VfL Handball: Vorschau Seniorinnen + Senioren

  Zu einer weiteren Begegnung, nach der der VfL Günzburg immer noch den stark bemühten allerletzten Strohhalm zur Landesligaluft in Händen halten will, geht es am Sonntag, wenn die Weinroten beim Tabellenvierten TSV Schwabmünchen ihre Visitenkarte als beste Rückrundenmannschaft abgeben müssen (Spielbeginn: 16:30 Uhr). Das vom ehemaligen Niederraunauer Trainer Holger Hübenthal trainierte Team, hatte bis vor kurzem alle Trümpfe zum Aufstieg in den eigenen Wurfhänden. Verlor aber die letzten beiden Begegnungen. Zuerst mit 26:28 zu Hause gegen Tabellenführer Göggingen und letzte Woche negativ sensationell mit dem gleichen Ergebnis in Mering, wobei auch Günzburg weiß, dass dort die Erfolgstrauben ganz oben unter der Decke hängen. Und man sich sehr strecken muss.

Mit 8:8 Punkten in der Rückrunde sind die Sonntagsgastgeber damit urplötzlich aus dem Titelrennen, wenn nicht mehrere Handballunwahrscheinlichkeiten gleichzeitig eintreffen. Drei Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze bei noch drei ausstehenden Begegnungen sind nicht mehr aufzuholen. Hauptgrund für den Leistungsabfall dürfte die Verletzung von Peter Bürgle sein, der in Personalunion Spielmacher und Abwehrhirn war.

Der VfL Günzburg weiß aus der Geschichte seiner Aufholjagd, dass jede BOL-Begegnung für ein so junges Team, das sich gerade erst findet, eine große Herausforderung darstellt und nur mit letztem Einsatz gewonnen werden kann. Die unberechtigte Sperre von Andi Konopa ist abgelaufen, so dass der körperlich stärkste und erfahrenste Rückraumspieler endlich wieder mit von der Partie ist. Eventuell kann auch Torwart Tobias Heinrich nach überstandenem Muskelfaserriss wieder eingesetzt werden. Ansonsten gibt es keinerlei Grund zum Jammern, die A-Jugend ist spielfrei und somit steht der größte und ausgeglichenste Kader der Liga zur Verfügung. Aus eigener Kraft kann der VfL noch nicht aufsteigen, mit derzeit 28:10 können aber noch 34:10 Punkte erreicht werden. Dazu gehört der erfolgreiche Kampf und die Punkte in Schwabmünchen - das ist die nächste schwere Etappe.

Damit der Meisterschaftszug nach der Begegnung weiter auf der Strecke zwischen Augsburg-Gundelfingen-Günzburg hin- und herfährt, wird für Fans ein Schienenersatzverkehr nach Schwabmünchen eingerichtet um Betriebsstörungen in der Tabelle zu vermeiden. Der sogenannte Fanbus fährt am Sonntag um 14.00 Uhr an der Günzburger Rebayhalle ab. Getränke sind an Bord, Lärminstrumente müssen mitgebracht werden. Anmeldungen bitte an Siggi Walburger oder Thomas Groß.


Damen 1

Nach dem Überraschungssieg gegen den Spitzenreiter aus Dietmannsried haben es die Weinroten am kommenden Wochenende wieder mit einer Mannschaft aus dem Allgäu zu tun. Das junge VfL Team trifft beim Auswärtsspiel am Samstagabend auf die SG Waltenhofen/Kottern.
Die Allgäuerinnen belegen momentan einen Abstiegsrang. Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit für die Günzburgerinnen und wurde deutlich mit 30:22 gewonnen. Somit dürften die Rollen nach dem Sieg gegen den Tabellenführer aus Dietmannsried klar verteilt sein. Der Sieg beflügelt und gibt weiterhin Selbstvertrauen für die restlichen sechs verbleibenden Partien, um auch in der kommenden Saison in der Landesliga vertreten zu sein.
In Waltenhofen treffen die Günzburgerinnen jedoch auf eine kämpferische Mannschaft, die noch alles geben wird um den Abstieg zu verhindern. Selbst ein Trainerwechsel hatte nach der Winterpause stattgefunden, um alle Möglichkeiten in Erwägung zu ziehen. Seitdem hatten die Allgäuerinnen reichlich gepunktet. Schaut man sich die Rückrundentabelle genauer an, dann fällt auf, dass Günzburgs nächster Gegner sich stark im Aufwind befindet und laut Rückrundentabelle den 4. Tabellenplatz inne hat. Nur gegen die ersten drei Teams der Tabelle gab es Niederlagen. Auch mit dem Spitzenreiter aus Dietmannsried lieferten sich die Spielerinnen von Pierre Korduletsch im Allgäu-Derby einen heißen Kampf und wurden erst zum Ende hin mit 25:27 besiegt.
Trainer Robert Mayer warnt eindringlich davor die SG Spielerinnen zu unterschätzen: „In Dachau waren wir in einer ähnlichen Situation und haben im Anschluss verloren. Bei der ausgeglichenen Liga kann jeder jeden schlagen, deshalb müssen wir sehr aufpassen, in Waltenhofen nicht den gleichen Fehler zu machen wie in Dachau.“
Nur ein Sieg bringt die Günzburgerinnen weiter. Sollte gegen alle Mannschaften die hinter den Weinroten liegen gepunktet werden, dann zählt das aufgrund der besonderen Konstellation der Tabelle fast schon doppelt.
Anpfiff in der Waltenhofner Mehrzweckhalle ist um 18:15 Uhr.

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