VfL Handball: Vorschau Seniorinnen + Senioren

Es kann los gehen. Nach dem lehrreichen Jahr aus der vergangenen Saison setzen sich die VfL Handballdamen neue Ziele.

In der vergangenen Saison ging es noch darum, als Aufsteiger, mit dem ausgesprochen jungen und neuformierten Team, so schnell wie möglich Fuß zu fassen um die Klasse zu halten. Zum Anpfiff der Spielzeit 2014-2015 gibt man sich bei Günzburgs Verantwortlichen deutlich selbstbewusster. Ein Platz im vorderen Drittel ist angestrebt.



Die Gründe dafür liegen auch auf der Hand: Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase hatte sich das VfL Team schon in der vergangenen Rückrunde besser zurechtgefunden. Am Ende hatte sich gezeigt, dass der Aufsteiger mit allen Gegner mithalten konnte. Es wurde mit dem siebten Platz von vierzehn Mannschaften, ein beachtliches Ergebnis erzielt.

Einziges Manko, an Konstanz und Erfahrung fehlte es noch. Außer Ines Leix, die aufgrund beruflicher Veränderung nicht mehr dem Kader angehört, stehen in der kommenden Saison alle Spielerinnen aus dem Vorjahr weiterhin zur Verfügung.

Dazu konnten sich die Weinroten mit Patricia Kubasta von der TSF Ludwigsfeld und Verena Oberling vom FC Burlafingen, nochmals verstärken. Gerade Verena Oberling wird dem jungen Team mit ihrer jahrelangen Erfahrung aus der Württembergliga (Giengen, Ludwigsfeld) gut tun und zusammen mit Sandra Schaaf, Franziska Aust, Evelyn Jorga und Judith Deutschenbauer die nötige Erfahrung für die kommende Runde mitbringen.

Mit Conny Müller und Isabelle Mengele sind nochmals zwei Spielerinnen dazu gestoßen, die weitere Alternativen bieten werden und bisher verletzungsbedingt gefehlt hatten.

Nach dem „Lehrjahr“ startet die Mannschaft viel eingespielter in die bevorstehende Saison. Die große Stärke liegt laut Trainer Jekel gegenüber dem Vorjahr, in der großen Ausgeglichenheit auf den einzelnen Positionen und im Kollektiv.

In zahlreichen Vorbereitungsspielen, zeigten die Günzburgerinnen, dass sie topfit und im Vergleich zur vergangenen Spielzeit, spielerisch nochmal zugelegt haben. Selbst renommierte Bayernligamannschaften hatten gegen die Weinroten das Nachsehen und wurden teilweise recht deutlich besiegt. Gerade im Rückraum haben sich mit Ardiana Merditaj, Franziska Aust, Verena Oberling und Conny Müller weitere Möglichkeiten ergeben. Auch die Spielerinnen Catherina Harder, Annelie Galgenmüller und Patricia Kubasta haben trotz ihres jugendlichen Alters, viel dazugelernt. Ardiana Merditaj und die Torhüterinnen Lisa Gremmelspacher und Simona Machalova hatten schon in ihrem Premierenjahr gezeigt, dass sie dieses Niveau locker drauf haben.

Sollten alle Spielerinnen weiterhin so bedingungslos mitziehen wie sie es in der Vorbereitung getan haben, dann fällt Robert Mayer und Harald Jekel die Qual der Wahl fürs Spiel am Wochenende schwerer als sonst. Dem Trainerteam ist es gelungen, trotz straffem Programm in den letzten Wochen, alle Spielerinnen bei guter Laune zu halten. Fast alle Spielerinnen stellen sich dem Konkurrenzkampf und stehen Woche für Woche zur Verfügung. Bei einer Kaderstärke von 14-16 Spielerinnen auch ein Zeichen dafür, dass genügend Ehrgeiz bei allen Beteiligten vorhanden ist. Alle Kaderspielerinnen sind trotz zahlreicher kräftezehrenden Spielen ohne größere Blessuren durch die Vorbereitung gekommen.



Die Landesliga Süd ist in der Saison 2014-2015 sehr ausgeglichen.
TSG Augsburg, TSV Vaterstetten, TSV Herrsching und TSV Schleißheim gelten als starke Aufsteiger. Mit dem SC Kissing und TSV Ottobeuren hat die Liga zwei Mannschaften aus der Bayernliga dazubekommen, die sehr stark einzuschätzen sind. Der SC Freising hat sich zur HSG Freising-Neufahrn zusammengeschlossen, ebenso Neuaubing mit Dachau 65, zur SG Neuaubing/Dachau 65, um noch mehr die Kräfte zu bündeln.

Es stehen 26 schwere Spiele an, bevor die Runde für das Günzburger Landesligateam im Mai zu Ende geht. Am liebsten im vorderen Tabellendrittel bei den ersten vier Kandidaten. Die Ziele sind hoch gesteckt, jetzt gilt es sie zu erreichen.

Zum Auftakt müssen die Günzburgerinnen zur Talentschmiede nach Ismaning. Dabei fehlt den Weinroten vom Stammpersonal krankheitsbedingt nur Judith Deutschenbauer. Trainer Mayer wird beim Auftakt ebenfalls nicht zur Verfügung stehen.

Anpfiff ist um 16:30 Uhr in der „Hölle-Süd“, wie die Ismaningerinnen ihre eigene Halle nennen.
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