VfL Handball: Vorschau Seniorinnen + Senioren

Zum Abschluss der Vorrunde werden Günzburgs Handballdamen nochmals richtig gefordert sein. Am Samstag kommt mit dem TSV München-Laim ein richtiges Schwergewicht in die Rebayhalle.
Die Münchnerinnen belegen zwar momentan „nur“ den 5. Tabellenplatz, Trainer Robert Mayer ist aber davon überzeugt, dass das Spiel gegen den Fünftplatzierten für sein Landesliga-Team, eine der kniffligsten Aufgaben darstellt und liefert die Gründe gleich nach:
„ Die Laimerinnen sind die stärkste Truppe der Landesliga. Die haben sich bisher deutlich unter Wert verkauft. Das wird ganz schwer für uns, denn unser Gegner für Samstag hatte mit Verletzungsproblemen zu kämpfen und steht jetzt wieder voll im Saft“, so Mayer und fügt an:
„Trainer Oliver Götsch kann auf zahlreiche erfahrene Spielerinnen zurückgreifen, die Spiele alleine entscheiden können. In Laim haben sich Spielerinnen aus allen Himmelsrichtungen gefunden, die gemeinsam Handball spielen, nur des Spaßes wegen. Wenn die dann anziehen, agieren sie spielerisch und taktisch hervorragend für diese Liga, eine ganz starke Truppe“, so Mayer respektvoll vor der „Spaß-Truppe“
Zu Beginn hatte der SV noch Verletzungsprobleme und musste ihre Top-Schützin, die Dänin Trine Nicolaisen, nach deren Rückkehr in die Heimat ersetzen. Die Niederlagen gegen Ottobeuren, Ingolstadt und Neuaubing warfen den Topfavoriten für den Titel schon frühzeitig aus dem Rennen um die Aufstiegsplätze.
In der vergangenen Saison hagelte es beim Kräftevergleich für die Günzburgerinnen zwei deutliche Niederlagen (24:35 und 30:21). Nach dem letzten Spieltag standen die Laimerinnen mit 42:10 Punkten punktgleich mit Haunstetten auf dem zweiten Tabellenplatz, der zu den Relegationsspielen um den Aufstieg berechtigt. Aufgrund des direkten Vergleiches hatte die Reserve des Bundesligisten Haunstetten dann die Aufstiegsspiele bestritten.
Dort wollen die Günzburgerinnen hin. Mit einem Sieg gegen den SV München–Laim könnten die Weinroten ein dickes Ausrufezeichen hinter die hervorragende Vorrunde setzen, die mit dem Spiel am Samstag endet. Man will im Günzburger Lager unbedingt gewinnen, um vielleicht mit einem kleinen Punktepolster in die Rückrunde zu starten. Zumal man mit den Münchnerinnen auch noch eine Rechnung auf hat. Die Aufgaben in der Rückrunde werden danach nicht einfacher, der Vorteil das die Günzburgerinnen unterschätz wurden, der ist aufgebraucht. Jeder Gegner wird in der Rückrunde versuchen, gegen die Spitzenteams besonders motiviert aufzutreten um die Punkte abzuknöpfen. Den Versuch startet sicherlich auch sehr motiviert Günzburgs Gegner am Samstag, da ist man sich bei Günzburgs Verantwortlichen ganz sicher. Anpfiff ist um 17:30 Uhr in der Rebayhalle.

Im Anschluss findet um 19:30 Uhr das Spitzenspiel der Damen Bezirksklasse zwischen Günzburg II und dem VfL Leipheim statt.

Männer

Am Sonntag um 17.00 Uhr empfängt der VfL Günzburg das Tabellenschlusslicht, den TSV Gerthofen zum letzten Spiel des Kalenderjahres. Mit 4:18-Punkte tragen die Augsburger Vorstädter die ungeliebte rote Laterne. Nachdem letzte Saison der Abstieg nur ganz knapp vermieden werden konnte und der damals beste Torschütze zum Landesligaaufsteiger TSV Göggingen wechselte, kam die Entwicklung nicht unerwartet. Vier Punkte fehlen mittlerweile zum NIchtabstiegsplatz. Tendenziell geht es aber aufwärts, das zeigen auch die letzten beiden knappen Niederlagen: So wurde nach einer unentschiedenen ersten Hälfte am vergangenen Wochenende erst in der Schlussphase gegen die Handballsprinter vom TV Gundelfingen mit 19:26 verloren und auch gegen die starke Niederraunauer Reserve war es mit 23:26 knapp. Für die vielen kleinen Fortschritte ist Holger Winselmann, vermutlich der prominenteste BOL-Trainer Deutschlands verantwortlich. Seit dieser Saison bringt er seine Erfahrung aus 234 Nationalspielen und der Teilnahme an zwei Olympischen Spielen, sowie etlichen Welt- und Europameisterschaften beim TSV ein.
Beim VfL kommt im Training noch keine rechte Weihnachtstimmung auf. Bis einen Tag vor Heilig Abend wird am Aufstieg gearbeitet. Diese Woche ging es sogar raus ins Winterliche zum Laufen. Die Aufstiegsambitionen werden auch im Advent Ernst genommen. Unterschätzt wird kein Gegner.
Weiterhin ausfallen werden verletzungsbedingt die Kapitäne Reini Müller und Axel Leix. Sein letztes Spiel für den VfL Günzburg bestreitet Helmar von Fritsch. Es war ein Glücksfall, dass der Linkshänder mit Freisinger Bayernligaerfahrung letzte Saison in ärgster Personalnot berufsbedingt zum VfL stieß. Mit seiner Ruhe und Erfahrung gab er den hektischen Günzburger Junioren Halt. Nun geht es für ihn beruflich wieder voran. Der Weg führt von der Donau in die Hansestadt Hamburg. Die Günzburger Handballer wünschen Helmar von Fritsch auch dort viel Erfolg und Zeit für Handball.
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