VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

Youngsters gewinnen nach einer beeindruckenden Leistung mit 32:27 (17:13) gegen den TSV Ottobeuren
Nach Saisonbestleistung gewann der VfL Günzburg das Verfolgerduell gegen den TSV Ottobeuren mit 32:27 (17:13). Bei den Gästen fehlt seit Wochen verletzungsbedingt ein starker Rückraumspieler, außerdem war der neunfache Torschütze Michael Höbel nach einer roten Karte gegen den TSV Niederraunau gesperrt, dennoch hatte Gästetrainerin Fadil Kyiku seine Mannschaft prächtig eingestellt. Man merkte den Gelb-Schwarzen an, dass sie ihre seltene Serie bislang alle Auswärtsspiele zu gewinnen auch in der alt-ehrwürdigen Rebayhalle fortsetzen wollten. Doch das junge VfL-Team war von 11:1-Punkten gepusht. Besonders dem entschlossenen Lucas Barthel, der auffälligste VfL-Akteur an diesem Tag werden sollte, merkte man an, dass es ein Tag zum "Bäume-Ausreissen" werden könnte.

Nach ausgeglichenem Start (5:5), in dem Abwehr beidseits keine Rolle zu spielen schien, erspielten sich die Weinroten kleinere Vorteile. Vom 9:7 auf 12:7 lief der Günz-Express auf Hochtouren. Jeder Wurf saß in dieser Phase und die VfL-Mauer mit einem gut aufgelegten Patrick Bieber entwickelte jede Menge Handballspaß. Nach einer Gäste-Auszeit spielte der TSV andere Auflösehandlungen und schuf neue Abwehrprobleme. Es war Joker Andi Konopa, der vorne immer wieder die unhaltbare schwäbische Wurfkeule auspackte. Beim 16:19 dann eine wichtige Schlüsselszene: Gegenstoßmaschine Niko Hermann musste einen Pass über 30 Meter Millimeter vor der Torraumlinie im Sprung aufnehmen - auch der Abwehrspieler, im Angriff der beste Kreisanspieler, sprang nach dem Ball. "Rot" für den Allgäuer, Siebenmeter für die Günzburger. Eine harte Entscheidung der ansonsten ausgezeichneten Schiedsrichter Johannes und Maximilian Frosch. Die Handballgöttern legten wohl ihr Veto ein, denn der Raphael Groß verwarf seinen ersten Siebenmeter seit vielen Spielen. Beim 17:15 wurde gewechselt.

Der VfL kam wie entfesselt aus der Kabine, die Abwehr wurde zur unüberwindliche Mauer und prägte die Restspielzeit. Doch halt, bevor es richtig los ging, musste erst noch der urplötzlich bärenstarke Gästetorwartes überwunden werden. Vier "Freie" hielt der Held. 17:16. Nico Jensen erzielte den befreienden ersten Treffer zum 18:16. Dann ging es rund - 6 schnelle Tore in Folge waren bereits beim 24:17 die Vorentscheidung, zu sicher war die gierige Heim-Abwehr. Beim 28:20 und 29:21 waren die höchsten Abstände erreicht. Die vielen Zuschauer feierten im Freudentaumel. Im Zeichen des sicheren Siege ließ die Konzentration nach. Das 32:27 war ein gerechtes Ergebnis. Bäume wurden zwar nicht ausgerissen, der Heimnimbus wurde aber gewahrt und das erste Verfolgerduell in der jüngeren Landesliga-Geschichte gewonnen.

