VfL Handball: Vorschau Juniorinnen + Junioren

Wie früher zur damaligen Bundesliga-Hochzeit, samstags um 19.30 Uhr, also zur allerbesten Handballzeit, empfängt die Günzburger A-Jugend die HG Saarlouis. Weder an der Saar noch an der Donau werden sich viele daran erinnern, dass der Vorgängerverein, der SC Saargold Lisdorf Mitte der 80er-Jahre beim zweiten Günzburger Erstliga-Aufstieg schon einmal In der Rebayhalle zu Gast war.

Der Zweitliga-Nachwuchs befindet sich mit 4:6-Punkten im Tabellenmittelfeld. Das liest sich erst einmal "machbar", Leichtgewichte gibt es aber in der Südgruppe diese Saison keine. Just am letzten Wochenende bewiesen das die spielstarken Saarländer als sie die schier Unschlagbaren Junglöwen der SG Kronau/Östringen, einem der Favoriten auf die Deutsche A-Jugendmeisterschaft, beim 28:29 am Rande einer Niederlage hatten. Besonders in der ersten Hälfte sahen die "jungen Löwen" richtig alt aus. Bekanntester Mann bei den Gästen ist Trainer Danijel Grgic, ein 25-facher ehemaliger kroatische Nationalspieler. Er kam als Champions-League-Teilnehmer von Badel Zagreb nach Deutschland. Seine letzte Spielerstation war in Saarlouis, wo er von 2006 an bis 2014 spielte. Als lebendes Handballdenkmal gibt er nun sein Fachwissen weiter.

Die wichtigste Nachricht für die A-Jugend kam am Montag, als Dr Gerd Wieja aus Ulm Daniel Jäger erklärte, dass seine Schulter voll belastbar sei. Dem Lauinger Kreisläufer und dem gesamten VfL Günzburg ging es danach deutlich besser. Trainer Hofmeister warf die Notlösungen D und E erst einmal begeistert in den Mülleimer.
Die A-Jugend des VfL Günzburg hat die Bundesliga-Aufgabe voll angenommen. Neben drei Handball- einer Fitnesseinheit wurde der Bereich Videoanalyse vor und nach den Spielen deutlich ausgeweitet. Auch dabei offenbart die Mannschaft eine phänomenale Einstellung: Die Fehler werden nicht als hässlicher Spiegel gesehen, sondern als dicke Chance zur Verbesserung. Schon wenn relativ einfache Dinge wie eine Optimierung der Raumaufteilung nur erlaufen werden, wird der Punkt aus dem grandiosen Neuhausen-Fight" nicht der letzte gewesen sein. Der harte Bundesligaweg ist die Entwicklungschance für die Kampflustigen. Auch am Samstag wird die A-Jugend für die Fans und ihre weinroten Farben alles geben.
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