrent TV Memmingen und der Landesligaauftaktniederlage in Dachau (26:21) hoffnungsvolle Ansätze. Auch wenn die Immenstädter Spielanalyse nach der Pleite in Dachau schon ein wenig selbstgefällig klingt, wenn fünf fehlende Stammkräfte - das geht im mittleren Leistungsbereich halt nicht - und mal wieder unzureichende Schiedsrichterleistungen "mehr" verhindert haben sollen. Wie dem auch sei: Die neu formierte TVI-Männermannschaft wird gerade im ersten Heimspiel darauf brennen, seinen Fans nagelneue und beste Teamkultur, und vor allem zwei Punkte zu präsentieren. Auch diesen neuen Schwung gilt es zu zähmen.

Der VfL ist nicht nur das Gegenteil, nämlich "jung und weinrot", sondern möchte auch noch haargenau das Umgekehrte, nämlich seine ersten Landesligapunkte seit 2010. Da das nun überhaupt nicht zusammenpasst, ist Streit zu befürchten. Das wiederum freut die Fans. Zur Unterstützung seiner jugendlichen Helden setzt der VfL daher einen Fanbus ein. Abfahrt ist pünktlich um 12.45 Uhr vor der Rebayhalle. Dass die Spieler gerade zu Saisonbeginn jede Unterstützung gebrauchen können, zeigte die Auftaktniederlage in Niederaunau. Die Landesliga ist nicht technisch filigran, nett oder pädagogisch wertvoll wie die JBLH.
Sie ist grob, einfach und direkt. Da muss noch auf das richtige Programm umgeschaltet werden. Nicht nur kurz, sondern 60 Minuten lang. Wer nach 25 Minuten auch nur kurz auf Handball-ARTE oder gar den Kinderkanal zappt , kommt im Landesliga-Film nicht mehr mit. Trainer Hofmeister ist sich sicher, dass seine Mannschaft aus den Haunstetten- und Niederraunauniederlagen genügend gelernt hat; dann haben sie sich wenigstens gelohnt.

Personell rückt ein Einsatz von Andi Konopa näher. Auch wenn der Shooter nach wie vor gewohnt bildscheu ist, begann er endlich mit dem Lauftraining. Bei Philipp Nief sind weitere Untersuchungen notwendig. Ein MRT in der nächsten Woche, wird Auskunft über das Ausmaß der Schulterverletzung geben. Der Linksaußen, der an beiden Bundesligaaufstiegen großen Anteil hatte, wird nicht nur als sicherer Siebenmeterschütze fehlen. Wir hoffen sehr, dass Philipp bald wieder dabei ist.

Trainer Hofmeister sieht sein Team in der Favoritenrolle, TVI Trainer Gunther Kotschmar sagt exakt das Gleiche und meint damit naturgemäß das ganze Gegenteil. Da bahnt sich herrlicher Handballärger zwischen gestandenen Mannsbildern an. Darauf freut sich die Mannschaft.


Damen


Am Samstag 19.10.2015 steht für die Handballerinnen der ersten Damenmannschaft in der Landesliga Süd das nächste Auswärtsspiel an. Die Reise geht in den Südosten Münchens nach Taufkirchen. Treffpunkt zur Fahrt mit dem Fan- und Mannschaftsbus ist um 14:45 an der Rebayhalle. Für Fans und Interessierte sind noch Plätze frei.
Die Mannschaft von Taufkirchen hat ihren Saisonauftakt in Freising verpatzt und letztes Wochenende deutlich mit 19:28 verloren. Die Münchnerinnen haben ihre Mannschaft verjüngt und als Saisonziel den Erhalt der Landesliga ausgegeben. Für eine Mannschaft, die letzte Saison noch eine Liga höher spielte ein äußerst bescheidenes Ziel.
Die Günzburgerinnen sollten nach dem 31:22 Sieg gegen die sehr junge Mannschaft von Ismaning mit voller Konzentration und Respekt nach Taufkirchen fahren. Das Trainergespann Sandtner / Müller hat sich und die Mannschaft gut vorbereitet und diese Woche körperlich intensiv trainiert ebenso wie taktisches Verhalten eingeübt. Jedoch fehlt mit Annelie Galgenmüller eine wichtige Spielerin, die im Angriff und vor allem in der Abwehr auf zentraler Position schwer zu ersetzen sein wird. Außerdem muss Rückraumspielerin Tanja Stoll wegen ihrer Verletzung am Daumen auf den Einsatz verzichten.
Männer II


Der Günzburger Reserve ist es vorbehalten das erste Aktiven-Heimspiel der Saison 2015/2016 zu bestreiten. Als Gast empfängt der Aufsteiger einen der Top-Meisterschaftsfavoriten, den letzt-jährigen Tabellenzweiten TSV Schwabmünchen. Dort löste Handballpapa und Trainer-Urgestein Holger Hübenthal das andere Trainer-Urgestein Reinhold Weiher ab, der aktuell den Landesligisten TV Memmingen unter seine Fittiche genommen hat. Fünfzehn Feldspieler und drei Torhüter stehen im Gästekader. Dreh- und Angelpunkt ist Peter Bürgle, der auch schon in der starken Württembergliga erfolgreich agierte .

Beim VfL Günzburg setzt man voll auf die Integrationskraft von Spielertrainer Peter Kees. Er gilt als Vater des Erfolges. Schafft er es doch völlig unaufgeregt frühere, mittlerweile in die Jahre gekommene Talente wie Uwe Röllig oder Philipp Rembold, Quer- und Späteinsteiger wie die Förg-Brüder, Spieler im besten Handballalter wie Stefan Märkl und junge Ehrgeizlinge wie Julian und Sebastian Schüler, Dominik Ziegler und viele andere unter einen weinroten Hut zu bringen. Auch Peter Kees steht ein sehr ehrgeiziger 15-Mann-Kader zur Verfügung, zu dem aus der "Ersten" der frisch gebackene Papa Steve Rennert stieß. Das Trainingspensum wurde erheblich hoch geschraubt. Immer wieder ging es zum Laufen, viele Trainingseinheiten und etliche Testspiele u.a. gegen Ichenhausen, Brenz und Ottobeuren wurden erfolgreich bestritten.

Der VfL freut sich nach vielen Wochen harten Trainings, dass er zur Prime-Time am Samstag um 19.30 Uhr endlich aus den Startlöchern gelassen wird. Als Aufsteiger gleich gegen ein Top-Team. Das beschert die dankbare Rolle des Außenseiters und die Chance zur Überraschung. Die Mannschaft würde sich bei der Günzburger Aktivenpremiere über jede Menge Zuschauer sehr freuen. Sie hat es verdient. BOL-Spiele zwischen dem VfL und dem TSV konnten die Fans in den letzten Jahren begeistern. Das wird auch am Samstag so sein. Die Mannschaft geht top-fit und voller Handballtatendrang in die Begegnung
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