VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

In einem reinen Kampfspiel besiegte der VfL Günzburg den TV Memmingen mit 29:24 (12:10). Das Spiel war von unangenehmen Abwehrreihen und eifrigen Schiedsrichtern geprägt, die in einer rundum fairen Partie sage und schreibe 18 Zeitstrafen aussprachen. Schon die Geschwindigkeit, mit der das fränkische Schiedsrichtergespann die jeweils drei Verwarnungen austeilte, ließ keine gute Zukunftsperspektive für das übliche "Sechs gegen Sechs" im Hallenhandball hochrechnen. So kam es dann auch: Ständige Über- und Unterzahlaktionen, die schwer nachvollziehbar erschienen, erzeugten viel zusätzliche Hektik. Regeltechnisch war dabei natürlich fast Alles einwandfrei, da das unverzichtbare Institut der Tatsachenentscheidung dem Schiedsrichter praktisch jeden Pfiff in jede Richtung ermöglichen muss.

1:0 führten die Gastgeber und behielten trotz schlechtem Überzahlverhalten, das an diesem Tag besondere Bedeutung erhielt bis zum 7:6 immer einen kleinen Erfolgsvorsprung. Dann kam die stärkste Phase der Gäste. Gestützt auf ihren überragenden Torwart führten die Memminger 7:8 und 8:9. Der VfL brachte nun erstmals den lange verletzten Andi Konopa, der sich gleich erfolgreich durchtankte und seine Farben so in Richtung 12:10-Halbzeitführung antrieb.

Die Vorentscheidung fiel gleich nach dem Wiederanpfiff. Vier Tore in Folge bescherten bereits beim 16:10 ein kleines Polster. Näher als drei Tore sollten die Allgäuer nicht mehr herankommen. Die jungen VfL-Handballer hatten sich mittlerweile gut auf die Schiedsrichterlinie eingestellt und komplett auf unsinnige Reklamationen verzichtet. Das machte das Spiel deutlich einfacher. Der Gast war da noch in der Lernphase. Am höchsten war der Vorsprung beim 27:20 und 28:21. Mit dem 29:24 konnten beide Kontrahenten gut leben.

Erfreulich beim VfL die schnörkellose Leistung von Spielmacher Nico Jensen, der die Spielfäden fest in der Hand hielt und das Wurfpotential von Julian Nief, das er nicht nur bei seinen beiden Knallertoren aus dem Rückraum unter Beweis stellte.

Trainer Hofmeister will nun nicht nur die Gegner, sondern auch die Schiedsrichter mit Video beobachten lassen und bedauert das die Schiedsrichtetobleute im Gegensatz zu Württemberg ohne Feedback durch Vereinsschiedsrichterbeobachtungsbögen auskommen. Der Dialog zwischen Schiedsrichtern und Trainern könnte gut zu einer einheitlichen Schiedsrichterlinie beitragen.

Es spielten: Bieber, Schmid; Rothbauer (5), Lehr ( 2), Konopa (1), Geiger (1), Leix, Braun, Groß (5/4), Hermann, Jäger (4), Barthel (4), Nief (2) und Jensen (5).

Damen 1



Mit einer mäßigen Leistung besiegte die Damenmannschaft des VfL in der Landsliga Süd auswärts den Aufsteiger aus Landshut mit 19:23.

Am vierten Spieltag der Landsliga stand wiederum eine Fahrt nach Landshut an. Noch vor einer Woche siegten die Legostädterinnen im Pokal souverän gegen die TG. Fast wie befürchtet entwickelte sich diesmal ein ganz anderes Spiel. Kaum eine Spielerin des VfL erreichte Normalform.

Die TG Landshut erwischte den besseren Start. Bei der Günzburger Mannschaft lief nicht viel. Nachlässige Abwehrarbeit und einfache, technische Fehler paarten sich mit unglücklichen Entscheidungen im Angriff und etlichen Fehlwürfen. Schon nach 10 Minuten beim Stand von 6:2 nahm Trainer Markus Sandtner ein Team-Timeout, um von seiner Mannschaft Konzentration und Wachsamkeit einzufordern. Dies konnte die Mannschaft aber nur zum Teil umsetzen und zeigte weiterhin nicht unbedingt ihr bestes Spiel. Immer wieder hatte die Abwehr Schwierigkeiten die Aktionen der Landshuterin Sandra Feistl wirksam einzugrenzen. Trotzdem verringerten die VfL Damen langsam und beständig den 4 Tore Rückstand, um nach 23 Minuten beim Stand von 9:9 erstmals auszugleichen. So endete die erste Halbzeit unentschieden 11:11.

