VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

Mit 34:23 (18:12) wurde der VfL Günzburg seiner Favoritenrolle gegen Augsburg 1871 gerecht und stieß die Ersatz-geschwächten Gäste am letzten Spieltag unentrinnbar in den Abstiegssog. Der Meister war nach zwei Unentschieden bestens Handball-gelaunt und wollte den zahlreich erschienenen Fans zum BOL-Abschied Highspeed-Handball bieten. Beim 6:3 sah alles nach einer ganz klaren Sache aus. Doch die kampfstarken Gäste stemmten sich gegen den drohenden Aubstieg und die jungen VfL-Akteure hatten mal wieder riesen Probleme mit dem Harzverbot. Tempo und Laufbereitschaft stimmten zwar, allein am feinen Ballgriff fehlte es, so dass häufig ein paar Millimeter Passungenauigkeit im Sprinttempo zu technischen Fehlern führte. Beim 9:9 und 10:10 wog das Spielgeschehen unentschieden. Erst kurz vor der Halbzeit schnappte die Gegenstoßfalle endlich von 13:12 auf 18:12 präzise und unerbittlich zu. Das stand dann auch als Halbzeitergebnis auf dem Spielbericht und wurde der tollen kämpferischen Leistung der Gäste wenig gerecht.
Gleich nach dem Wiederanpfiff brachte ein zweiter Zwischenspurt von 19:13 auf 23:13 die schnelle Vorentscheidung. Die Abwehr stand nun sehr sicher und zwischen den Pfosten bot Torwart Tobias Heinrich, der nächste Saison zu seinem Heimatverein HSG Langenau zurückkehrt eine excellente Leistung. Spielmacher Marius Schmid zeigte in den letzten 30 Minuten einer langen Runde seine beste Saisonleistung und hielt die Spielfäden fest in der Hand. Die Beegegnung war entschieden und wurde bis zum verdienten 31:23 ein lockerer Abschied. Nach dem Spiel überreichte Schiedsrichter Thomas Kamlah als Mitglied der Bezirksspielleitung den Meisterschaftswimpel an die jubelnde Mannschaft. Zuvor bot der routinierte Referee mit seinem Partner Förster mal wieder eine ganz ausgezeichnete Schiedsrichterleistung.
Danach wurde bei ordentlich Freibier und warmen Leberkäse meisterlich gefeiert. Mittendrin Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, Stadtrat Günter Treutlein und VfL-Vorstandsvorsitzender Gerhard Skrebbas, die allesamt selbst aktiv Handball spielten und die große Günzburger Bundesligazeit als begeisterte Handballfans miterlebten. Abgerundet wurde die Feierlaune durch weitere frohe Kunden: Die zweite Damenmannschaft stieg am gleichen Tag in die höchste Klasse des Bezirkes auf und die zweite Herrenmannschaft wurde zusammen mit dem VSC Doanuwörth Dritter in der Bezriksliga. Das berechtigt zu Aufstiegsspielen. Es kann also gut sein, dass Günzburg II Günzburg I in der BOL nachfolgt.
Es spielten: T. Schmid, Heinrich, Ziegler, Rothbauer (3), Lehr (1), Konopa (4), Geiger (3), M. Schmid (3), Schubert, Rennert (5/3), Jensen (1), Hermann (1), Jäger (10) und Groß (3)
Damen

Der VfL Günzburg hat das Spitzenspiel gegen Spitzenreiter TSV Ottobeuren am Sonntag mit 22:18 verloren. Im Allgäu zeigte die VfL-Mannschaft gegen die Meister-Mannschaft eine Energieleistung.
Zum Sieg reichte es jedoch nicht.

