VfL Handball: Vorschau Juniorinnen + Junioren

Am Sonntag um 16.00 Uhr treten die Günzburger Handballer bei der HG Oftersheim/Schwetzingen an. Die Handballgemeinschaft setzt seit vielen Jahrzehnten konsequent auf die eigenen Jugend, daher kommt es bei den Männern auch immer einmal zu Auf- und Abstiegen zwischen 2.Bundesliga und Badenliga, derzeit spielt deren Erste in der Baden-Württemberg-Oberliga.

Der Viertliga-Nachwuchs gehört zum Bundesligainventar, nur einmal verpasste er den Aufstieg. In der letzten Saison spielte das Team in der Westgruppe und wurde dort nach ganz schlechtem Start Neunter. Den daraus resultierende Aufstiegskampf absolvierten die Nordbadener in kürzester Zeit: Gleich, als einer von drei süddeutschen Direktaufsteigern, nach nur einer Quali-Runde - wie Kräfte-sparend.

Beide Teams kennen sich: Letzte Saison kreuzten sich die Quali-Wege, dann wurden Vorbereitungsspiele gegeneinander absolviert. Diese Saison traf man sich beim IBOT, dem Internationalen Biberacher Osterturnier. Die HG Oftersheim/Schwetzingen scheiterte dort im Finale an Frisch-Auf Göppingen mit 14:17. Gegen den gleichen Gegner schieden Nief & Co. im Viertelfinale aus. Die Rollen sind also verteilt, das dokumentiert auch die frühe Tabelle. Der Sonntagsgastgeber gewann zweimal, am vergangenen Wochenende deutlich gegen überraschend schwach gestartete Konstanzer (32:18). Günzburg verlor seine Auftaktbegegnungen.

Sicher ausfallen wird Daniel Jäger, der Grad seiner Schulterverletzung ist noch nicht abschließend diagnostiziert, bislang ist nur ein Bruch ausgeschlossen. Die VfL-Verantwortlichen hoffen in der nächsten Woche auf ein abschließendes Ergebnis. Der "Daniel-Jäger-Schreck" im letzten Spiel, als der omni-kompetente Kreisläufer und Abwehrchef verletzt ausfiel, lähmte die Mannschaft gegen den SV Zweibrücken komplett. Ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Führung mehrfach wechselte, "explodierte" von einem 15:17 zu einem unnötigen 23:31-Debakel. Zwar ist das "Günzburger Handball-Industriegebiet" weder sportlich noch persönlich zu ersetzen, im Leistungssport blickt man aber voraus und rückt als Team in schwierigen Phasen noch enger zusammen. Das misslang den sonst Mutigen und sorgte für eine unfreundliche Trainingswoche.

Am Kreis übernimmt Niko Hermann. In der Abwehr müssen die Aufgaben neu verteilt werden. Trainer Hofmeister setzt hier besonders auf die zupackende Art von Energiebündel Max Schubert.

Da auch Lars Braun weiterhin ausfällt wird aus einer schwierigen Aufgabe halt eine sehr schwierige. JBLH ist kein Wunschkonzert und der vorübergehende Ausfall von Leistungsträgern gehört leider dazu. Viele Verletzungen gab es bislang noch nicht, das macht die Situation mal wieder neu.
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