VfL Handball: Nachlese Seniorinnen + Senioren

Günzburgerinnen kämpfen den ambitionierten Aufstiegskandidaten nieder. Nach einer starken Leistung belohnen sich die VfL Damen mit zwei weiteren Punkten und belegen jetzt ungeschlagen den zweiten Tabellenplatz.
7:1 Punkte und bisher ungeschlagen, das ist die Bilanz der ersten Günzburger Damenmannschaft auch nach dem Spiel gegen den Aufstiegskandidaten aus Ingolstadt.
Zuvor mussten die Günzburgerinnen aber Schwerstarbeit verrichten um sich gegen die Handballgemeinschaft zu behaupten. Eine starke Abwehr und eine überragende Lisa Gremmelspacher im Tor waren der Grundstein des Erfolges.
Wie schon die Spiele zuvor, verlief der Start in die Partie für die Einheimischen verhalten. Das Angriffspiel funktionierte gut, doch der Torabschluss glückte nicht wunschgemäß. Gepaart mitden vielen Nachlässigkeiten in der Abwehr hatte es dann zur Folge, dass Aust & Co. ständig einem Rückstand hinterher liefen. Hätte Torhüterin Lisa Gremmelspacher nicht so stark gehalten, dann wären die Einheimischen schon bald an ihre Grenzen gestoßen. Danach hatten sich die VfL Damen dann immer besser darauf eingestellt.
Erstmals in dieser Saison kam im Günzburger Landesligateam Tanja Stoll zum Einsatz. Die wurfgewaltige Rückraumspielerin reihte sich sofort nahtlos ins Günzburger Angriffskonzept ein und erzielte bei ihren Kurzeinsätzen zwei blitzsaubere Treffer aus der zweiten Reihe. Stoll war es dann vorenthalten, nach ständigem Rückstand, mit ihrem ersten Treffer, zum 10:10 auszugleichen. Verena Oberling erzielte im Anschluss erstmals die Günzburger Führung. Daniela Stoll hatte dann die zweite Führung kurz vor der Halbzeit erzielt, doch Ingolstadt konnte nochmals ausgleichen. So wurden beim Spielstand von 12:12 die Seiten gewechselt.
Es hatte sich schon zum Ende der ersten 30 Minuten hin abgezeichnet, dass die Weinroten immer besser mit dem Favoriten klar kommen würden. Im weiteren Spielverlauf waren es dann die Rückraumspielerinnen beim VfL, die im entscheidenden Moment die Akzente setzten und dadurch das Fehlen von Ardiana Merditaj gut gelöst hatten. Sobald sich die „Schanzerinnen auf die Spielweise der Weinroten dann eingestellt hatten, hatte Günzburg ein weitere Lösungen parat. Sandra Schaaf glänzte auf der Spielmacher Position mit den richtigen Entscheidungen. Egal wen sie dabei in Szene setzte, Oberling, Aust, Müller, Stoll oder Galgenmüller setzten es perfekt um. Doch die HG Spielerinnen ließen sich nicht abschütteln und glichen immer wieder aus. Patricia Kubasta erhöhte mit einem sehenswerten Heber auf 16:14 und erstmals waren zwei Treffer zwischen beiden Mannschaften. Melanie Pöschmann und Lisa Günther hielten ihre Mannschaft weiterhin im Spiel und es stand 18:18. In dieser entscheidenden Phase zeigte Franziska Aust ihre Klasse und Conny Müller ihr Potential.
Aust erzielte drei ganz wichtige Treffer, Müller und Oberling erledigten den Rest und es stand 24:18.
Eine Vorentscheidung war gefallen. Zwei weitere Treffer von Verena Oberling und Ingolstadt konnte dann nochmal beim 24:21 den Anschluss halten, hatte dann danach aber nichts mehr entgegenzusetzen. Oberling hatte ihre starke Leistung am Ende mit sechs Treffern belohnt und zeigte sich auch als die erhoffte Verstärkung für das Günzburger Team. Dabei hatte sie mit ihrer konsequenten Deckungsarbeit so manche Ingolstädterin fast zur Weißglut getrieben. Am Ende konnten die Weinroten die komfortable Führung halten und hatten den Aufstiegskandidaten niedergekämpft und mit 28:23 besiegt.
Ein Sonderlob gab es von Trainer Mayer für Annelie Galgenmüller: „ Wir haben Ingolstadt niedergekämpft und nicht entfalten lassen. Melanie Pöschmann hatten wir trotz der sechs Feldtore gut in den Griff bekommen. Pöschmann ist es aber auch gewohnt, im zweistelligen Bereich ihre Tore zu erzielen. Was Annelie Galgenmüller dabei kämpferisch geleistet hat , ist für eine A-Jugendliche schon sensationell.“
Gerade die Entwicklung der jungen Spieler lässt für die Zukunft der Günzburger Damenmannschaft hoffen. Die Spielerinnen Müller, Stoll, Betzler, Merditaj spielen erst ihre zweite Saison bei den Erwachsenen, Daniela Stoll, Catherina Harder, Patricia Kubasta und Annelie Galgenmüller spielen noch in der A-Jugend. Zusammen stellen sie fast eine komplette Landesliga Mannschaft, die sich momentan auf dem zweiten Tabellenplatz der Landesliga befindet.