Nach der Hinspiel Niederlage brannten die VfL-Damen auf Wiedergutmachung. In den Anfangsminuten taten sich die Günzburgerinnen noch schwer. Erst nach drei Minuten erzielten die Weinroten ihren ersten Treffer und netzten ein. Die Allgäuerinnen standen sehr kompakt in der Abwehr und ließen sich von den Legostädterinnen nicht aus der Reserve locken. Im Spiel des VfL fehlte das Tempo und die Durchschlagskraft aus dem Positionsangriff. Hätte Günzburgs Torhüterin Lisa Gremmelsbacher in der ersten Hälfte nicht so sensationell gehalten, wären die Ottobeuerinnen schon früher enteilt.
Es war ein Spiel beider Abwehrreihen, geprägt von gesunder Härte mit wenig Entfaltungsspielraum im Angriff. Auch die beiden Unparteiischen hatten am Sonntagmittag ihren Teil dazu beigetragen, einen geordneten Spielfluss zu unterbinden. Ihre Auslegung von Schrittfehler, Offensivfoul, und die Bestrafung durch Unterzahl und Strafwürfe, erzeugte auf Günzburger als auch Ottobeurer Seite, für so manche Verwunderung bei Trainern, Spielerinnen und in den beiden Fan-Lager. Sieben Verwarnungen, Zwölf Zeitstrafen und 17 gegebene Siebenmeter dokumentierte der Spielberichtsbogen am Ende. Für ein im Großen und Ganzen faires Spitzenspiel, doch eine beeindruckende Dokumentation eines Damenspiels.
Günzburg lief von Anfang an einem Rückstand hinterher. Nur beim Stande von 4:4 hatte Judith Deutschenbauer den Ausgleich erzielen können. Der Meister hatte sich blendend auf Günzburgs bisher gefährlichste Rückraumspielerin Ardiana Merditaj eingestellt. Merditaj wurde entweder siebenmeterreif gestoppt oder taktisch aus dem Spiel genommen. Der Allgäuer Abwehrriegel stellte den Schwaben-Express von allen Positionen vor große Probleme. Nur Conny Müller erwies sich mit ihren 6 Treffern als sehr treffsicher. Die restlichen Angriffsbemühungen scheiterten entweder am Abschluss oder wurden von den Berkessel Schützlingen siebenmeterreif unterbunden. Die weiteren fälligen Strafwürfe wurden dann von Judith Deutschenbauer und Evelyn Jorga treffsicher verwertet. Günzburg überzeugte vor allem kämpferisch und steckte zu keiner Phase des Spiels auf und konnten zur Halbzeitpause beim 9:8 den Anschluss halten.
Die nächsten dreißig Minuten verliefen ähnlich. Ottobeuren legte vor, Günzburg zog nach.
Die ständigen Rückstände hatten Kraft gekostet und Günzburgs Trainergespann war gezwungen, weiterhin Auswechselungen zu vollziehen. Die VfL Damen mussten gegenüber dem Ottobeurer Bollwerk auch noch 8 Minuten mehr in Unterzahl kämpfen. Gegen solch ein erfahrenes Team sind solche Unterzahlsituationen fast nicht wett zu machen. Bis zur 50 Minuten beim Stande von 17:16, hatte der Spitzenreiter mal wieder gewackelt, gestolpert ist er wieder nicht.
Spannende Schlussphase mit unglücklichem Ende
Die restlichen zehn Minuten hatten die Günzburgerinnen fast zur Hälfte in Unterzahl verbracht. Mittlerweile war Simona Machalova im Günzburger Gehäuse und hatte bis dahin zahlreiche Chancen vereitelt und die VfL- Mannschaft mit ihren Paraden im Spiel gehalten. Zwei traumhaftt eingeleitete Gegegenstöße von Machalova folgten und der Anschluss wäre hergestellt gewesen. Doch leider scheiterte Sandra Schaaf daran, da auch Kathrin Korda im Tor der Gelb-Schwarzen ihr Handwerk verstand.
Am Ende hatten die Günzburgerinnen dem Spitzenreiter einen großartigen Kampf geliefert. Es hat aber gegen diese starke Mannschaft nicht gereicht. Adrienn Zsigsmond, Cosima Eckermann und Co. spielen dort nicht umsonst und das hat sich auch wie in vielen Spielen zuvor, in der Torschützenliste stark bemerkbar gemacht. Trotzdem ist man im Günzburger Lager mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden und schaut auf die eigenen Möglichkeiten. Da auch die HG Ingolstadt in Vaterstetten mit 24:21 verloren hat stehen die Günzburgerinnen immer noch auf dem Relegationsplatz.
Spielverlauf: 1. Hz.: 3:1, 3:2, 4:4, 6:4, 9:5, 9:8.- 2. Hz.: 10:8, 12:9, 12:11, 15:12, 15:14, 17:14, 17:16, 21:16, 22:18

Für den VfL spielten: Lisa Gremmelspacher, Simona Machalova (im Tor), Conny Müller 6, Evelyn Jorga (5/4), Judith Deutschenbauer (3/3), Ardiana Merdiatj (1/1), Sandra Schaaf (1), Annelie Galgenmüller (1), Franziska Aust (1), Verena Oberling, Catherina Harder, Isabelle Mengele, Daniela Stoll,
Besuchen Sie uns:

VfL - Handball allgemein: http://handball.vfl-guenzburg.de/index.php/home

VfL - Jugendhandball : https://sites.google.com/site/vflguenzburghandball...

Facebook : https://www.facebook.com/vflguenzburghandball?ref=...



" Der Günzburger Weg "
unsere Jugend
unsere Zukunft
unser Weg
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.