VfL Handball: Vorschau Seniorinnen + Senioren

„Volle Fahrt voraus“, so lautete das Motto der Günzburger Handballdamen für die neue Landesliga Saison.
Nach vier Spieltagen hat es den Anschein, als würde Günzburgs Landesligateam ihr Vorhaben tatsächlich umsetzen. Das Gaspedal ist bisher fest durchgedrückt und die Weinroten stehen damit blendend da. Ein Unentschieden gegen den Absteiger aus der Bayernliga und drei Siege stehen als makellose Bilanz auf der Habenseite.
Gerade der letzte Sieg am vergangenen Wochenende gegen den Aufstiegskandidaten aus Ingolstadt, schürt die Hoffnung, dass die Weinroten nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr, zu den Spitzenteams in der laufenden Runde zählen können.

Trainer Mayer stellt trotzdem schon mal ein Bein auf die „Euphorie Bremse“ und gibt sich noch als „Windschattenfahrer“ : „ Wir können bisher mit unseren Leistungen wirklich sehr zufrieden sein und freuen uns alle sehr, dass der Start in die Spielzeit 2014-15 so gut geklappt hatte, doch werden wir dabei auf gar keinen Fall schon mal frühzeitig abheben. Dafür ist die Liga viel zu ausgeglichen und die Spielzeit noch zu jung um daraus Rückschlüsse ziehen zu können“, meinte Robert Mayer vor der kommenden Auswärtspartie.

Mit Ottobeuren, München-Laim, Kissing und Ingolstadt hat er aber seine persönlichen Rückschlüsse schon gezogen und sieht diese vier Mannschaften als Anwärter für den Titel. „Sollten wir am Ende zwischen den vier Teams stehen, dann werden wir uns nochmals sehr darüber freuen“, so Mayer weiter.
Günzburgs Verantwortliche wissen aus der Vergangenheit zu gut, wie schnell sich dabei die Tabellenplätze verschieben können und Mannschaften, die sich als die vermeintlich leichteren Gegner darstellen, zur Stolperfalle werden. So ein vermeintlich leichter Gegner erwartet die Günzburgerinnen bei ihrem Auswärtsspiel am ungewohnten Sonntag. Da müssen die Weinroten nach Vaterstetten und nehmen dabei als ungeschlagener Zweitplatzierter gegen den Zehntplatzierten die ungewohnte Favoritenrolle ein.
Die Oberbayerinnen sind dieses Jahr in die Landesliga aufgestiegen und haben ein ausgesprochen junges Team. Mit einem deutlichen Sieg über die TSG Augsburg (29:21) und einem Unentschieden gegen den TSV Marktoberdorf (23:23) ist ihnen schon mal die frische Landesliga-Luft besser bekommen, als dem Aufsteiger VfL Günzburg im vergangenen Jahr. Da standen die Weinroten nämlich nach vier Spieltagen schon beängstigend mit 1:7 Punkten im Tabellenkeller.
Die VfL Damen werden versuchen ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden und auch in Vaterstetten nach dem Motto „volle Fahrt voraus“ verfahren, denn alle Beteiligte im Günzburger Lager, möchten so lange wie möglich in der Spitzengruppe stehen. Die nächsten beiden Spieltage sind auch eine große Chance sich dort oben zu etablieren. Dann kommt der bisherige Spitzenreiter aus Ottobeuren in die Rebayhalle, der laut Trainer Jekel die größte Herausforderung darstellen wird.
Ardiana Merditaj wird auch diesmal krankheitsbedingt fehlen und auch Daniela Stoll steht nicht zur Verfügung. Diese Lücken versuchen die Günzburgerinnen wie schon gegen Ingolstadt, mit mannschaftlicher Geschlossenheit zu schließen. Günzburgs Verantwortliche haben zur Auswärtsfahrt wieder einen Omnibus der Firma Mindel Reisen eingesetzt, um Eltern und Fans die Möglichkeit zu bieten, die Mannschaft zu unterstützen.
Abfahrt ist am Sonntag um 12:30 Uhr an der Günzburger Rebayhalle.

Männer 1

Am Samstag um 18.15 Uhr treten die Günzburger Handballer beim derzeitigen Tabellenführer TSV Schwabmünchen an.
Die Gastgeber trennten sich zu Rundenbeginn in einer Tor-armen Begegnung vom TV Gundelfingen unentschieden. Danach lief es von Mal zu Mal besser, so wurde vor vierzehn Tagen fast schon spektakulär der TSV Gersthofen mit 30:7 abgefertigt und vergangenes Wochenende bei der Wundertüte TSV Friedberg III mit 13:20 gewonnen werden. Im Gegensatz zu den anderen BOL-Teams wechselt der TSV innerhalb des Spieles regelmäßig zwischen einer defensiven und einer offensiven Abwehr.
Auch im Angriff, wo der läng-jährige Württembergliga-Spieler Peter Bürgle geschickt die Fäden zieht, ist ein durchdachte Spielstruktur zu erkennen, bei der sonstige BOL-Handballzufall eine sehr untergeordnete Rolle spielt.

Beim VfL Günzburg bereitete sich die Mannschaft ein wenig genauer auf die schwierige Begegnung vor.
Da die Rebayhalle anderweitig belegt war, wich das jüngste Team der Liga sogar nach Burgau zum Training aus. Außerdem wurde ein Video des Gegners angeschaut.
Mit Reini Müller kehrt auch der zweite Rückraum-Shooter ins Team zurück, seine einfachen Tore fehlten der Mannschaft in Friedberg. Auch eine Auswechslung von Andi Konopa kann so ohne Qualitätsverlust kompensiert werden.

Da die A-Jugend erst sonntags spielt, steht die Begegnung auch für "Jensen, Jäger und Co:" im Vordergrund. In Schwabmünchen geht es um zwei Punkte und die Realisierung der Günzburger Aufstiegsambitionen. Alle Spieler sind kerngesund und voller Tatendrang.
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