VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

Die Tür zur Meisterschaft steht sperrangelweit auf. Derbysieg fällt zu hoch aus - Schützenhilfe aus Ichenhausen.
Der VfL Günzburg kann nach diesem Spieltag in der Handball-Bezirksoberliga den Meistersekt schon schmecken. Mathematisch könnte der TV Gundelfingen zwar noch dazwischenfunken, faktisch ist die Messe aber gelesen. Denn die Günzburger gewannen nicht nur vor 250 Zuschauern das Kreisderby gegen den TSV Niederraunau II, sondern sie bekamen auch noch Schützenhilfe vom dritten Landkreisteam der Liga, dem SC Ichenhausen.
Niederraunau II – VfL Günzburg 23:34 (13:14) Dass sie keine Schützenhilfe beim Sprung auf den Meisterthron im Krumbacher Schulzentrum bekommen würden, dürfte den Günzburgern klar gewesen sein. Die Raunauer Landesligareserve machte es trotzdem schon in den ersten Minuten nochmals deutlich. Angetrieben von den erfahrenen Kräften im Team, Laszlo Majsai und Rupert Sadlo, sowie Spielertrainer Bernd Maisch leistete Raunau Zwo den deutlich jüngeren Gegnern erbitterten Widerstand. Eine Zwei-Tore-Führung der Gäste nach einer Überzahl egalisierten die Raunauer schnell wieder und gingen selbst mehrmals mit zwei Toren in Front.

In den letzten Minuten der ersten Hälfte machte sich allerdings die größere Fitness der Günzburger bemerkbar. Die Niederraunauer langten in der Abwehr mehrmals regelwidrig zu. Günzburg nutzte das, und die zunehmende Zahl schlechter Abschlüsse der Hausherren, um mit einer Führung in die Pause zu gehen.
Nach der Halbzeit schlug dann aber die Stunde der Weinroten. Effizient im Angriff und sicher in der Abwehr gingen sie mit drei Toren in Führung und verwalteten diese. Raunau ließ zwar nicht nach, wirklich heran kam der TSV aber auch nicht mehr. Der Spielstand schwankte immer zwischen drei und fünf Toren Vorsprung für Günzburg. In der Schlussviertelstunde ging Raunau aber der Dampf aus. Die VfL-Schlussmänner Tizian Schmid und Dominik Ziegler sorgten mit starken Paraden und Gegenstoßpässen für einen noch deutlicheren Erfolg der Gäste. Den durften sie mit den gut 50 mitgereisten Günzburger Fans feiern.
Bei allem Jubel über den Derbysieg: „Meister sind wir noch nicht.“ Das machte Trainer Stephan Hofmeister deutlich. Die große Meistersause soll dann am kommenden Samstag – gegebenenfalls – nach dem Heimspiel gegen Bobingen folgen. Man will erst feiern, wenn die Meisterschaft rechnerisch feststeht.
Damit es mit dem Meistertitel nicht klappt, müsste aber einiges schiefgehen. Günzburg wird nicht Meister wenn man aus den verbleibenden vier Spielen keinen Punkt mehr holt und Gundelfingen seine drei Partien gewinnt. Dazu müsste der TVG unter anderem das direkte Duell mit dem VfL am vorletzten Spieltag mit mindestens 14 Toren Vorsprung gewinnen, um auch noch den direkten Vergleich für sich zu entscheiden.
TSV Niederraunau II Kowatsch, Schweiger (Tor); D. Thalhofer, A. Thalhofer (1), Celik (1), Maisch (6/3), Liedel, Huggenberger (3), Maier (1), Sadlo (2), Majsai (7), Jekle(2);
VfL Günzburg Schmid, Ziegler (Tor); Lehr (1), Nief (2), Konopa (5), Geiger (6), Leix, M. Schmid, Staiger (4/2), Jensen (4), Hermann (1), Jäger (4), Groß (7/3)


Damen


Verkehrte Welt im Spiel zwischen dem Aufstiegsaspiranten VfL Günzburg und dem vermeintlichen Abstiegskandidaten TSV Vaterstetten.
Günzburg spielte schwach, Vaterstetten wie schon im Hinspiel stark.

