VfL Handball: Vorschau Juniorinnen + Junioren

  Am Samstag um 16.00 Uhr geht es in der JBLH endlich los. Der VfL Günzburg darf den schönen Lohn für den Qualifikationsmarathon bis Baunatal und "Sommerferien in der Rebayhalle" abholen und sich zum zweiten Mal hintereinander mit den besten Deutschen A-Jugend-Mannschaften messen. Ein Großteil der Mannschaft blieb zusammen, aus der eigenen B-Jugend waren Patrick Rösch, Pascal Buck und Jonas Lehr bereits integriert. Von auswärts kamen mit dem Lonseeer Niko Hermann, dem Herbrechtinger Lars Braun, dem Heidenheimer Enrico Peralta und dem Münchner Kindl Moritz Kube vier Spieler dazu. Die B-Jugendlichen Tim Walter und Jonas Geiger führen den harten Kampf von der B-Jugend-Landesliga in die A-Jugend-Bundesliga und haben mittlerweile Anschluss und erste Spielanteile gefunden.

Das zweite Jahr wird für den älteren Jahrgang wie die Kapitäne Nico Jensen und Philipp Nief ein Vorteil im Kopf sein, Punkte bringt das alleine nicht, denn nur die starken Neuhäuser/Fildern sind ein echter Neuling, haben aber dafür etliche Spieler, die auch in der dritthöchsten Männerklasse zum Einsatz kommen werden. An Erfahrung wird es also bei den Gegnern nicht fehlen. Die Liga mit einem bunten Strauß aus Erst- (Göppingen, Balingen, Friesenheim, Rhein-Neckarlöwen) und Zweit- und Drittliga-Nachwuchs ist in Spitze und Leistungsbreite noch einmal deutlich stärker geworden. Das VfL-Team bleibt als BOL-Nachwuchs trotz ständiger Weiterentwicklung der Umfeldbedingungen weinroter Paradiesvogel.

Die haushohen Ligafavoriten heißen Rhein-Neckar-Löwen (Deutscher Vizemeister), SG Pforzheim-Eutingen (Deutscher Halbfinalist) und JSG Echaz-Erms. Zu einem dieser großen Brüder von Goliath geht es am Samstag nach Pforzheim, wenn um 16.00 Uhr in der dortigen Konrad-Adenauer-Halle um die ersten Ligapunkte gerungen wird. Die Gastgeber gehörten letzte Saison zu den besten vier deutschen Teams, ihr B-Jugend-Unterbau war Baden-Württembergischer Meister. Zwei Spieler sind Nationalspieler, zwei weitere nahmen an DHB-Lehrgängen teil und 10 waren auf DHB-Sichtung. Zum Ungleichen: Beim VfL waren lediglich Daniel Jäger und Nico Jensen auf einer solchen Sichtung. Zu allem Überfluss gewannen die Badener in der Vorbereitung auch noch den eigenen ausverkauften Goldcup, die Gegner hießen KIF Kolding, THW Kiel, SG Flensburg, Füchse Berlin usw. - ein "who and who" des Spitzenhandballes. Zu so einem Turnier kann sich der VfL nicht einmal anmelden.

Genau das ist dem VfL-Team aber völlig egal. Die Mannschaft traut sich Elite-Liga zu spielen. Es ist die überragende Qualität der Mutigen, dass sie keine Angst vor großen Namen haben, nur deswegen gibt es das Bundesliga-Wunder in Günzburg. Die Punktetrauben hängen am Samstag so hoch, dass man sie nicht einmal sehen kann. Das nimmt jeden Druck, die Handballtalente können sich ganz auf das Spiel konzentrieren und versuchen am sehr großen Handballriesen rütteln. Schließlich ist schon öfters was Großes umgefallen. Und wenn der große Bruder vom brachialen Goliath stehen bleibt, ist eben alles normal. Nur: DIe Erfahrungen, die die Jungs dabei sammeln, sind die beste Schule für ein erfolgreiches Handballer-Leben und bringen das Team einen großen Schritt weiter zum nächsten großen Ziel: 1. Bundesligasieg 2014/2015.
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