VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

Das erste Spiel in der Landesliga Süd führte die erste Damenmannschaft des VfL Günzburg nach Ismaning. Die Fahrt in den Münchner Norden sollte sich für die Legostädterinnen lohnen, brachten sie doch 2 Punkte und 9 Tore für die Tordifferenz mit nach Hause an die Donau.
In den ersten Minuten des Spiels fand das Abtasten der beiden Mannschaften statt. Daserste Tor erzielten die Gastgeber. Die 1:0 Führung sollte jedoch über den ganzen Spielverlauf die einzige Führung der Ismaningerinnen bleiben. Zuerst fast ausgeglichen stellten sich die Gäste besser auf den Gegner ein und erspielten sich aus einer sicher stehenden 3:2:1-Abwehr heraus einen 2 Tore Vorsprung. Und wenn es in der Abwehr einmal brannte fing Annelie Galgenmüller auf der Verteidigerposition hinten Mitte fast alles ab. Nach etwa 10 Minuten starteten die Günzburgerinnen, die sich etwas erfahrener zeigten und körperlich überlegen waren, einen 6 Tore Lauf. Neben der guten Abwehrleistung haben die überzeugenden Paraden von Simona Machalova im Tor nicht unwesentlich dazu beigetragen. Einzig die Trefferquote ließ etwas zu wünschen übrig. Einigen eigentlich 100%-igen Torchancen stand der Pfosten oder die gegnerische Torfrau im Weg. Die nun hohe Führung gegen die im Schnitt noch deutlich jüngerere Mannschaft aus Ismaning war eigentlich schon vorentscheidend. Bis zum Ende der 1. Halbzeit erspielten sich die Gäste einen 9 Tore Vorsprung zum Stand von 12:21. Erwähnenswert ist der Freiwurf von Evelyn Jorga, die nach dem Schlusspfiff mit einem präzisen Wurf den Ball vorbei an der Mauer der Gegnerinnen im linken oberen Eck des Tores unterbrachte.
In der zweiten Halbzeit konnten die Günzburgerinnen nicht mehr ganz an die Leistung der ersten Halbzeit anknüpfen und über die weiteren 30 Minuten blieb das Spiel eher ausgeglichen. Auf die noch offensivere Abwehr der Gastgeberinnen konnten sich die günzburger Spielerinnen nicht ganz so gut einstellen. Die Fehlerquote der Gäste stieg und gleichte sich der der Ismaningerinnen an. Auch die Trefferquote verbesserte sich nicht. Lisa Gremmelspacher im Tor, nach der Pause eingewechselt, sorgte mit ebenfalls tollen Paraden dafür, dass der Vorsprung sich nicht verringerte. Nach 60 Minuten Spielzeit zeigte die Anzeigetafel das Endergebnis von 22:31, über die gesamte Spielzeit gesehen ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg.
„Insgesamt doch ein gelungener Start in die neue Saison“ äußerte sich Trainer Markus Sandtner und Co-Trainer Reinhard Müller meinte, dass es schade sei, dass die zweite Halbzeit nicht mehr so gut lief. „Es ist aber noch Luft nach oben da und die müssen wir unbedingt in den nächsten Spielen nutzen, um auch gegen andere Landesligamannschaften bestehen zu können.“ so das einhellige Credo des Trainergespanns.
Es spielten: Lisa Gremmelspacher, Simona Machalova (TW), Franziska Aust (3), Annelie Galgenmüller (1), Catharina Harder (1), Evelyn Jorga (8/4), Patricia Kubasta, Isabelle Mengele, Adriana Merditaj (5), Cornelia Müller (5), Verena Oberling (5), Sandra Schaaf (2), Daniela Stoll (1),