Es spielten: Bieber, Rösch, Rothbauer (2), Konopa (4), Lehr (3), Geiger, Leix (3), Braun (2), Barthel (6), Groß (3/2), Jensen (5), Hermann (2), Nief und Jäger (2)


Damen 1
Die VfL Damen konnten am letzten Samstag in einem guten Spiel einen 28:20 Heimsieg gegen den TSV Allach einfahren.
Die VfL Mädels, bei denen Isabelle Mengele und Conny Müller aufgrund von Verletzungen und Ardiana Merditaj wegen Einsatz beim Zweitbundesliga-Team Haunstetten in Mainz fehlten, erwischten, nach einer Schweigeminute für die Terroropfer in Paris, einen guten Start in die Partie. So stand es nach viereinhalb Minuten 5:1 für die heimische Mannschaft. Durch gutes Zusammen- und Passspiel im Angriff und einer soliden Abwehr- und Torhüterleistung – die offensive Abwehr mit Vorgezogener Franziska Aust schien die Allacherinnen aus dem Konzept zu bringen - konnten die VfL-Mädels ihren Vorsprung bis zur elften Spielminute auf 10:3 erhöhen. Darunter war ein super Pass von Evelyn Jorga von der Linksausen-Position auf die Mittespielerin Sandra Schaaf, die ihre Lücke nutzte und den Ball souverän im Tor versenkte, besonders sehenswert. Die nächsten Minuten gestalteten sich weniger torreich. Die Zweiminutenstrafe in der 13. Minute gegen die Heimmannschaft konnte von den Gästen nicht genutzt werden und es fielen beiderseits keine Tore in dieser Zeit. Auch die Günzburgerinnen konnten ihren Vorsprung in Überzahl nach einer Zweiminutenstrafe gegen Allach in der 15. Minute und verworfenem Siebenmeter der VfL-Damen nicht ausbauen. So zeigte die Tafel zur 18. Minute einen Spielstand von 12:5. In den restlichen Minuten bis zur Halbzeit kam die Heimmannschaft vor allem durch Eins-gegen-Eins-Aktionen zum Torerfolg, dem aber jeweils ein Tor der Allacher folgte. So blieb der Sieben-Tore-Vorsprung bestehen und man ging mit einem 16:9 Halbzeitstand in die Kabine.
Der Start in die zweite Halbzeit fiel den VfL-Mädels nicht so leicht wie der in die erste. Mit zwei Siebenmetern für die Gäste in der 31. und der 34. Minute verkürzten die Allacherinnen auf einen Stand von 16:11. Auf das anschließende Tor der VfL-Damen durch Judith Deutschenbauer, die ihre Lücke auf der rechten Rückraumposition in der 35. Spielminute nutzte, folgten fünf torlose aber ereignisreiche Minuten. Nach Balleroberung der VfL-Mädels spielte Lisa Gremmelspacher einen präzisen Konterpass, der daraus entstandene freie Torwurf konnte aber von der allacher Torhüterin Chantal Maschke abgewehrt werden. Auch der Siebenmeter, der in der 36. Minute (mit zusätzlicher Zweiminutenstrafe gegen die Gastmannschaft) für die Günzburgerinnen gegeben wurde, landete leider nicht im Tor. In der 37. Minute gab es einen Strafwurf für den TSV Allach, der von Lisa Gremmelspacher im Tor mit Bravour gehalten wurde. Nachdem die Heimmannschaft den Ball im Angriff verlor, starteten die Allacher schnell und wurden von drei VfL-Mädels vor dem günzburger Tor wohl unfair gestoppt, da Sandra Schaaf mit roter Karte vom Spielfeld verwiesen wurde. In der 40. Minute konnten die Günzburgerinnen die torlosen Minuten beenden und auf einen Stand von 18:11 erhöhen. Während der restlichen Hälfte konnten die Allacherinnen nicht mehr näher als auf fünf Tore an die Donaustätterinnen herankommen. Auch der Vorsprung der Heimmannschaft konnte nicht weiter groß ausgebaut werden. Die VfL-Mädels erzielten ihre Tore durch Rückraumwürfe, Einzelaktionen oder aus diesen Aktionen resultierenden Siebenmeter, von denen Tanja Stoll in den letzten zehn Minuten drei souverän verwandelte. In der 59. Minute traf schließlich Franziska Aust mit einem tollen Rückraumwurf zum Endstand von 28:20.
Die VfL-Damen haben mit solider Abwehrleistung, gutem Rückhalt durch die Torhüterinnen und vorwiegend guter Angriffsleistung die Allacherinnen das ganze Spiel über in Zaum gehalten und den Acht-Tore-Sieg redlich verdient. Trainer Markus Sandtner meinte zum Spiel: „Wir können zufrieden sein. Trotz der Verletzten, den Ausfall von Annelie Galgenmüller in Halbzeit Eins und der Disqualifikation von Sandra Schaaf haben wir Allach nicht rankommen lassen. Die Mannschaft hat einen soliden Job gemacht.“


