VfL Handball: Vorschau Seniorinnen + Senioren

Am Samstag findet in der Günzburger Rebayhalle das Spitzenspiel in der Landesliga statt. Um 17:30 Uhr kommt es zum Showdown zwischen dem Spitzenreiter TSV Ottobeuren und dem Zweitplatzierten VfL Günzburg. Beide Teams sind noch ungeschlagen und werden alles daran setzen, es auch zu bleiben. Die Allgäuerinnen stehen verlustpunktfrei mit 16:0 Punkten an der Tabellenspitze, die Weinroten mit einem Spiel weniger, ebenfalls ungeschlagen mit 13:1 Punkten direkt dahinter.
Im Lager der Weinroten ist man heiß darauf, nach dem bisherigen sehr erfolgreichen Saisonverlauf sich mit dem Bayernliga-Absteiger messen zu können. Umso mehr nach der überzeugenden Leistung am vergangenen Wochenende beim schweren Auswärtsspiel in Neuaubing. Schon zu früheren Landesligazeiten hatten sich beide Mannschaften heiße Duelle geliefert, danach trennten sich die Wege beider Teams. Ottobeuren stieg in die Bayernliga auf und für Günzburg folgte der Abstieg in die Bezirksoberliga. Auch sonst gibt es zwischen beiden Teams gravierende Unterschiede:
Die Gelb-Schwarzen setzen ihre Prioritäten auf eine sattelfeste Defensive, gepaart mit der Wurfkraft mehrerer ausländischen Verstärkungen aus Ungarn. Herausragende Spielerin der Allgäuerinnen ist dabei Adrienn Zsigmond auf der Königsposition im Rückraum Links. Mit Judith Sonnberger, Regina-Bary-Nagy, Lena Kessler und Cosima Eckermann hat Trainer Daniel Berkessel weitere ganz starke Spielerinnen zur Verfügung, die meistens auch über die vollen sechzig Minuten gehen. Der Rest der Spielerinnen spielt seit Jahren auf einem hohen Niveau zusammen.

Die Weinroten setzen verstärkt auf den eigenen Nachwuchs, der größtenteils die Ausbildungsjahre auch im weinroten Dress genossen hat und sein Heil in der Offensive sucht. Die Stärken der VfL Mannschaft liegen in der Ausgeglichenheit auf den Positionen und der Unbekümmertheit der jungen Spielerinnen, gepaart mit der Routine der erfahrenen Spielerinnen wie Franziska Aust, Sandra Schaaf, Verena Oberling und Evelyn Jorga.
Das Torverhältnis beider Mannschaften untermauert deutlich die Spielanlage beider Teams und sagt schon einiges aus: Gelb- Schwarz bei acht Spielen 211:146, die Weinroten mit einem Spiel weniger 227:185.

Doch alle Vergleiche nutzen nichts, am Ende zählen die Punkte und die werden meistens über den Kampf und die Einsatzbereitschaft gewonnen. Diese Tugenden müssen gegen die Allgäuerinnen besonders von Nöten sein, denn die Gäste werden aufgrund ihrer Erfahrung aus der Bayernliga, auch ordentlich zupacken können. Sollte es tatsächlich mit einem Sieg gegen den letztjährigen Bayernligisten klappen und die HG Ingolstadt verliert Punkte, dann können sich Günzburger Verantwortliche tatsächlich mit dem Thema Aufstieg schon mal beschäftigen, denn der zweite Platz bietet als Relegationsplatz die Möglichkeit aufzusteigen. Auch bei mehreren Konkurrenten werden die Günzburgerinnen mittlerweile als Top-Team für den Aufstieg gehandelt. Das ist laut Günzburgs Verantwortliche noch ganz weit weg und eine Momentaufnahme. Doch vor Saisonbeginn wurde im Günzburger Lager kein Hehl daraus gemacht, dass in naher Zukunft die Bayernliga das Ziel für Günzburgs ambitionierten Handballnachwuchs sein soll. Ein Sieg gegen den Spitzenreiter wäre jetzt schon ein großer Schritt in diese Richtung.

Männer

Am Samstag um 19.30 Uhr tritt der VfL Günzburg beim Aufsteiger aus der Bezirksliga, der Reserve des Landesligisten TSV Göggingen an. Damit spielt das jüngste Team der Liga nach dem Derby gegen Ichenhausen zum zweiten Mal hintereinander gegen ein sehr routiniertes Team. Viele Spieler werden die Günzburger aus den letztjährigen Duellen gegen die Gögginger "Erste" kennen, die zum Saisonende bekanntermaßen aufstieg. Gerade den Älteren aus der Meistermannschaft dürfte der Landesligaaufwand zu groß sein.
Das Team um die Kapitäne Axel Leix und Reini Müller erkennt mittlerweile die speziellen Stärken erfahrener, in die Jahre gekommener Spieler an und wissen um ihre eigenen Schwächen bei der erfolgreichen Bekämpfung. So sieht das Team auch den gefeierten Derbysieg gegen Ichenhausen durchaus selbstkritisch: Zwar ist man bei den Weinroten mit der emotionalen Leistung hoch zufrieden, die taktische Leistung, besonders in der Abwehr, ließ jedoch einige Wünsche übrig. Hier wurde der Hebel in den vergangen beiden Wochen angesetzt. Die Konzentration auf das Auswärtsspiel ist hoch.
Die Gögginger lieferten ausschließlich knappe Ergebnisse ab, zuletzt eine ganz starke Leistung bei der 17:16-Auswärtsniederlage bei den Schwabmünchenern Abwehr-Künstlern. Insgesamt kamen für einen Aufsteiger zufrieden-stellende 4:8-Punkte heraus. Da die Tendenz nach oben zeigt keine schlechte Zwischenbilanz. Der VfL hat keinerlei personelle Probleme, selbst die Sperre von Tobias Heinrich ist abgelaufen.

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