Der viel zitierte „Günzburger Weg“ führt in die richtige Richtung.
Für den VfL spielten:
Lisa Gremmelspacher (im Tor), Verena Oberling (6/2), Annelie Galgenmüller (6), Franziska Aust (3), Conny Müller (3), Evelyn Jorga (3/2), Patricia Kubasta (2), Daniela Stoll (2), Sandra Schaaf (1), Isabelle Mengele, Catherina Harder,
Männer 1

Landesligaabsteiger SC Kissing konnte beim 0:1 und 1:2 genau zweimal in Führung gehen, dann übernahm der VfL Günzburg gestützt auf eine starke Abwehr das Handballheft in die Hand. Da auch Torwart Tobias Heinrich sein Handwerk im Tor ausgezeichnet verstand, waren die Kräfteverhältnisse an diesem Tag beim 11:5 und 12:6 schnell fest gezurrt. Raphael Groß, Andi Konopa und Marius Schmid kombinierten zusammen mit Kreisläufer Axel Leix wie erst einmal nach Belieben. Ein paar Fehlwürfe und daraus resultierende Angriffsgeschenke an die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste, ließen die Kissinger bis zum 14:12 noch einmal in Punkte-Reichweite kommen. Starke Einzelaktionen von Andi Konopa stellten bis zur Pause einen gerechten 16:12-Zwischenstand her.

Günzburg kam mit Vollgas aus der Kabine. Nun traf auch Linksaußen Steve Rennert und Julian Rothbauer stellte seine Gegenstoßkünste unter Beweis. Beim 23:13 war die Begegnung längst vorentschieden. Am Ende stand ein deutlicher 36:20-Sieg auf der Anzeigentafel. Während die A-Jugendlichen weitestgehend geschont werden konnten, nur Abwehrspezialist Max Schubert kam zu einem wichtigen taktischen Dauereinsatz, zeigten die Aktiven erstaunlich locker ihre Fortschritte. Auf die Leistung lässt sich aufbauen, bis zum ersten Spitzenspiel nächste Woche in Schwabmünchen muss die Mannschaft aber noch enger zusammenrücken und sich weiter steigern. Die Erfolgstrauben beim ungeschlagenen Tabellenführer hängen nämlich deutlich höher als am vergangenen Sonntag.
Es spielten: Schmid T., Heinrich; Rothbauer (4), Konopa (9), Leix (3), Schmid M., Schüller, Rennert (4), Jensen, Schubert (2), Lehr (1), Jäger (8) und Groß (6)
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