VfL Handball: Vorschau Seniorinnen + Senioren

Nach dem schweren Auswärtsspiel und der gerechten Punkteteilung beim Bayernliga Absteiger in Kissing erwartet Günzburgs Landesligateam der nächste schwere Brocken. Zum Bundesliga-Vorspiel der A-Junioren treffen die Günzburgerinnen um 17:30 Uhr auf die HG Ingolstadt.
Die Ingolstädterinnen hatten sich die letzten Jahre das Ziel gesetzt, den Aufstieg in die Bayernliga zu erreichen, scheiterten dabei aber immer sehr knapp.
In der vergangenen Saison hatten die Schanzerinnen sehr viel Verletzungspech, konnten aber trotzdem den vierten Tabellenplatz erreichen. Die HG wird auch in der aktuellen Spielzeit um den Titel angreifen wollen, da ist man sich im Günzburger Lager sehr sicher.

Mit Melanie Pöschmann hat die Handballgemeinschaft eine herausragende Spielerin in ihren Reihen. Die Rückraumspielerin holt sich regelmäßig die letzten Jahre die Torschützenkrone in der Landesliga und könnte mit ihren Fähigkeiten locker ein paar Ligen höher spielen. Dass es Pöschmann mal wieder mit ihrer HG wissen will, zeigt schon, dass sie nicht, wie viele vermutet, nach Regensburg in die dritte Liga gewechselt ist. Einen weiteren Hochkaräter hat Trainer Siegfried Nefzger mit Stefanie Jung im Rückraum. Die großgewachsene Halblinke hatte mit einem Doppelspielrecht als 18 Jährige in Allensbach Bundesligaluft geschnuppert und in Grenzach und Regensburg in der dritten Liga ihre Tore geworfen. Nach mehreren Verletzungen steht Jung der HG wieder zur Verfügung und auch sie gilt es in den Griff zu bekommen um am Samstag bestehen zu können. In der vergangenen Saison konnten die Ingolstädterinnen einen Sieg in der Rebayhalle feiern (21:25). Im Rückspiel revanchierten sich die Günzburgerinnen dann mit einer bärenstarken Leistung und entführten beide Punkte aus der Audi- Stadt (27:33).
Günzburgs Gegner hat seine Ambitionen auf den Titel in der diesjährigen Spielzeit schon deutlich unterstrichen. Der Aufsteiger aus Herrsching wurde eindrucksvoll geschlagen und auch der letztjährige Vizemeister aus München-Laim konnte auswärts besiegt werden. Es gab nur einen Ausrutscher gegen den TSV Marktoberdorf, der allerdings am vergangenen Wochenende wieder wett gemacht wurde. Da ballerte sich nämlich Pöschmann & Co. gegen Ismaning beim 42:23 den Frust vom Leibe.

Die Günzburgerinnen müssen auf der Hut sein um gegen den "noch Viertplatzierten“ nicht unter die Räder zu kommen. Es schaut im Vorfeld auch gar nicht so gut aus bei den Einheimischen. Erstmals muss Günzburgs Trainerteam mehr improvisieren als sonst, denn zu den bisherigen bekannten Ausfällen gesellen sich mit Catherina Harder, Annika Betzler und Ardiana Merditaj krankheitsbedingt weitere Spielerinnen. Gerade der Ausfall von Merditaj dürfte nicht leicht zu kompensieren sein, denn Merditaj hatte in den vergangenen Spielen großen Anteil daran, dass die VfL Damen ungeschlagen blieben. Da Franziska Aust immer noch durch ihre Bänderverletzung stark gehemmt ist, wird es für die Weinroten ganz schwer werden gegen den Aufstiegsfavoriten zu punkten.
Im Günzburger Lager herrscht trotzdem Zuversicht und Gelassenheit. Aufgrund der bisher gezeigten Leistungen haben die Weinroten nach drei Spieltagen auch allen Grund dazu. „ Sollte es diesmal mit einem Punktgewinn nicht klappen, dann können wir mit fünf Pluspunkten immer noch gut damit leben und wir haben dann ein weiteres Spiel unter der Rubrik „Erfahrung“ gesammelt“, so Trainer Robert Mayer.

Männer 1

Am Sonntag um 17.00 Uhr empfangen die Günzburger BOL-Handballer den landesligaabsteiger aus Kissing. Mittelfristig will der SC, der viele Jahrhöherklassig spielte und Jahre-lang schwäbische, aber auch ausländische Top-Spieler in seinen Reihen hatten zurück in die Landesliga, zunächst geht es aber um Stabilisierung. Wie immer bei Abstiegen nehmen die Personalsorgen eines Vereines urplötzlich abrupt zu. Nur so lässt sich erklären, dass die Kissinger noch ohne Sieg in der ungeliebten Liga dastehen. Am vergangenen Wochenende setzte es beim alten Rivalen TSV Aichach eine deutliche 39:30-Niederlage.
Das sollte den Günzburgern keine falsche Sicherheit geben, Kissing dürfte spätestens jetzt wissen, welche Stunde dem dortigen Handball gerade schlägt. Gerade ein Gegner, der die Kurve Richtung Mittelfeld bekommen muss ist gefährlich. Die junge VfL-Mannschaft sollte diese Lehre aus den letztjährigen Punktverlusten in Krumbach und Gersthofen gezogen haben. Da sich das Team am Wochenende zuletzt zu wenig mit Handball beschäftigte, bekommt sie nun auch am Wochenende Gelegenheit sich länger mit der schönen Sportart zu beschäftigen. Ein derart farbloser Auftritt wie in Friedberg einer Günzburger "Ersten" geht bei der Handballtradition und den Zukunftsplänen nicht, erst Recht nicht in der BOL. Da war nichts Weinrotes.
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