VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

Mit einem 28:25 Sieg kehrten Günzburgs Handballdamen aus Vaterstetten zurück und bleiben nach fünf Spieltagen weiterhin ungeschlagen. Dabei mussten sich die Schützlinge von Robert Mayer und Harald Jekel die Punkte redlich erarbeiten, denn die Oberbayerinnen lieferten den Schwäbinnen über 60 Minuten einen heißen Kampf.

Schon die Aufwärmung der Einheimischen ließ vermuten, dass es für die Weinroten in der Schulsporthalle in Vaterstetten kein Spaziergang werden würde.
Die junge spielstarke Truppe von Tobias Graf machte dabei einen stark motivierten Eindruck, es den Günzburgerinnen zeigen zu wollen und so kam es dann auch.

Die VfL Damen trafen von Beginn an auf eine stark motivierte Mannschaft, die jede Nachlässigkeit bestrafte, und da gab es im Spiel der Günzburgerinnen vor allem in der Abwehr, eine ganze Menge davon. Auch die Angriffsbemühungen der Legostädterinnen verstanden die Oberbayerinnen geschickt zu unterbinden und glänzten dabei mit hohem Tempospiel und Vorwärtsdrang. Daraus entwickelte sich dann ein ausgeglichenes Spiel, mit hohem Tempo, aber auch einer extrem schlechten Chancenverwertung von beiden Mannschaften. Günzburg hatte mit mehreren Handicaps zu kämpfen. Einige Spielerinnen waren stark angeschlagen oder standen gar nicht zur Verfügung. Die Anfangsminuten waren von beiden Teams sehr ausgeglichen. Beim Stande von 7:10 konnten sich die Weinroten erstmals ein wenig Luft verschaffen. Vaterstetten zog dabei nach und konnte sich immer wieder heran kämpfen und ausgleichen. Günzburg legte immer wieder zwei Tore vor, die Einheimischen glichen wieder aus. Zwei Treffer von Tanja Stoll besiegelten dann die knappe 13:11 Halbzeitführung, aus Sicht der Gäste.

Wer jetzt gedacht hatte, dass dieses Spiel die nächsten dreißig Minuten aufgrund des hohen Tempos, zu Gunsten der Günzburgerinnen ausging, der wurde eines Besseren belehrt. Ehe sich die Günzburgerinnen versahen, lagen sie mit 14:13 im Hintertreffen. Tanja Stoll glich wieder aus, und Evelyn Jorga und Franzi Aust legten mit ihren Treffern einen Zwischenspurt hin, der beim 16:20 einen Vier-Tore Vorsprung erbrachte. Der Willen der TSV Spielerinnen war damit aber noch lange nicht gebrochen. Immer wieder schafften sie es, ihre starke linke Seite und die Kreisläuferin in Szene zu setzen um an Günzburg dran zu bleiben.
Die Günzburgerinnen machten es ihren Gegnerinnen dabei aber auch sehr einfach, denn phasenweise war ein konsequentes Abwehrspiel beim VfL gar nicht vorhanden. Julia Schmidbauer und Marina Hartmann hielt den TSV im Rennen. Ein weiterer Zwischenspurt mit Treffern von Tanja Stoll und Verena Oberling sorgte dann wenige Minuten vor Spielende beim Stande von 22:27 für die Entscheidung. Erfreulich war die kämpferische Leistung, das hohe Tempo und der starke Einstand von Tanja Stoll im Rückraum, auf Seiten der Günzburgerinnen.
Selbst das souverän leitende Schiedsrichtergespann Harald Schweizer und Herbert Vornehm mussten danach erkennen, dass das Tempo für eine Landesliga-Partie schon sehr hoch war. Gerade „ Hobbel“ Vornehm muss es als Trainer der Damen Bundesligamannschaft vom TSV Haunstetten wissen.
Spielverlauf:3:3, 5:3, 5:5, 6:8, 7:10, 10:10, 11:13.- 2. Hz. 14:13, 15:15, 15:17, 16:20, 18:22, 21:24, 22:27, 25:28
Für den VfL spielten:
Simona Machalova, Lisa Gremmelspacher (im Tor), Verena Oberling (6/2), Evelyn Jorga (5), Tanja Stoll (5/1), Franziska Aust (4), Annelie Galgenmüller (2), Conny Müller (2), Sandra Schaaf (2), Patricia Kubasta (1), Annika Betzler (1), Catherina Harder, Isabelle Mengele,

Männer 1

Hoch konzentriert und voller Handball-Tatendrang gingen die Günzburger in die Höhle des gelben Löwens. Man wusste, dass in der Bezirksoberliga die Erfolgstrauben in Schwabmünchen mit am höchsten hängen. Die Gastgeber führten beim 1:0 das einzige Mal in der gesamten Begegnung. Die Günzburger Deckung war in der Anfangsviertelstunde praktisch nicht zu überwinden und wenn tatsächlichmal ein "Gelber" durchkam, hatte der sehr starker Torwart Tobias Heinrich das Tor längst vernagelt. Selbst beim Siebenmeter oder bei Abprallern stand der Keeper immer richtig. Da auch der Angriff um die sehr starke Achse Nico Jensen und Daniel Jäger das Spiel gegen eine 3:2:1-Deckung beherrschte, führte der VfL 1:6; später - mittlerweile stand Dominik Ziegler wegen einer Verletzung im Tor und stand seinem Vorgänger nicht nach - 3:7 und zur Halbzeit 5:11.

Andere Gegner hätten aufgegeben, der TSV Schwabmünchen jedoch nicht. Die gegnerische Deckung war ebenfalls ein schwer überwindbares Hindernis geworden und der zweite Torwart verstand sein Handwerk und obwohl der VfL immer deutlich führte, entwickelte sich ein Kampfspiel. Die jungen Günzburger Spieler spürten, nachlassen geht bei dem Gegner nicht. Jeder einzelne Spieler kam für das Kollektiv zu wichtigen Einsätzen. Am spektakulärsten Reini Müller, der in der zweiten Hälfte vier wichtige Rückraumknaller "einnetze". Dabei genügte dem noch-Verletzten eine effektive Spielzeit von rund 3 Minuten. Meist wurde der Kapitän nur für die Freiwurfausführung auf Torejagd geschickt und sprintete dann wieder auf die Bank. Aber auch das gelang den weinroten Kämpfern an diesem Tag. Mit dem hoch verdienten 19:22-Auswärtssieg bei einem Mitkonkurrenten um den Aufstieg war neben zwei wichtigen Punkten auch eine wunderbare Grundlage geschaffen um in Raphael Groß Geburtstag hinein zu feiern. Wie aus gewöhnlich gut informierten Kreisen zu hören war, bot das Team auch hier eine beachtliche Leistung.
Es spielten: Heinrich, Ziegler; Rothbauer (2), Schubert, Konopa (2), Geiger,Leix (1), Schmid; Müller (4), Rennert (2/1), Jensen (3), Lehr (1), Jäger (4) und Groß (3/1)
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