VfL Handball: Vorschau Seniorinnen + Senioren

  Der VfL Günzburg freut sich seinen Handballfans das Derby gegen den SC Ichenhausen nach einer Aufholjagd im Spielbetrieb doch noch als Spitzenspiel präsentieren zu können. Als Vierter mit 20:8-Punkten sind die Weinroten vom Tabellenzweiten SCI (21:5-Punkte) zumindest wieder in der Nähe der Tabellenspitze.

Gemeinsamkeiten gibt es auf den Trainerstühlen, sowohl Klaus Hornung als auch Stephan Hofmeister haben ihr Handball-Einmaleins in der Rebayhalle gelernt als sich dort Bundesligastars die Türen öffneten. Die Mannschaften könnten ansonsten unterschiedlicher nicht sein: Die Königsblauen verfügen über eine seit vielen Jahren eingespielte Mannschaft, die sich ohne Verlust im Rückraum verstärken konnte. Spielmacher Tobias Steck, der mit Steve Rennert vor vielen Jahren in der VfL-Jugend auf Bayernligakurs war, hält den spielerischen Leitfaden seines Teams fest in Händen. Die Stärke ist die Routine und auch das Verhältnis von Größe und Kampfgewicht.

Ganz anders der VfL: Die Mannschaft ist jung, und neu zusammengesetzt. Konstanten der letzten Jahre sind lediglich Steve Rennert, der Erlanger Student Andreas Konopa, Tizian Schmid, Julian Rothbauer und Axel Leix, davon sind Vier gerade Anfang 20. Dazu kamen Spieler aus der Zweiten, zwei Neuzugänge und aktuelle A-Jugendliche.
Das Ziel ist klar: Die tolle Jugendarbeit braucht eine Männermannschaft auf Verbandebene. Der Weg ist schwer. Wegen des Jugendbundesligahypes musste zweigleisig erfolgsorientiert trainiert werden. Bis Weihnachten gab es weitestgehend kein Mannschaftstraining der "Ersten". A-Jugend und Männerteam trainierten in gleichen Taktikmodulen, die dann erst beim Punktspiel zusammengesetzt wurden. Das reichte in der Hinrunde dreimal ganz knapp nicht, so auch bei der Ein-Tore-Niederlage in der Ziehank-Halle. Der Aufstieg bleibt trotz aller Jugendlichkeit,wichtig. Die Stärke sind die Schnelligkeit und eben die Jugendlichkeit, sie ist auch Segen.

Der Ausgang ist wie bei jedem Derby offen und verdient deswegen schon großen Zuschauerzuspruch. Beide Teams werden zuversichtlich antreten.
Die Ichenhausener haben ihr letztes Spiel Mitte November gegen Gundelfingen verloren, die Günzburger Ende November gegen Schwabmünchen. Danach wurden auch kniffligste Handballschlachten in nervenaufreibenden Schlussphasen erfolgreich geschlagen, so auch am vergangenen Wochenende als die weinroten Fahnen nach dem 27:31 in Mering und die königsblauen nach dem 26:24 freudig geschwenkt werden konnten. Das gibt Selbstvertrauen.

Nachbarschaftsduelle werden wegen des großen Zuschauerzuspruchs in Zeiten moderner Sportlichkeit genutzt die eigene Sportart gemeinsam in einem fair umkämpften Gegeneinander darzustellen. Handballderbys werden so zum Schaufenster der "Faszination Handball". Beiden Teams gelang das schon im Hinspiel, als sich der VfL nach tollem Kampf gegen einen an diesem Tag noch stärkeren Gegner mit einem Tor geschlagen geben musste. Ganz Wenigen aus dem Umfeld gelang dies nicht, ihnen merkte man an, dass sie aus den Zeiten kalter Handballkriege übrig geblieben und wieder aufgetaucht sind als der Gegner noch der böse Feind war, nur weil er andere Farben trug.

Diesmal spuken sie schon im Vorfeld. Gerade weil einige Ichenhausener Jugendliche gern gesehene und wichtige Mitspieler in VfL-Jugendmannschaften sind Ausdruck einer armen Gesinnung. Den Handballspaß und den Stolz auf das eigene Team werden die ganz wenigen Ungeister nicht nehmen können.

" Vielleicht verstehen dann die ewig gestrigen dass diese Jugendspieler wie einst Tobi Steck und die viele Anderen, die beim SCI gespielt haben und eine Ausbildung in Günzburg genossen haben. Vermutlich können diese Spieler dann auch mal das Gerippe der eigenen Mannschaft stellen, das wird anscheinend bei einigen wenigen immer noch nicht wahrgenommen ", so Robert Mayer, der schon selber ein Königsblauer war.

Der VfL Günzburg freut sich auf die Ichenhausener Mannschaft und ihre Fans am Samstag um 19.30 Uhr in der Rebayhalle im Aufstiegskampf begrüßen zu dürfen und hofft auf einen Sieg, ein paar Kilometer Günz-aufwärts dürfte das genau umgekehrt sein. Genau so muss ein Spiel angerichtet sein. Das Derby kann los gehen!



Damen 1

Nach dem überzeugenden Sieg am vergangenen Samstag gegen den ehemaligen Titelaspiranten aus Ingolstadt wollen Günzburgs Damenmannschaft sich die nächsten Punkte gegen den TSV Marktoberdorf sichern. Dass diese Aufgabe möglich ist zeigt der Blick auf die Tabelle.
Die Gäste aus dem Allgäu rangieren auf dem 8. Tabellenplatz und befinden sich damit in unmittelbarer „Schlagdistanz“ der Günzburgerinnen. Das Hinspiel endete mit einem alles gerechten Unentschieden und war der Beginn der Aufwärtstendenz der Weinroten nach der Niederlagen Serie zu Beginn der Saison.
Die Allgäuerinnen verfügen über eine Mannschaft, die in Punkto Erfahrung und körperlichen Vorteilen dem jungen VfL-Team überlegen sein dürfte.
Die Schützlinge von Meistertrainerin Kristina Csajkovits hatten am vergangenen Wochenende beim Derby gegen Dietmannsried, den Spitzenreiter fast am Rande ihrer ersten Niederlage (20:22). Dadurch kommen die Marktoberdorferinnen mit gestärktem Selbstvertrauen in die Günzburger Rebayhalle.
Da auch die Günzburgerinnen mit ihrem Sieg gegen Ingolstadt positive Erfahrungen gemacht haben, und es dabei bis ins regionale Ingolstädter Fernsehen gebracht hatten, dürfte das Spiel der unmittelbaren Tabellennachbarn sich zu einer interessanten Partie entwickeln.
Fehlte noch am vergangenen Wochenende Trainer Robert Mayer, so müssen die Einheimischen diesmal laut Ingolstadts Fersehbeitrag auf „ Günzburgs Handball-Flüsterer„ Harald Jekel verzichten.
Ansonsten kann Mayer auf seinen kompletten Kader zurückgreifen um dann vielleicht die erfahrenen Marktoberdorferinnen mit jugendlicher Spielfreude zu besiegen. Es wird auf alle Fälle keine leichte Aufgabe, möglich ist sie aber allemal.

Anpfiff ist um 17:30 Uhr in der Günzburger Rebayhalle. Im Anschluss findet das ewige Derby der Männer zwischen dem VfL und dem SC Ichenhausen statt, welches für volle Ränge sorgen wird.

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