VfL Handball: Vorschau Junioren Bundesliga

Am Samstag um 17.30 Uhr tritt die Günzburger A-Jugend bei der HSG Konstanz an. Es ist der ungeliebte Kampf um die "Rote Laterne" des Tabellenletzten. Das mag unehrenhaft klingen, ist es aber nicht. Jeder einzelne VfL-Sieg war hart erkämpft, die Bundesligaqualifikation und alle Bundesligapiele eine großartige Werbung für den Günzburger Jugendstil. Die Südstaffel hat in dieser Runde einfach durch die Teams aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland noch einmal an Qualität hinzugewonnen. .



Keine Angst davor hatte sicher die HSG Konstanz, wie immer konnte sie sich aus der eigenen talentierten B-Jugend und dem Umland um Schutterwald reich an Personal bedienen. In der Quali wirkten sie wie ein Spitzenteam. Überraschend gut eingespielt und körperlich weit überlegen meisterten sie die Hürde zur Bundesliga beim ersten Auftritt. Auch der VfL war weiland ein Opfer. Warum ein solch kompaktes Team so lange ohne Punktgewinn im Tabellenkeller fristen musste, dürfte einfach zu erklären sein. Die "armen Kerle" mussten mit sieben (!) Auswärtsspielen in die Runde starten. Ein Alptraum für jeden Trainer. Zwei Packungen zum Anfang nahmen das Selbstvertrauen und wieder und wieder ging es in die Fremde. 0:14 lautete die freudlose Bilanz. Spät kamen dann die ersten Heimspiele. Fünf an der Zahl, drei davon wurden gewonnen.



Der VfL übernahm den letzten Platz, verfügt aber über spaßigere Bundesligaerfahrungen, der Wechsel zwischen toller Heimkulisse und hartem Auswärtskampf war harmonisch. Bis auf wenige Spiele war das Team um die Kapitäne Philipp Nief und Nico Jensen immer an ihrem Limit und griff oft - auch immer wieder knapp daneben- nach sehr hohen Erfolgstrauben.



Der Handballspaß ging so auch auswärts nie verloren. Die Herzensangelegenheit "erster Auswärtssieg" wurde zwar spät, letztes Wochenende beim TSV Neuhausen, realisiert, aber eben auch der gute Mut dazu nie verloren. So fahren die Schwaben mit großem Bus und dem unerschütterlichen Selbstvertrauen des Daueraußenseiters über den Bodensee um den Drittliganachwuchs auf Distanz zu halten. Einfach wird das nicht, denn auch die Südbadener sind ein stolzes Team. Aktuell leiden sie unter sechs Pluspunkten. die Günzburger freuen sich über deren sieben. In Schlagdistanz sind die TSG Friesenheim mit einem Punkt mehr und die aktuell schwächelnden Neuhausener mit vier Siegen und zwei Unentschieden.



Wieder nur zuschauen wird der auch von seinen Gegenspielern schmerzlich vermisste Max Schubert können, seine Fußverletzung ist leider hartnäckiger als erhofft. Vielleicht klappt es ja nächstes Wochenende.




Die Meinung des Gegners zum Spiel ::

http://www.hsgkonstanz.de/teams/jugend/a-jugend/a-...
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