Es spielten: Lisa Gremmelspacher (TW), Simona Machalova (TW), Franziska Aust (5), Judith Deutschenbauer (3), Annelie Galgenmüller (3), Catherina Harder, Evelyn Jorga (5/2), Sandra Schaaf (5), Daniela Stoll, Tanja Stoll (7/3).


Männer 2 + Damen 2
In den Bezirksoberligen müssen wir uns wegen des Wintereinbruchs und dem Nichtabstiegskampf aktuell warm anziehen. Aber: "Wir schaffen das!", sagen Peter Kees, Angela Merkel und Wolfgang Behm.
BOL-Damen mit Heimniederlage

Mit 18:25 (8:11) unterlagen die Damen, die diesmal vertretungsweise von Landesligatrainer Markus Sandtner gecoacht wurden ihren Gästen aus Aichach. Die junge VfL-Mannschaft fand nie zur Ruhe und agierte insgesamt zu hektisch, außerdem wurden beim Abschluss immer wieder unglückliche Entscheidungen getroffen. So kam es, dass die zweite Günzburger Damenmannschaft trotz toller Paraden von Torfrau Janine Schuller mit 8:11 in die Kabinen gehen musste.

Trotz aller Kampfkraft und wunderbaren Rückraumtoren von Melissa Matthes kamen die Gastgeberinnen nie näher als zwei Tore ran und unterlagen am Ende mit 18:25. Nun gilt es schnell den Kopf wieder hoch zu bekommen, denn am Wochenende wartet Nichtabstiegskonkurrent TSV Schwabmünchen.

BOL-Herren mit Auswärtsniederlage

Bis zur 10. Minute war beim Stand von 4:4 beim früheren Landesligisten TSV Bobingen alles unentschieden. Beider Rückraumspieler glänzten hier mit wuchtigen Rückraumtoren. Daraus zogen die Günzburger um Papa Uwe Röllig und Junior Danny Röllig leider die völlig falschen Schlüsse. Die VfL-Rückraum-Shooter warfen in der Hoffnung auf schnellen Erfolg immer noch früher. Das war jedoch eine gemeine Falle. So liefen sie in die Bobinger Gegenstoßmaschine. Ruck-Zuck stand 14:7 auf der Bobingerinnen Anzeigentafel. Beim 14:9 wurde gewechselt. Peter Kees und Harald Jekel versuchten zu beruhigen.

Doch es half nichts, das Team erkannte wohl das Problem, zog aber keine Schlüsse. Viel zu frühe Torwürfe provozierten Gegenstoß auf Gegenstoß. Bei einer gerechten 20:32-Strafe war das Spiel zu Ende. "Taktische Disziplin" wäre das Zauberwort gewesen.

Es spielten: Ziegler, Frey; D. Röllig (1), Kögl (3), N. Schmid (2), S. Schüller (5/1), J. Schüller (1), M.Schmid (1), Märkl (4), Rennert (3/1), Rembold, U. Röllig und Konopa.








Besuchen Sie uns:

VfL - Handball allgemein: http://handball.vfl-guenzburg.de/index.php/home

VfL - Jugendhandball : https://sites.google.com/site/vflguenzburghandball...

Facebook : https://www.facebook.com/vflguenzburghandball?ref=...



" Der Günzburger Weg "
unsere Jugend
unsere Zukunft
unser Weg
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.