VfL Handball: Vorschau Seniorinnen + Senioren

Am Samstag um 19.30 Uhr treten die Günzburger Handballer beim ungeschlagenen Tabellenführer TSV Göggingen an. Ein wenig überraschend für die BOL-Experten, aber völlig verdient stehen die Schützlinge von Jürgen Goldschmidt auf dem Platz an der Tabellensonne. Mit dem TSV Aichach und dem TSV Schwabmünschen wurden bereits zwei Aufstiegsfavoriten in der alt-ehrwürdigen Anton-Betzler-Halle geschlagen. Beim 24:21-Sieg gegen den TSV Schwabmünchen am vergangenen Samstag bewiesen die Augsburger ordentlich Stehvermögen, war die Partie doch bis in die Schlussphase hart umkämpft.

Da die Günzburger spielfrei waren, saß ein Großteil der Mannschaft beim BOL-Spitzenspiel auf der Tribüne und beobachtete den Gegner. Zusätzliche, wertvolle Informationen erhielten die Weinroten von Hofmeister-Vorgänger Bernd Dunstheimer, der dem VfL nach wie vor eng verbunden ist und den Augsburger Handball bis ins Detail kennt: Ein erfahrenes Team mit einigen groß gewachsenen Abwehrspielern wartet auf die Donaustädter. Außerdem ist nach den jüngsten TSV-Erfolgen Euphorie in die Halle zurückgehkeht, die nach einigen kargen Jahren dem Verein, mit dem im letzten Jahrtausend Jörg Löhr und Harald Schweizer Deutscher A-Jugendmeister wurden, gut tut. Die Erfolgstrauben werden hoch hängen, unmöglich ist die Lese aber nicht.
Der VfL hat auswärts seine beiden schwierigen Begegnungen zwar unglücklich, aber selbst verschuldet mit jeweils einem Tor verloren. Alle anderen Spiele wurden Haus-hoch gewonnen. Für Günzburg wird es Zeit endlich einmal auswärts eine hohe Hürde zu nehmen, sonst fährt der Meisterschaftszug nur noch in Augsburg herum. Alle Spieler sind kerngesund, lauffreudig und bei bester Laune. Die Aufstellung wird trotzdem schwierig, weil Männerspitzenspiel am Samstagabend und A-Jugendabfahrt am Sonntagmorgen um 6.30 Uhr zu einem harten Kampfspiel überhaupt nicht zusammen passen. Außerdem wird die A-Jugend von der Grippe gejagt.
Egal wer hinfährt, die BOL-Runde wird in Günzburg als Landesliga-Quali gesehen. Die Bundesligaquali war noch schwieriger und wurde bewältigt.



Damen 1



Nach dem guten Auftreten vergangene Woche im BHV Pokal gegen den 1.FC Nürnberg haben die Weinroten die nächste schwere Aufgabe vor sich.
Da kommt nämlich mit dem Reserveteam vom TSV Ismaning ein Ableger von Bayerns Talentschmiede Nummer 1, in die Günzburger Rebayhalle.
Die Spielerinnen der " Hölle-Süd" sind seit vielen Jahren im weiblichen Bereich das Aushängeschild in Bayern. Zahlreiche Auswahlspielerinnen und Auswahlspieler,
bis hin zur A-Nationalmannschaft haben den Ismaninger Talentschuppen schon verlassen (Quelle: Homepage TSV Ismaning).

Die "Isis" verfügen über drei Damenmannschaften die allesamt sehr jung sind. Die Erste war noch im letzten Jahr in der 3.Liga vertreten und steht momentan in der Bayernliga auf dem 2. Platz. Wer in Bayern im Jugendbereich mal Meister werden will, der muss zuerst an den Ismaningerinnen vorbei. Die A1 Jugend spielt in der Bundesliga, steht dort auch auf dem zweiten Platz und spielte in der vergangenen Saison um die deutsche Meisterschaft mit. Die A2 ist ebenfalls in der Bayernliga vertreten und würde sehr warscheinlich so manches Erwachsenenteam überrennen. Das zeigt auch ganz deutlich, auf welches Potential der Münchner Vorstadtverein zurückgreifen kann.

Wer von den Talenten im Reserveteam spielt, ist aufgrund der Doppelspielrecht-Regelung Woche für Woche ein reines Lotteriespiel, denn die jungen Talente werden dabei in allen drei Mannschaften (Damen 1+2 und Bundesliga-Team) eingesetzt. Da das Bundesliga-Team am Wochenende kein Spiel hat, ist mit einer starken jungen Ismaninger Truppe zu rechnen, die größtenteils mit im Reserveteam eingesetzt werden. Sollte dabei Münchens Talentschmiede aus dem Vollen schöpfen, dann können sich die ganz jungen Günzburger Jahrgänge Annelie Galgenmüller, Catherina Harder und Daniela Stoll auch mit zahlreichen gleichaltrigen Bayernauswahl-Spielerinnen messen, bis hin zu Christine Königsmann und Magdalena Frey, die sogar im Aufgebot des DHB stehen.

Nichtsdestotrotz geben sich die Weinroten gegen Ismaning selbstbewusst. "Wir haben gerade einen Lauf und finden immer besser zusammen", berichtet Kapitän Franzi Aust. Das ehemalige Günzburger Talent ist die letzten Jahre zu einer festen Größe gereift und ist im Team der Günzburgerinnen unverzichtbar.
Nach der zuletzt gezeigten Leistung, ist ein Sieg gegen den momentanen Achtplatzierten realisierbar und auch dringend notwendig um weiterhin Punkte zu sammeln.
Einfach wir es gegen die Gelbschwarzen mit Sicherheit nicht. Um einen weiteren Sieg zu landen muss bei den VfL Damen alles passen und es geht nur über den nötigen Einsatz und Willen. Bei einem doppelten Punktgewinn könnten sich die VfL Damen bei einer günstigen Konstellation nochmals um zwei Plätze verbessern.
Anpfiff ist um 19:30 Uhr.

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