Männer
Niederraunaus Trainer Markus Waldmann liebt es, wenn ein Handball-Plan funktioniert. Und so jubelten er und seine Spieler nach dem souveränen 26:20-Derbysieg am Samstagabend gegen den VfL Günzburg auch ausgelassen mit den TSV-Fans unter den 700 Zuschauern im Schulzentrum. Die Günzburger hatten vor allem in der zweiten Halbzeit den Raunauern nichts mehr entgegenzusetzen, sodass es am Endergebnis nichts zu deuteln gab – außer, dass es um ein Tor zu niedrig ausfiel.
„Wir wollten sie vom Kontern abhalten und sie am Kreis stoppen. Das hat perfekt geklappt. Wir haben gezeigt, dass wir eine gewachsene Truppe sind und wollen in diesem Jahr etwas reißen“, erklärte TSV-Trainer Markus Waldmann die Taktik, nachdem er den Weg aus der Jubeltraube gefunden hatte. Die Mannschaft habe die Vorgaben exakt umgesetzt, dazu die Stimmung in der Halle, zu der auch die Günzburger Fans einiges beitrugen: „Es war ein geiler Abend heute.“

In den ersten Minuten hatten allerdings die Gäste die Oberhand. Die Mannschaft von Trainer Stephan Hofmeister drückte vom Anpfiff weg das Gaspedal durch: Mit hohem physischen Aufwand und einer offensiven Abwehr hielten die VfL-Spieler den Gegner vom Tor fern. Vorne schossen die Weinroten eine Drei-Tore-Führung heraus. Raunau wirkte etwas überrascht vom Wirbel der Gäste. Doch als der erste Günzburger Angriffselan verpufft war, rissen die Gastgeber das Spiel Stück für Stück an sich: Torwart Maxi Jekle zeigte mehrere tolle Paraden und vorn fanden die Raunauer immer mehr Lücken für Anspiele an den Kreis. Der starke Lucas Barthel sorgte mit drei Rückraumtoren dafür, dass Günzburg zur Pause nur mit 12:10 zurücklag.
Nach dem Seitenwechsel zog Raunau dann aber unaufhaltsam davon. Vorne spielten die Raunauer den Gegner nun konzentriert und methodisch aus. Mathias Waldmann zog mit entschlossenem Drang zum Tor zwei Zeitstrafen gegen die VfL-Verteidigung und verwandelte, wie während des ganzen Spiels, die fälligen Strafwürfe. Rückkehrer Manuel Scholz verteilte im Rückraum die Bälle und die Raunauer präsentierten sich als eingespieltes Team, das auch in schwierigen Situationen Lösungen parat hatte.
Den Unterschied machte allerdings die Abwehr aus. Günzburgs Kreisläufer Daniel Jäger wurde komplett aus dem Spiel genommen und erzielte nur ein Tor. Bei Gegenstößen waren immer ein bis zwei Raunauer zur Stelle, die die Anspiele verhinderten. Und wie Maxi Jekle in der ersten Halbzeit erlaubte auch Armin Hessheimer dem Gegner keine leichten Tore und wehrte einige gute Würfe ab. Diese Überlegenheit erkannte Günzburgs Trainer an: „Das war ein verdienter Sieg. Wir waren in der Abwehr zu schwach“, sagte Stephan Hofmeister.

Eine Schrecksekunde hatten die Günzburger zudem zu verkraften: Ein Spieler musste in der Halbzeit an der Schulter behandelt werden. Als dann auch noch Kreislaufprobleme hinzukamen, musste der Notarzt gerufen werden. Dr. Josef Langenbach, der ehemalige Chefarzt des Krumbacher Kreisklinikums, kam zudem von der Tribüne zur Hilfe. Der Spieler konnte nach Eintreffen des Notarztes die Halle mithilfe der Betreuer auf den eigenen Beinen verlassen.
Verwirrung gab es noch über den Endstand: Während Hallensprecher Pius Waldmann und aufmerksame Zuschauer 27 Raunauer Treffer gezählt hatten, standen auf dem Zettel des Kampfgerichts und der Schiedsrichter nur 26 TSV-Treffer – und der zählt. (adi/walp)
TSV Niederraunau M. Waldmann 9/5, Matzner 4, Deisenhofer 4, J. Waldmann 3, Scholz 3, Thalhofer 1, Kiebler 1, Schäfer 1.
VfL Günzburg: Barthel 6, Jensen 4, Groß 3/1, Rothbauer 2, Geiger 1, Leix 1, Braun 1, Jäger 1, J. Nief 1


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