Ein Unterschied zwischen dem jetzigen Tabellenzweiten und dem Vorletzten war am Samstagabend zwischen beiden Mannschaften nicht zu erkennen. Würde man das Spiel der VfL Damen gegen Vaterstetten auf einer Niveauskala aller bisher gespielten Spiele einordnen, müsste es wohl am Ende platziert werden. Es gab doch durchaus schon bessere Spiele der Günzburgerinnen.
Die Samstags-Partie begann noch mit einer schnellen 4:1 Führung positiv seitens der Legostädterinnen. Doch dann zeigte die Leistungskurve der Gastgeberinnen immer mehr nach unten. Technische Fehler und weggeworfene Bälle, gepaart mit Nachlässigkeiten in der Defensive, bescherten den Gästen aus Oberbayern einfache Tore. Der TSV spielte beileibe nicht wie ein Team das man nach 60 Minuten als Abstiegskandidaten bezeichnen würde. Dass die Weinroten die bessere Mannschaft war, zeigte sich nur phasenweise. Hinten stimmte wenig und vorne war es meist der Rückraum der traf oder die Kreisspielerin Annelie Galgenmüller in Szene setzten. Eine Leistungssteigerung musste her, wollte man dieses Spiel wunschgemäß deutlicher gestalten.

Allerdings plätscherte die zweite Halbzeit so daher wie die erste Halbzeit zum größten Teil auch aufgehört hatte. Sobald die Günzburgerinnen anzogen wurde der Vorsprung immer wieder bei 3 bis 4 Toren gehalten. Doch daraus konnten die Einheimischen kein Kapital schlagen, da die aufopferungsvoll kämpfenden Vaterstettnerinnen es immer wieder schafften aufzuschließen. Mit freundlicher Unterstützung seitens der VfL Abwehr wurde der Vorsprung immer wieder eingebüßt. Die TSV Spielerinnen hatten das ganze Spiel über einfache Mittel angewandt, um mit Treffern über die Außenpositionen, oder durch ihre gut positionierte Kreisspielerin dagegenzuhalten. Günzburg agierte weiter mit der Brechstange und Kreisanspielen, die Annelie Galgenmüller und Sandra Schaaf fehlerfrei verwerteten. Der Rest des Günzburger Spiels wirkte weiterhin Ideenlos. Frei nach dem Motto "ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss" spielten die Mädels ihren Stiefel runter und mussten sich am Ende mit einem 29:27 Heimerfolg begnügen. Gegen einen stärkeren Gegner hätte sich die dürftige Leistung der VfL Spielerinnen gerächt und sollte für die restlichen Spiele in dieser Form auch nicht mehr auftreten. Auch muss in der Abwehr wieder kräftiger zugepackt werden um die einfachen Tore zu verhindern, die gegen Vaterstetten häufig aufgetreten sind.

Dennoch bestand trotz der schwachen Vorstellung der Günzburgerinnen, Grund zur Freude am vergangenen Wochenende. Wie schon bei Günzburgs Verantwortlichen vermutet, hatte Mitkonkurrent Ingolstadt gepatzt. Die HG verlor ihr Auswärtsspiel bei der HSG Würm-Mitte recht deutlich mit 33:22. Dadurch schieben sich die Weinroten wieder auf den zweiten Tabellenplatz, der ja bekanntermaßen das Tor zur Bayernliga aufstoßen könnte. Dazu müssen sich aber alle VfL Spielerinnen wieder steigern um diesem Anspruch auch gerecht zu werden.
Spielverlauf: 1. Hz.: 4:1, 4:3, 7:3, 7:5, 9:5, 10:6, 10:9, 12:11, 13:12, 15:12, 16:13.- 2. Hz.: 16:14, 18:14, 20:19, 22:19, 23:22, 26:22, 28:23, 29:27

Für den VfL spielten:
Lisa Gremmelspacher, Simona Machalova (im Tor), Ardiana Merditaj (8/3), Annelie Galgenmüller (7), Sandra Schaaf (5), Conny Müller (3), Judith Deutschenbauer (3), Catherina Harder (1), Franziska Aust (1), Daniela Stoll (1/1),Verena Oberling, Patricia Kubasta, Tanja Stoll, Isabelle Mengele


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