VfL Handball: Vorschau Juniorinnen + Junioren

  Das Schwabenderby mit Erstliga-Vergangenheit ist Höhepunkt und Abschluss eines Dreifach-Derbywochenendes. Natürlich wollen WIR die Derby-Punkte, wir wollen aber auch ein guter Gastgeber sein. Heute schon: Ein herzliches Willkommen in Günzburg





Am Sonntag um 17.00 Uhr empfangen die Günzburger Bundesligahandballer FRISCH AUF Göppingen zum Schwabenderby. Unvergessen die Begegnung der letzten Saison, als "Jensen Jäger & Co" vor über 800 Zuschauern nach einer euphorischen Leistung den haushohen Favoriten mit 30:25 besiegen konnten. Es blieb der einzige Sieg gegen ein Top-Sechs-Team und war neben dem Auswärtssieg bei der HSG Würm-Mitte Saisonbestleistung einer tollen Mannschaft.

Dem Nachfolge-Team gelang mit dem Sieg gegen die JSG Echaz-Erms bereits seine ganz persönliche Sensation und 5:5-Punkte aus den letzten Spielen zeugen von guter Ankunft in der Eliteliga. Der VfL kann mitspielen, besonders die Rückraumspieler Jannik Staiger und Pascal Buck haben in den letzten Wochen große Fortschritte gemacht und bewältigen ihre neuen verantwortungsvollen Aufgaben im Team mittlerweile auf Bundesliga-Niveau. Gegen eine Mannschaft wie FRISCH-AUF Göppingen bleibt der BOL-Nachwuchs aber krasser Außenseiter. Die Wechselwirkungen zwischen Erstliga-Mannschaft und gut organisiertem Nachwuchscenter kann der VfL Günzburg mit noch so viel Fleiß und akribischen Analysen nicht wettmachen. Das Spielerreservoir der Württemberger ist zudem unerschöpflich. Praktisch jeder Jugendspieler aus dem Nachbar-Bundesland träumt von einer Karriere wie Nationalspieler Mimi Kraus: Vor ausverkaufter EWS-Arena gegen den THW Kiel spielen. Ab der C-Jugend strömen die Talente zu Frisch-Auf. Das Aushängeschild der dortigen Jugendarbeit ist die A-Jugend. Sechs Auswahlspieler kommen sonntags in Grün und Weiß.

Das Team um Trainer Gerd Römer wird am Ende wieder unter den ersten Sechs stehen. Nur gegen die "Schränke aus Saarlouis" und die Top-Favoriten aus Pforzheim und Kronau wurde verloren, der Rest deutlich gewonnen. Das ergibt 10:6-Punkte und einen tollen vierten Platz. Frisch-Auf wird hoch motiviert an die Donau fahren. Bundesliga-Auswärtsspiele in Günzburg bereiten allen Gästen große Freude - ein derartiges Publikum in der JBLH ist einmalig. Bei Frisch-Auf ist die Mannschaft ein ganz kleiner Bundesligist. Im öffentlichen Interesse hinter einer Erstliga-Damen- und - Herrenmannschaft kaum wahrnehmbar. Bei Heimspielen ungerecht vernachlässigt und oft ziemlich allein in der riesigen Arena. Da ist in Günzburg komplett anders:

Sage und schreibe 1100 Zuschauer kamen zum letzten Doppel-Heimspieltag als das BOL-Team den SCI empfing und die A-Jugend das Konstanz besiegte. Dieser Rekord könnte an diesem Dreifach-Derby-Wochenende (die B-Jugend empfängt ab 15:00 Uhr zum Bundesligavorspiel den TV Lauingen) gebrochen werden. Viele Ehrenamtliche, Spieler und Eltern werden unter der Regie der Familien Groß und Nief bemüht sein jedem Einzelnen ein guter Gastgeber zu sein. Eine echte Herausforderung dürfte auch auf den neuen Hallensprecher Domagoj Plesa zukommen, danach dürfte er auch für Großveranstaltungen geeignet sein:

Viele ehemalige VfL-Handballer haben sich angekündigt, die Günzburger Blechbätscher kommen, ganze Jugendteams aus Vöhringen, Blaustein und Langenau stehen auf der Gästeliste, für Kooperationsschulen und Günzburger Sportvereine gab es Freikarten. Aus guter Tradition wurden die Deffinger Asyl-Gäste eingeladen und erstmals sorgen Cheerleader für zusätzliche Stimmung. Der SC Vöhringen hat in seiner Handballabteilung eine eigene Cheerleader-Gruppe: Die Wild Cats Cheerleader. Sie heizen sonst die Vöhringer Oberliga-Heimspiele an, traten aber auch schon beim Fußball in Illertissen auf.

Die Handballer vom VfL Günzburg sind in allen Bereichen gut vorbereitet und freuen sich sehr auf das Derbywochenende.
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