VfL Handball: Vorschau Seniorinnen + Senioren

Eigentlich ist der Landesligaaufstieg seit dem vergangenen Wochenende in ganz trockenen Tüchern, noch ist es aber das Recht der Tabellen-Mathematik einzuwenden, dass ein ganzer Punkt zur Meisterschaftskür fehlt. Am Wochenende hat der VfL Günzburg wegen des beliebten Nachholspieles gegen den SCI gleich zweimal die Gelegenheit das Ende der Rechnerei festzuschreiben. Am Samstag um 19.30 Uhr zu Hause gegen den TSV Bobingen oder am Sonntag um 19:15 Uhr beim Derby in Ichenhausen.


Aber auch das soll ohne die Leistungsfähigkeit des TSV Bobingen, der als aktuell Siebter am vergangenen Wochenende mit 28:24 gegen Göggingen II gewann und noch leise Abstiegsangst heben muss, nur die theoretischen Möglichkeiten darstellen.

Praktisch plant der VfL für Samstag Saisonbestleistung um zu Hause vor eigenem Publikum die Meisterschaft zu erringen. Unter dem Motto: "Die rote Wand - WIR STEIGEN AUF" lädt der größte Fan des Teams und zukünftige Torwart Patrick Bieber seit Tagen VfL-Fans in den Sozialen Netzwerken ein die Mannschaft bei diesem Vorhaben in roten T-Shirts und mit Lärminstrumenten laut, aber einheitlich zu unterstützen. Spätestens seit dem Heimspiel gegen den TV Gundelfingen weiß man in Günzburg, welch Zuschauerpotential attraktiver Männerhandball selbst in der BOL hat. Ein Sieg wäre die Krönung Günzburger Handballdominanz in der höchsten Klasse des Bezirkes. Die letzte Auswärtsniederlage setzte es im Oktober letzten Jahres bei TSV Friedberg III, die letzte Heimniederlage datiert auf den 30.11.2013. Viel hat sich seither getan. Die jüngste Mannschaft der Liga freut sich auf Samstag wie sonst nur als sie noch jünger war auf Weihnachten, so Gegenstoßspezialist Christian Geiger.


Wenn das Drehbuch wirklich gut geschrieben ist, darf die Mannschaft danach feiern, auch das gehört zu ihren Stärken. Das Spiel beim SCI tags drauf will sie dennoch für ein würdiges Derby ordentlich stemmen. Unterstützt wird sie dabei von routinierten Spielern mit höherklassiger Erfahrung aus der "Zweiten", da sich die A-Jugend am Sonntag um 17.00 Uhr ebenfalls in einem Heimspiel von ihren Fans verabschiedet.


In all die gute VfL-Stimmung passt, dass mit A-Jugendkapitän Philipp Nief und Max Schubert zwei weitere Bundesligaspieler ihren Verbleib in Günzburg erklärten. Philipp Nief war der allererste und auch einzige, der in jedem Fall selbst bei einem Nichtaufstieg dem Verein die Treue gehalten hätte. Von Minis bis in die Bundesliga und danach in die "Erste", der Traum vom "Günzburger Weg" geht hier in Erfüllung. Bedenkzeit bis zum letzten Wochenende erbat sich Max Schubert. In der E-Jugend kam er mit seinem Handballförderer Karl-Heinz Schweiger vom SCI zum VfL. Er war an beiden Bundesligaaufstiegen massiv beteiligt. Diese Saison warfen ihn etliche Verletzungen und Krankheiten zurück. Klar dass auch sein Heimatverein das Energiebündel zurück wollte. Trainer Hofmeister war über seinen weiteren Verbleib sehr erleichtert.


Damen

Sieben Spiele stehen noch an, bevor am 3. Mai der Spielbetrieb der Landesliga Süd zu Ende geht. Jede Begegnung davon stellt für Günzburgs Handballdamen eine eigene Herausforderung dar, denn ab jetzt zählt jeder Punktverlust schon fast doppelt. Die Meisterschale geht allem Anschein nach ins Allgäu an Ottobeuren.
Der Absteiger aus der Bayernliga hat sich für die restlichen Partien einen Neun-Punkte-Vorsprung erarbeitet und wird nach dem kurzen Aufenthalt in der Landesliga, in der kommenden Saison wieder eine Klasse höher an den Start gehen. Danach folgen die VfL Damen als Zweitplatzierter, punktgleich mit der HG Ingolstadt. Der Vorsprung auf den Viert-und Fünftplatzierten beträgt zwei bzw. vier Punkte. Nicht gerade ein sattes Polster. Aus dem Zweikampf um den Relegationsplatz hat sich ein Vierkampf entwickelt, denn die HSG Freising-Neufahrn und die HSG Würm-Mitte sind bisher die Mannschaften der Rückrunde.
Günzburgs Landesliga Team hat bis zum Saisonausklang noch einige Hürden auf dem steinigen Weg zu überspringen. Eine hohe Hürde stellt die Auswärtspartie am Samstag um 16:45 Uhr in Schleißheim dar.

Die Schleissheimerinnen belegen im dicht besetzten Mittelfeld den zehnten Tabellenplatz und sind nicht zu unterschätzen. Die Mannschaft von Michaela Nagel hat einige ehemalige Ismaninger Spielerinnen in ihren Reihen und ist brandgefährlich. Das Hinspiel endete zwar deutlich, da waren die Schleissheimerinnen aber auch stark ersatzgeschwächt. Schwankende Leistungen zeichnen auch die Auftritte der Nagel Schützlinge aus. Zuletzt war das Team gegen Ismaning II wieder im Tief.
Das ähnelt stark den Schwankungen, mit denen auch die VfL Damen immer wieder zu kämpfen haben. „Wir müssen in bestimmten Phasen reifer und cleverer agieren, das fehlt uns noch für die Zukunft“, so Trainer Robert Mayer, der trotz allem mit dem bisherigen Saisonverlauf und den gezeigten Leistungen seiner Mannschaft sehr zufrieden ist. Für Samstag erhofft er sich wieder ein Spiel nach seinem Geschmack, denn der Leistungsausschlag nach unten war laut Trainer Mayer schon im Spiel gegen den TSV Vaterstetten vorhanden.Deshalb fordert er wieder mehr Einsatz und Konzentration von seinen Spielerinnen. Personell stehen ihm zumindest alle Feldspielerinnen wieder zur Verfügung. Nur Torhüterin Simona Machalova hat noch mit Rückenproblemen zu kämpfen. Ihr Einsatz ist noch ungewiss.Auch Trainer Harald Jekel kann diesmal nicht dabei sein.

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