VfL Handball: Vorschau Seniorinnen + Senioren

Am Samstag um 19.15 Uhr empfangen die Günzburger Handballer die Mannschaft von 1871 Augsburg. Die Gäste kämpfen noch um den Nichtabstieg. Ihr aktuell neunter Platz würde zum Klassenerhalt genügen. Der SC Kissing kann jedoch mit einem Sieg bei Göggingen II und gleichzeitiger 1871-Niederlage beim VfL die Augsburger noch überholen. Der Finalgast wird also nicht als freundlicher Zuschauer einer Meisterschaftsfeier kommen, sondern um jeden Millimeter Hallenboden in der Rebayhalle kämpfen. Trotz aller jugendlicher Feierlaune wird die Mannschaft um Routinier Steve Rennert ganz bestimmt keine Schützenhilfe leisten. Zum einen schuldet man der Liga Kampf bis zum letzten Spiel um den Wettbewerb nicht zu verzerren und zum anderen möchte sich der souveräne Landesligaaufsteiger nach zuletzt zwei Unentschieden in den Derbys unbedingt mit einem Sieg von der größten Zuschauerkulisse der BOL verabschieden.

Erst danach, aber dann richtig darf im Foyer der wichtige Aufstieg gefeiert werden. Das Versorgungsteam hat sich dazu einiges einfallen lassen, so gibt es eine Cocktailbar. Und wie es sich in Bayern gehört, gelang es Abteilungsleiter Armin Spengler gleich einiges an Freibier und Leberkäse für die Günzburger Hoffnungsträger bei Handballfreunden zu organisieren. Schließlich braucht eine Meisterschaftsfeier eine ordentlich Grundlage. Spieler, ihre Freunde, Sponsoren; Fans und Abteilungsverantwortliche werden dann in geselliger Runde viel Freude an den kleinen Anekdoten einer meisterlichen Runde haben und wie immer wenn Handballer feiern, werden ganz neue kleine Handballgeschichten geschrieben. Schon heute darf man gespannt sein welcher Schalk der Tor des Abends wird, Favoriten im Team gibt es gleich einige.

Damen

Am Sonntag reist die Landesliga Mannschaft ins Allgäu zum frisch gekürten Meister TSV Ottobeuren. Anpfiff ist um 13:30 Uhr im Schulzentrum Ottobeuren.

Die Allgäuerinnen hatten am vergangenen Wochenende ihre beeindruckende Serie weiter ausgebaut und konnten sich fünf Spieltage vor Spielschluss, völlig verdient die Meisterschaft in der Landesliga-Süd sichern. In 21 Spielen haben die Schützlinge von Daniel Berkessel 40:2 Punkte errungen, eine beeindruckende Bilanz.
Dadurch kehren die Allgäuerinnen nach ihrem einjährigen Landesliga-Gastspiel, wieder in die Bayernliga zurück, der sie jahrelang angehört hatten.
Bisher war es nur der HSG Freising-Neufahrn gelungen, den ehemaligen und zukünftigen Bayernligisten mit 23:21 zu besiegen. Danach hatten die Gelb-Schwarzen weiterhin alles im Griff. In manchen Spielen wackelte der Spitzenreiter, doch gestolpert ist er dabei nie. Am Ende hatten die Ottobeuerinnen mit ihrer individuellen Klasse die Spiele immer wieder zu ihren Gunsten entschieden. So sieht Souveränität im Damenhandball aus, der Lohn, die Meisterschaft. Ähnlich verlief das Hinspiel in Günzburg.
Zuerst strauchelte der schon damalige Spitzenreiter, gestolpert ist er aber nicht.
Damals trafen zwei Mannschaften aufeinander, die völlig unterschiedliche Spielsysteme praktizierten. Der VfL favorisierte das Offensiv-Spektakel aus Ballgewinnen heraus, der TSV praktiziert meistens eine stabile Defensive, die in Kombination mit dem routinierten Spielaufbau im Angriff, sehr abgezockt wirkte. Mit dieser Spielweise ließen sich die Ottobeuerinnen auch nach Rückständen nie aus der Ruhe bringen. Im Hinspiel hatten die Günzburgerinnen bis zur 20. Minute alles richtig gemacht und mit 11:5 geführt. Doch dann hatten die Weinroten leichtsinnig ihre taktischen Vorgaben aufgegeben und gedacht, aufgrund der 6-Tore-Führung,einen Gang zurück schalten zu können.

Ein Fehler, den die Allgäuerinnen sofort mit einem 8:1 Lauf quittierten. Nach dieser Demonstration lag der Spitzenreiter ständig in Führung. Bis zur 50. Minute waren die Legostädterinnen noch im Spiel, es stand 18:20 und die Hoffnung auf einen Punktgewinn war bei den Einheimischen noch vorhanden. Dann zeigte sich jedoch die Klasse der Spielerinnen Judith Sonnenberger, Lena Keßler und den Ungarinnen Regina Bary-Nagy, Cosima Eckermann und Adrienn Zsigmond. Innerhalb weniger Minuten hatten Zsigmond & Co. die Weinroten mit 19:27 an die Wand gespielt und das Günzburger Offensiv-Spektakel war beendet. Günzburgs Trainer Mayer quittierte die Leistung als sehr lehrreich für die Zukunft. Die Begegnung am Sonntag soll aber nach den Worten von Mayer kein Lehrbeispiel werden:
"Leider können wir momentan keine weitere Lehrstunde gebrauchen. Die oberbayerische Konkurrenz lauert auf einen weiteren Ausrutscher und rechnet mit einem Punktverlust beim Spitzenreiter. Wenn wir eine ähnliche Leistung wie zuletzt gegen die HSG Neuaubing-Dachau 65 abrufen, dann können wir auch Ottobeuren schlagen. Natürlich hoffe ich dabei auch, dass den Allgäuerinnen, ähnlich der Meisterschaft unserer Herren, nach den „Feierlichkeiten“ der Antrieb ein wenig fehlt“ so Günzburgs Übungsleiter.
Die Entscheidung um die Meisterschaft ist gefallen. Trotzdem ist für den weiteren Saisonverlauf bei den restlichen fünf Spieltagen für eine große Spannung gesorgt. Vier Mannschaften kämpfen noch um den begehrten Relegationsplatz hinter dem Spitzenreiter. Nur die Sechst-und Siebtplatzierten sind gesichert und haben keine Abstiegssorgen. Die restlichen 7 Mannschaften kämpfen alle noch gegen den Abstieg. Die Spannung sowohl im oberen als auch im unteren Drittel wird bis zum letzten Spieltag bestehen.

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