VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

Eine solide Leistung und eine ausgezeichnete zweite Hälfte beschert Günzburgs Handballdamen den heiß begehrten Relegationsplatz.
Der deutliche 35:16-Heimsieg der Günzburger Handballdamen über den SC Kissing täuscht ein wenig über den wahren Spielverlauf hinweg. Zur Halbzeitpause führten die Gastgeberinnen noch knapp mit 14:11 ehe sie im zweiten Durchgang, dank einer Leistungssteigerung, den zuletzt stotternden VfL Motor anwarfen und den letztjährigen Bayernligisten regelrecht überrollten.

Die Weinroten erwischten einen guten Start und lagen mit 4:1 in Führung. Die ersatzgeschwächten Kissingerinnen aber kamen nun ebenfalls ins Spiel und waren auf Augenhöhe mit den VfL Damen. Nach dem 8:6 durch Ardiana Merditaj, die erneut einen super Tag erwischt hatte, wurde die VfL-Abwehr nachlässig. Die Gäste kamen immer wieder zu einfachen Toren und im Angriff versäumten es die Einheimischen, die sich bietenden Räume zu nutzen oder scheiterten an der starken Torhüterin vom KSC. Der guten Torhüterleitung der Gäste stand aber Günzburgs Torfrau Simona Machalova nichts nach und parierte ebenfalls zahlreiche Großchancen.
Die Legostädterinnen spielten phasenweise konzeptlos und suchten ihr Heil in Einzelaktionen, die meistens in Fehlwürfen endeten. Die darauffolgende Auszeit zur Mitte der ersten Halbzeit, brachte die Günzburgerinnen wieder zurück in ihre Spur. Ein Doppelpack von Sandra Schaaf und Conny Müller, reichten noch nicht aus, um die tapfer kämpfenden Kissingerinnen beim Spielstand von 12:10 abschütteln zu können. Ein weiterer Treffer von Sandra Schaaf, die ebenfalls eine tadellose Partie ablieferte, und ein erfolgreich abgeschlossener Strafwurf von Ardiana Merditaj, erbrachten eine Drei-Tore-Führung. Mit 14:11 verabschiedeten sich die beiden Mannschaften in die Halbzeitpause.

In der Kabinenansprache wurden dann die Versäumnisse der ersten Hälfte aufgearbeitet und Günzburg schien fortan wie ausgewechselt. Die Defensive arbeitete auf Hochtouren. Allen voran die A Jugendliche Annelie Galgenmüller, die im Innenblock als unüberwindbare Mauer agierte. Im Angriff wurde die Fehlerzahl auf ein Minimum reduziert und die VfL Damen fingen an, sicheren, druckvollen Handball zu spielen. Kissings Katzen waren ersatzgeschwächt zu schnurrenden Kätzchen mutiert und waren gegen Günzburgs Abwehr in dieser Besetzung an ihren Grenzen angelangt. Gerade noch 4 Treffer ließ das weinrote Abwehr Bollwerk zu.

Im Angriff lief die Tempo- Gegenstoß-Maschinerie dann auf Hochtouren. Treffer um Treffer wurden erzielt und auch Günzburgs Angriffsleistung im Positionsspiel war sehenswert. Nichts erinnerte mehr an die Schwächephasen aus den vergangenen drei Partien. Die zweite Spielhälfte wurde gemessen an Toren, mit 21:5 gewonnen. Selbst gegen einen ersatzgeschwächten ehemaligen Bayernligisten,eine überragende Leistung. Der KSC hatte noch eine Vielzahl an guten Spielerinnen in den Reihen, die allesamt eine gute Landesliga Mannschaft stellen können. Am vergangenen Samstag allerdings chancenlos gegen die zupackenden Günzburgerinnen.
Auch die beiden Unparteiischen vom FC Bayern sind dabei lobend zu erwähnen, da sie das Spiel souverän leiteten und ebenfalls eine tadellose Leistung ablieferten.
Nachdem nach Spielende bekannt wurde, dass die beidem Mitkonkurrenten um den Relegationsplatz aus Ingolstadt und Freising verloren hatten, war natürlich die Freude über den Sieg gegen den SC Kissing besonders groß. Der VfL Günzburg steht somit wieder auf dem zweiten Tabellenplatz der Landesliga. Die Euphorie zum Handballsport kennt momentan auch im weiblichen Bereich beim VfL keine Grenzen, denn nach wenigen Stunden der ausgiebigen Feier, standen die Spielerinnen Melissa Matthes, Paddy Kubasta, Daniela Stoll, Catherina Harder, Conny Müller und Ardiana Merditaj wieder auf dem Spielfeld, um „auswärts“ bei der der A-Jugend in Herrsching, oder in Gundelfingen mit der zweiten Mannschaft, im wahrsten Sinne des Wortes „die Frau zu stellen.“ Ein großer Dank mal wieder an Betreuer Dieter Pohl, der mit seinem Einsatz diese Einsätze erst ermöglicht hatte. Zur Belohnung gab es zwei Siege. Einen mit 17:25 in Herrsching und einen mit 41:13 in Gundelfingen.
Die nächsten beiden Wochenenden sind die Weinroten spielfrei, dann folgt der Showdown bei der HG Ingolstadt.
Spielverlauf:
1. Hz. 4:1, 5:4, 7:6, 8:7, 10:9, 12:10, 14:11.- 2. Hz. 18:11, 18:12, 23:12, 26:14, 27:16, 35:16
Für den VfL spielten:
Simona Machalova (im Tor), Ardiana Merditaj (8/1), Annelie Galgenmüller (5), Sandra Schaaf (5), Verena Oberling (5), Judith Deutschenbauer (3), Evelyn Jorga (3/1), Tanja Stoll (3), Conny Müller (2), Isabelle Mengele (1), Daniela Stoll (1), Catherina Harder
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