VfL Handball: Vorschau Seniorinnen + Senioren

Günzburgs Handballdamen können schon am kommenden Wochenende die Voraussetzungen dafür schaffen auch in der kommenden Landesliga Runde vertreten zu sein. Am Samstag haben die Weinroten erstmals die Chance das Abstiegsgespenst nun endgültig aus der Rebayhalle zu verscheuchen.

Grundvoraussetzung dafür ist allerdings ein Sieg der Günzburgerinnen über die HSG Würm Mitte bei gleichzeitigen Niederlagen der Konkurrenten aus Oberhausen und Waltenhofen. Oberhausen spielt beim Spitzenreiter und Waltenhofen trifft im direkten Abstiegsduell auf stark verstärkte Ismaningerinnen, die noch am vergangenen Samstag von den Legostädterinnen besiegt wurden. Sollten alle drei Fälle eintreten, dann sind die VfL Damen durch und können die restlichen Partien ganz befreit aufspielen.

Allerdings sind die Gäste aus dem Würmtal nochmal ein ganz dicker Brocken für die Mayer/Jekel Schützlinge.
Auch Würm- Mitte zählt wie Imaning zur Talentschmiede Bayerns. Zahlreiche Talente hatten schon den Sprung in höhere Ligen geschafft und sind seit Jahren bei Bayerischen Meisterschaften im Jugendbereich nicht mehr wegzudenken. Einige Talente davon spielen ebenfalls mit Doppelspielrecht in der A Jugend-Bundesliga für Ismaning und Torhüterin Madalena Frey trägt sogar das Trikot der Jugendnationalmannschaft. Dass die Würmerinnen, die momentan einen Platz vor den Günzburgerinnen (Platz 7) rangieren, sehr stark sind, musste auch am vergangenen Wochenende der Spitzenreiter erfahren. Da hatten nämlich die Spielerinnen von Claus Lohmann der HSG Dietmannsried eine ordentliche Packung (32:24) verpasst.

Im Hinspiel kassierten die Günzburgerinnen eine deutliche 29:21 Niederlage und wollen sich diesmal gegen die Gäste besser präsentieren. Dabei können die Einheimischen auf alle Spielerinnen wieder zurückgreifen um vielleicht doch schon vorzeitig die Liga zu sichern.

Anpfiff in der Günzburger Rebayhalle ist um 17:30 Uhr.


Männer 1


Am Samstag um 19.30 Uhr empfängt der Tabellenzweite VfL Günzburg den Tabellendritten TV Gundelfingen zum bedeutungslos gewordenen letzten Meisterschaftsspiel.
Lange sah es so aus als würde erst am letzten Spieltag die Meisterschaft entschieden werden, doch zu stabil war der frisch gebackene Landesligaaufsteiger TSV Göggingen, Außerdem verloren die Gundelfinger ihre letzten beiden Begegnungen und auch der VfL brachte nur einen Punkt aus Gersthofen mit.
Immerhin ist dem VfL mit drei Punkten Vorsprung auf die Gäste die bedeutungslose Vizemeisterschaft nicht mehr zu nehmen, nach teilweise acht Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze wenigstens ein kleiner Achtungserfolg für das jüngste Team der Liga. Mit dem TVG kommt die Überraschungsmannschaft der BOL, zumindest Schwabmünchen und Aichach waren vor der Saison höher eingeschätzt worden. Mit herzerfrischendem Tempohandball überholte das Team aus der Nachbarschaft die Mitfavoriten im Laufe der spannenden Saison und konnte sein attraktives System zumeist 60 Minuten durchsetzen. Das gelang ansonsten nur dem Meister, sie schafften es ergebnisunabhängig über die ganze Spielzeit gut 6:0 zu decken.
Beim VfL Günzburg wird Tizian Schmid fehlen. Er musste nun doch an der Hand operiert werden.
Von der A-Jugend werden nur die Spieler des älteren Jahrganges eingesetzt, die Jüngeren pausieren für die Bundesligaquali nach Ostern.
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