VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

Dank einer sehr starken Abwehrleistung besiegte Spitzenreiter VfL Günzburg den TSV Schwabmünchen mit 27:18 (11:8). Die Spitzenspielatmosphäre war lange vor der Begegnung zu spüren. Das junge VfL-Team traf sich zur Fokussierung auf das schwerste Spiel der Rückrunde schon zum Mittagessen, anstelle lockerer Gespräche vor dem Spiel suchten die Aktiven die Ruhe zur Konzentration und gerade die Älteren wärmten sich noch früher als sonst ein.
Beide Teams waren gut aufeinander eingestellt und sind abwehrstark , so dass Tore zunächst Mangelware blieben. Den Gästen gelang beim 0:1 die einzige Führung. Auf den Ausgleich folgte die 3:1-Fühurng. Die Gäste nahmen phasenweise immer Regisseur Nico Jensen aus dem Spiel, das erschwerte die Aufgabe. Gästetrainer Weiher kennt sich eben aus. Über starkes Kreisläuferspiel ergaben sich aber immer wieder Lücken. Eine tolle Abwehrleistung mit Torwart Tizian Schmid als sicheren Rückhalt waren der Grundstock der 11:8-Halbzeitführung.
Eigentlich war die Begegnung komplett offen, doch die Schwabmünchener ließen körperlich nach. Neben der guten Defensivarbeit nützen die Günzburger jede Gegenstoßmöglichkeit. Besonders "Turbo" Raphael Groß hielt das Tempo erbarmungslos hoch. Das schnelle 15:10, war schon eine kleine Vorentscheidung. Zu dominant war die VfL-Deckung. Das 15:11 war eine kurze Verschnaufpause, dann lief die Gegenstoßmaschine auf 18:11 hochtourig. Selbst "der Jäger" jagte vor. Der überraschend hohe 27:18-Sieg würdigt die bombige TSV-Abwehrleistung zu wenig, er ist Ausdruck Günzburger Konsequenz, außerdem ein wunderbares Geburtstagsgeschenk für Hausmeister Ali Widmann. Er hat nun weiterhin gute Aussichten zum Saisonende zum Landesliga-Hausmeister befördert zu werden. Eine souveräne Leistung boten die Ichenhausener Schiedsrichter Norbert Wagner und Lothar Buck. Das rundete die kämpferische, aber faire Spitzenspielatmosphäre angenehm ab.
Es spielten: T. Schmid, Ziegler; Rothbauer (1), Lehr (2), Konopa (4), Leix (1), M. Schmid, Nief (1), Rennert (1), Jensen (5), Hermann, Jäger (6) und Groß (6)
Damen

Den Handballerinnen des VfL Günzburg ist in der Landesliga nach zuletzt zwei Niederlagen der ersehnte Befreiungsschlag gelungen. Am Samstag gewannen die VfL Damen gegen den TSV Ismaning II verdient mit 24:20 (15:11).
Gegen die Talentschmiede aus dem Münchner Norden hatte aber nicht alles geglänzt. Die Mannschaft aus Ismaning hatte sich offensichtlich viel vorgenommen,
ihrerseits 2 Punkte mit nach Hause zu nehmen und war hoch motiviert. So konnte man in den Anfangsminuten bei der Heimmannschaft Nervosität beobachten.
Das Team vom Trainergespann Mayer/Jekel zeigte sich zudem beeindruckt von dem sehr körperbetonten Spiel der Gäste. Die Weinroten ließen sich aber nicht von ihrem Weg abbringen, die Punkte in der Rebayhalle zu behalten. Bis auf die Spielstände 4:4 und 8:8 hatten die VfL Damen eine ständige Führung erzielt, die von da an nicht mehr abgegeben wurde. Das Spiel plätscherte nun in der Folge dahin und wirkte auf beiden Seiten ausgeglichen. Beim 13:8 gab es die erste 5-Tore-Führung für die Gastgeberinnen. Dieser Abstand konnte aufrechterhalten werden. Maßgeblicher Schlüssel hierfür war das schnelle Angriffsspiel des VfL und die gute Abwehrarbeit einschließlich Torhüterin Simona Machalova. Als beim 15:11 letztlich zur Halbzeitpause gepfiffen wurde, hatten die Günzburgerinnen noch zahlreiche Chancen liegengelassen, um noch deutlicher in Führung gehen zu können.

In der zweiten Hälfte der Spielzeit zeigte sich ein ähnliches Bild. Günzburg haderte bis dahin mit einigen Schiedsrichterentscheidungen und stand die meiste Zeit in Unterzahl auf dem Spielfeld. Ardiana Merditaj musste dann nach ihrem Strafwurf, kurz darauf, aufgrund ihrer fragwürdigen dritten Zeitstrafe das Spielfeld verlassen. Günzburg agierte nur noch zu viert auf dem Spielfeld. Zwei schöne Treffer von Sandra Schaaf, die diesmal die angeschlagene Verena Oberling als Spielmacherin bestens vertrat, bescherte trotz zweimaliger Unterzahl eine beruhigende 19:14 Führung. Ein Treffer von Evelyn Jorga und ein sicher verwandelter, nicht übertretener Strafwurf, von Tanja Stoll, ließ die „Isis“ dann beim 21:14 alt aussehen. Doch Ismaning hatte mit ihren vielen Talenten, schon so manches Spiel noch gedreht und holte Tor um Tor auf. Geschuldet aufgrund der zahlreichen Unterzahlsituationen, kamen die Münchnerinnen nochmal auf 21:18 ran. Die Günzburgerinnen agierten jedoch als Team und hatten in der Abwehr die nötige Einstellung und Laufbereitschaft an den Tag gelegt. Simona Machalova präsentierte sich weiterhin als großer Rückhalt. Catherina Harder musste in der Abwehr die Rolle des Halbverteidigers übernehmen und machte ihre Sache bestens. Im Angriff erzielte dann die A Jugendliche zwei blitzsaubere Treffer von der Linksaußenposition und die Weinroten lagen abermals mit 24:18 in Führung. Der Willen der Isis war noch nicht gebrochen. Günzburg war trotz zahlreicher Handicaps, die bessere Mannschaft und siegte verdient mit 24:20. Wäre die Chancenverwertung auf Seiten der Legostädterinnen noch besser gewesen, dann wäre auch der Sieg gegen den Tabellenneunten noch höher ausgefallen.



Spielverlauf: 1 Hz. 3:1, 3:3, 7:5, 8:8, 13:8, 14:9, 15:11.- 2. Hz.: 16:11, 16:13, 17:14, 21:14, 21:18, 24:18, 24:20

Für den VfL spielten:
Lisa Gremmelspacher, Simona Machalova (im Tor), Evelyn Jorga 5/1, Sandra Schaaf (4), Verena Oberling (3), Tanja Stoll (3/1), Ardiana Merditaj (2/1), Catherina Harder (2), Judith Deutschenbauer (2), Franziska Aust, Daniela Stoll, Isabelle Mengele.
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