VfL Handball: Vorschau Junioren Bundesliga

Zur ungewohnten Handballzeit, am Samstag ab 13.00 Uhr treten die Günzburger A-Jugendlichen in der EWS-Arena, wo sonst Erstliga-Bälle durch die Halle fliegen zum Schwabenderby bei Frisch-Auf Göppingen an. Die Spiele waren in den zwei Bundesligajahren immer etwas Besonderes, die Trainer Gerd Römer und Stephan Hofmeister sind seit Jahrzehnten Konkurrent und Handballfreund, beim ersten Aufstieg gab es viele Tipps vom Handball-Altmeister für den Neuling, sogar ein Frisch-Auf-Männer-Vorspiel und schließlich zog das frühere Erstligaderby die Zuschauer auch in der JBLH in seinen Bann. Insgesamt 2000 Zuschauer kamen zu den bisherigen zwei Heimspielen in die Rebayhalle. Und auch wenn sich das Publikum in den Weiten der ehemaligen, komplett renovierten, Hohenstaufenhalle, in der Rudi Jahn und Klaus Hornung sowohl als VfL- und spätere Frisch-Auf-Spieler Erstligaspiele absolvierten, immer verläuft, die Stimmung wird auch jetzt am Samstag in Göppingen gut sein.

Der frühe Anwurftermin ergibt sich aus den vielfältigen Verpflichtungen des Frisch-Auf-Nachwuchses. Viele Talente sind mit Doppelspielrechten für ganz unterschiedliche württembergische Vereine sowohl samstags als auch sonntags unterwegs. Damit die Vielspieler sich bis abends noch genügend regenerieren können, ergibt sich der Anpfiff mittags um 13.00 Uhr.

Für die württembergischen Schwaben geht es noch um Alles. Nachdem die Talente des Nachwuchscenters gut in die Runde starteten, besonders auch beim 27:31-Auswärtssieg in Günzburg eine tolle Leistung zeigten, gaben sie aufgrund von Verletzungen, Überlastungen und etlichen Krankheiten zuletzt überraschende Punkte ab, so dass der sechste Platz mittlerweile akut in Gefahr ist. Einen Punkt haben die vielen württembergischen Auswahlspieler noch vor der TSG Friesenheim und der HG Oftersheim Vorsprung, allerdings nachteilig noch ein Spiel weniger zu bestreiten. Das heißt die beiden ausstehenden Begegnungen gegen den VfL und die aufstrebende TSG Friesenheim müssen gewonnen werden, sonst droht der Aufstiegsmarathon. Der VfL darf sich also nicht auf ein lockeres Spiel rund um das Mittagsessen einstellen. Der Nachtisch wäre sonst keine süße "Packung" wie man sie sonst um die Zeit kennt.

Bei Günzburg kamen keine neuen Grippeerkrankungen dazu. Max Schubert und Patrick Rösch werden wohl bis zum Saisonende ausfallen, bei den Bänderrissen von Enrico Peralta und Kapitän Philipp Nief muss man den Heilungsverlauf abwarten, ob noch ein persönliches Abschlussspiel aus der harten Bundesligasaison möglich ist.
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