In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit schien nun alles nach Plan zu laufen. Innerhalb knapp zehn Minuten erspielten sich die Günzburgerinnen einen 3 Tore Vorsprung zum 14:17. Doch in den weiteren fast 10 Minuten konnten die VfL Damen keinen einzigen Ball im Landshuter Tor unterbringen. Wie in der ersten Halbzeit häuften sich unglückliche Aktionen und technische Fehler. Nicht nur die Torhüterin der TG sondern auch das Aluminium verhinderte den Erfolg mehrmals. Zum Glück machten es die Gastgeberinnen nicht viel besser und erzielten in diesem Zeitraum nur ein einziges Tor. Erst 11 Minuten vor Schluss beendete Evelyn Jorga von der Außenposition die Torflaute. Für die letzen Minuten zeigte Markus Sandtner ein glückliches Trainerhändchen, indem er Tanja Stoll nach 5 wöchiger Verletzungspause aufs Feld schickte. Mit ihren 2 Rückraum-Toren sicherte sie die günzburger Führung. Für den Trainer war es ein anstrengender Samstagabend: „ Ich weiß nicht, was heute los war. Zum Glück haben die Torhüterinnen gut gehalten, sonst hätte das Spiel anders ausgehen können. Bei normalem Spiel meiner Mannschaft hätte die Entscheidung schon in der ersten Halbzeit fallen können, eigentlich müssen. Ich bin froh, die 2 Punkte doch mit nach Hause zu nehmen.“

Es spielten: Lisa Gremmelspacher, Simona Machalova (TW), Franziska Aust (2), Judith Deutschenbauer (1), Annelie Galgenmüller (4), Catherina Harder, Evelyn Jorga (3), Patricia Kubasta (1), Isabelle Mengele (1), Ardiana Merditaj (3), Cornelia Müller (2), Verena Oberling (4/1), Sandra Schaaf, Tanja Stoll (2)

Männer 2 + Damen 2


Herren verlieren das Aufsteigerduell - Damen gewinnen Wettstreit der Landesligareserven
Damen

Kissing II - VfL Günzburg II

Im Duell der Landesligareserven konnten die Behm-Schützlinge beim Kissinger SC mit 28:32 ihren ersten Sieg in der neuen Spielklasse einfahren. Wie schon bei der knappen Auftaktniederlage gegen letztjährigen Vizemeister VSC Donauwörth bewies der Aufsteiger volle Ligatauglichkeit - für den zweiten Spieltag eine beruhigende Erkenntnis.

Männer

VfL Günzburg - SV Mering

Im Duell der Aufsteiger unterlagen die Weinroten zu Hause gegen den SV Mering mit 21:23 (8:12). Ein Handballleckerbissen wurde den BOL-Fans nicht gerade kredenzt, stattdessen gab es harten Kampf um jeden Millimeter Günzburger Hallenboden. Besonders in der ersten Halbzeit bewies der Meringer Torwart Daniel Schwörer immer wieder sein großes Talent und vereitelte viele klare Einwurfmöglichkeiten. Obwohl die VfL-Torwartroutiniers Torsten Zofka und Bernd Rieger ebenfalls starke Torwartleisungen boten, konnten sie den 8:12-Halbzeitrückstand nicht verhindern.

Die Günzburger Reserve kämpfte verbissen. Viele Fans, darunter fast die gesamte Landesliga-Männermannschaft trieben die Spieler um Regisseur Marius Schmid an. Endlich beim 19:20 bot sich die Chance zum Ausgleich. Doch der kampfstarke Kontrahent behielt kühlen Kopf. In einer hektischen Schlussphase wurden alle Kräfte mobilisiert. Beide Teams erhielten hier je eine Disqualifikation mit Bericht, die Spielersperren nach sich ziehen werden. Das zeigt den hohen Eisatz, nicht gewollte grobe Unsportlichkeit. Am Ende feierten die Augsburger Vorstädter einen aufopferungsvollen Sieg. Die Sonthofener Schiedsrichter boten in einem schwierigen Spiel eine erfreulich nachvollziehbare Leistung.


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