VfL Handball: Vorschau Juniorinnen + Junioren

Am Freitag um 17.00 Uhr empfängt der VfL Günzburg Bundesliga-Aufsteiger TSV Neuhausen/Fildern Der Drittliga-Nachwuchs vor den Toren Stuttgarts ist großartig in die neue Runde gestartet. Zu Hause konnte gegen die HSG Konstanz und HG Saarlouis gewonnen werden, auswärts verloren die Württemberger nach lange offener Partie bei der HG Oftersheim/Schwetzingen mit 20:16. 4:2-Punkte bedeuten in der noch frühen Tabelle den beliebten 6: Platz - freilich nur eine unbedeutende Momentaufnahme.

Bei der Günzburger A-Jugend häufen sich derzeit die Unannehmlichkeiten. Krankenheiten, Klassenfahrten und die Lösung von orthopädischen Problemen stehen im unerfreulichen Vordergrund. Lars Brauns Sprunggelenksverletzung erwies sich nach drei Wochen Pause als deutlich umfangreicher. Ein Orthopädie-Termin in Heidenheim und ein MRT in Stuttgart eröffneten einen Haarriss im Knochen und eine Knochenmarksprellung. Da heißt es erst einmal abwarten. Daniel Jäger ist heute in Ulm erst beim Orthopäden und dann beim Radiologen. Am Freitag wird zudem Abwehrspezialist Max Schubert fehlen und Jonas Lehr wackelt.

Es wird also wieder eine neue und noch dünner besetzte Mannschaft an den Start gehen. Die Mannschaft wird jede Unterstützung von den Rängen gut gebrauchen können. "Bundesliga" ist für den VfL-Nachwuchs so schon eine riesen Herausforderung, Personal-Variablen stören zunächst einmal erheblich. Auf der anderen Seite gehören sie im Leistungssport. Auch das muss die Mannschaft erst lernen. Gut, dass sie derzeit genügend Gelegenheit dafür bekommt "Kopf in den Sand stecken" ist das falsche Mittel, es ist die Stunde der "neuen Lösungen". Die ersten 25 Minuten in Schwetzingen zeigten, dass es auch einmal ohne Daniel Jäger und Lars Braun geht, wenn es denn unbedingt sein muss. Das ist die Lehre. Ersatz-Abwehrchef Niko Hermann lieferte hinten eine fast Fehler-freie Partie ab und erzielte im Angriff zwei Treffer und holte fünf Siebenmeter raus, eine "Jäger-Quote". Die größte Lücke konnte also vorübergehend gut geschlossen werden. Diese Woche wurde im Training um weitere gute Lösungen gerungen. All das bringt ein Team auch voran und eröffnet den Ersatzspielern Chancen. .

Gegen den TSV kreuzten die Günzburger in der Süddeutschen Bundesligaqualifikation zweimal die Klingen. Beim ersten Mal verlor das Team um die Kapitäne Nico Jensen und Philipp Nief deutlich: Beim zweiten Mal - es war das beste A-Jugendspiel der Saison - scheiterten die Weinroten denkbar knapp in der Verlängerung und mussten so nach Baunatal, während das Filder-Team direkt aufstieg.

Das war damals auswärts in der Neuhausener Egelsee-Sporthalle, am Freitag kann dafür in der Rebaystraße Revanche genommen werden. Das ist trotz aller Schwierigkeiten das einzige sportliche Ziel.
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