VfL Handball: Vorschau Juniorinnen + Junioren

Mit der JSG Echaz-Erms tritt am Sonntag um 17.00 Uhr geballte württembergische Handballmacht auf. Hinter den schlichten Flußnamen Echaz und Erms, verbergen sich die Traditionsvereine VfL Pfullingen an der Echaz gelegen (ein Jahr Erst- und sehr viele Jahre Zweitligist) und der TSV Neuhausen/Erms, derzeit 2. Bundesliga - während die Pfullinger in der vierten Liga um Anschluss an den höheren Leistungsbereich ringen.. Um die Jugendarbeit für den Spitzensport zu optimieren sprangen kluge Vereinsverantwortliche über ihren Schatten und bündelten die Kräfte. Die JSG wurde zum Erfolgsmodell und verfügt allein über drei männliche C- und D-Jugendmannschaften, eine zweite, leistungsstarke männliche A-Jugend spielt in der Württemberg-Oberliga. Viele württembergische und deutsche Auswahlspieler lernen dort ihr Handball-Einmaleins. Handballzustände wie im Schlaraffenland, unvorstellbar für bayrische oder gar schwäbische Verhältnisse. Die Jugendspielgemeinschaft verfügt damit in etwa über so viele A-; B und C-Jugendmannschaft wie der gesamte Landkreis Günzburg. Nur sind sie viel leistungsstärker.

Das Aushängeschild der stolzen Gäste ist der A-Jugendjahrgang, der sich nun in der Rebayhalle vorstellt. Das Team um Nationalspieler Daniel Schliedermann, der übrigens aus Ehingen stammt (nur um das Einzugsgebiet zu beschreiben), qualifizierte sich vor zwei Jahren als B-Jugend für das Deutsche Viertelfinale. Ein Traum den die Gäste diese Saison auch haben. Vier Teams mit bislang zwei Minuspunkten haben sich durch starke Leistungen auf das Favoritenschild für die Plätze 1 und 2 gehoben, die am Ende zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft berechtigen: SG Kronau/Östringen, JSG Balingen, SG Pforzheim und eben die JSG Echaz/Erms. Am ersten Spieltag erlebten die feinen Handballtechniker bei den Junglöwen ein 37:29-Debakel. Der Stachel saß tief, dann ging es allerdings von Schützenfest zu Schützenfest, am vergangenen Wochenende war die HSG Konstanz mit 38:29 dran.

Beim VfL Günzburg freut man sich auf den starken Gegner. Die Zuschauer werden keinen Krafthandball wie letzte Woche von den "Schränken aus Saarlouis" sehen, sondern bestens geschulte Technik mit vielen überraschende Würfe und spektakulären Kreisanspiele. Kapitän Philipp Nief hat seine Sprunggelenksverletzung überwunden und brennt auf einen Einsatz am Wochenende. Und endlich ist auch Lars Braun wieder ins Training eingestiegen. Nach guten Leistungen in der Quali konnte der Rückraummitte noch keine Minute Bundesligahandball auf dem Feld genießen. Lange wird das jetzt nicht mehr dauern, dann kann auch einmal "Dauerspieler" Nico Jensen Verschnaufpausen einlegen oder die Position wechseln. Viele Variationsmöglichkeiten gab es die letzten Wochen nicht. Die Mannschaft wird alles geben.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.