VfL Handball: Vorschau Seniorinnen + Senioren

  Vier Spieltage vor Saisonende empfängt der Tabellenzweite VfL Günzburg am Sonntag um 18.00 Uhr (!) den Tabellenführer TSV Göggingen. Sicher das Spitzenspiel der Liga, für den VfL Günzburg aber auch der letzte Strohhalm um vielleicht doch noch in dieser Saison in die Landesliga aufzusteigen. Der VfL muss das "Spiel der Saison" dazu unbedingt gewinnen, denn die Schützlinge von Gästetrainer Jürgen Goldschmid haben drei Punkte Vorsprung. Ein Sieg allein genügt also noch lange nicht, die Augsburger müssten noch einmal stolpern. Weitere schwere Gegner wie den TV Gundelfingen und den TV Bobingen hätten sie noch. Auch der VfL hat danach noch drei Endspiele, vorausgesetzt er gewinnt. Nur dann bleibt die Liga spannend und die Meisterschaft wieder komplett offen, denn die Schwabmünchener und Gundelfingen lauern als Günzburg-punktgleich auf das Sonntagsergebnis. Nur ein Günzburg-Sieg, hält die Meisterschaft offen. Zumindest in der BOL-Spitzengruppe dürfte sich der VfL an diesem Wochenende ungewöhnlicher Beliebtheit erfreuen.
Der TSV Göggingen setzt auf Routine. Defensiv mit einer hohen 6:0-Deckung wie aus der guten alten Zeit, dahinter mit Egon Graf ein Torwart, der auch schon Gummersbacher Bundesligaluft schnupperte. Nach vorne wird eher ein gemächlicher Spielaufbau bevorzugt, wenn sich nicht doch klare Gegenstoßmöglichkeiten ergeben. Die rechte Angriffsseite ist die beste der Liga und im Rückraum wird mit sehr viel Anlauf gearbeitet - besonders auf der linken Seite - ebenfalls ein Zeugnis erfolgreicher Handballvergangenheit. Ganz anders der VfL: Er agiert schnell, manchmal eben auch zu schnell. Geduld wird ein Erfolgsgeheimnis sein und Schnelligkeit, nicht mit leicht angezogener Handbremse, sondern bedingungslos. Im Hinspiel entzauberten die Routiniers die jugendliche weinrote Handballeuphorie. Nur 40 Minuten hielten der VfL mit, danach setzte es eine Sechs-Tore-Niederlage, der einzig deutliche Punkteverlust.
Viel wird vom A-Jugend-Rückraum abhängen, besonders von Michael Jahn. Er muss Andi Konopa, der in eine Sperre hineinverwechselt wurde, komplett ersetzen. Wie wichtig den VfL-Verantwortlichen das Spiel ist, zeigt, dass beim Samstagspiel der A-Jugend in Pforzheim Nico Jensen, Michael Jahn, Daniel Jäger und Raphael Groß geschont werden. Nur dieser allerletzte Strohhalm; der bei ehemals acht Gögginger Punkte
Vorsprung nur noch von den kühnsten Optimisten aus den Tiefen des Mittelfeldes ganz oben an der Tabellenspitze erahnt werden konnte, nährt die kühne Landesligahoffnung.Zum Gewinnen bedarf es einer Saisonbestleistung, die ist geplant.


Damen 1


Nach zweiwöchiger Spielpause steigen Günzburgs Handballdamen wieder in den Spielbetrieb der Landesliga Süd ein. Um 19:30 Uhr treffen die Weinroten auf den unangefochtenen Spitzenreiter HSG Dietmannsried-Altusried.

Die bärenstarken Allgäuerinnen warten mit einer makellosen Bilanz auf und werden sich den Titel allem Anschein nach nicht mehr nehmen lassen. 37:3 Punkte haben die Schützlinge von Trainer Christian Huttner auf ihrem Konto und ihr Torverhältnis ist ebenfalls beeindruckend. Im Schnitt werfen die Allgäuerinnen 35 Tore und deklassieren ihre Gegner meisten mit 10 Toren Unterschied. Trainer Huttner hat sich die letzten Jahre eine Mannschaft geformt, deren Ziel lautet: Bayernliga.
Auch das Hinspiel war am Ende eine klare Angelegenheit für den Spitzenreiter. Nach einer guten Leistung und ausgeglichenem Spielverlauf gönnten sich die Günzburgerinnen eine kleine Schwächephase, die von der HSG mit einem 9:1 Lauf quittiert wurde. Am Ende mussten sich die VfL Damen trotz guter Leistung mit 36:28 sehr deutlich geschlagen geben. Die Rollen sind also klar verteilt und alles andere als ein Sieg des Spitzenreiter wäre eine faustdicke Überraschung.

Nach der Niederlage gegen Dachau am letzten Spieltag und einer weiteren Niederlage am Samstag gegen den Spitzenreiter würden die Weinroten wieder im direkten Abstiegskampf stehen.
"Wenn wir 60 Minuten an unsere Leistungsgrenze gehen und uns keine größeren Fehler erlauben, können wir auch gegen Mannschaften wie Dietmannsried mithalten. Ob es dann am Ende reicht, wird man sehen“, so Trainer Harald Jekel sehr zuversichtlich.

Der Trainingsbetrieb wurde auch während den Faschingsferien aufrecht erhalten und war fast immer vollzählig besucht. Auch Torhüterin Lisa Gremmelspacher ist von ihrem Auslandsaufenthalt zurückgekehrt. Somit dürften die Günzburgerinnen topfit sein um sich mit dem „Topfavoriten“ messen zu können. Zum Wiedersehen kommt es dabei mit Franziska Steinecke, die ihre handballerische Ausbildung in Günzburg genossen hatte und sich aufgrund ihres Studiums den Allgäuerinnen angeschlossen hat.

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